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Sonntag, 28.11.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Erste Fördermittel für den Innovationspark Augsburg

Vor 50 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft überreichte gestern Staatsminister Martin Zeil im Fuggerzimmer des Augsburger Rathauses die Fördermittelbescheide für die erste große Tranche der staatlichen Förderung des Innovationsparks im Augsburger Süden.

v.l.: OB Dr. Kurt Gribl, Staatsminister Martin Zeil, Prof. Dr. Ulrich Buller (Fraunhofer-Gruppe), Klaus Hamacher (stellv. Vorstandsvorsitzender DLR)

Über eine Zuwendung von 24 Millionen Euro konnten sich gestern die beiden Vertreter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Fraunhofer-Gruppe freuen. Damit nehme die Ansiedlung von drei Forschungseinrichtungen in Augsburg ihren „unwiderstehlichen Lauf“, so OB Kurt Gribl in seiner Begrüßungsansprache: „Das DLR und die Fraunhofer-Gruppe können jetzt planungssicher die noch vor ihnen liegenden Aufgaben angehen“.

Insgesamt 53 Mio. Euro will der Freistaat in den Innovationspark investieren. Nächster Schritt wird die Planung und Finanzierung des Technologiezentrums sein, das die entscheidende Schnittstelle zwischen Forschung und Entwicklung, Wissenschaft und Serienproduktion darstellen wird. „Die Grundlagen dafür, dass sich dieses Projekt im nächsten Doppelhaushalt des Freistaats finden kann, werden aktuell in enger Abstimmung zwischen uns und dem Ministerium erarbeitet“, so Kurt Gribl.

„Nicht kleckern, sondern klotzen“

Bestätigt wurde der OB durch Staatsminister Martin Zeil: „Wir werden Augsburg und Schwaben auch weiterhin fest im Blick behalten. Ich bin keiner, der mit Versprechen antritt, die er nicht halten kann. Ich komme lieber und überreiche den Bescheid“, so der Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie. Die Bayerische Staatsregierung sorge für eine Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft: „Dass wir nicht kleckern, sondern klotzen, zeigt diese Veranstaltung“. Der DLR und der Fraunhofer-Gruppe zollte Zeil großen Respekt. „Beide Einrichtungen genießen einen hervorragenden internationalen Ruf“, so der Minister. Das Geld sei dort gut angelegt.