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Donnerstag, 12.03.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Drei Sitze für Generation Aux – Unterstützung für Freund in der Stichwahl

Die politische Initiative Generation Aux zieht mit drei Sitzen in den neuen Augsburger Stadtrat ein. Bei der Kommunalwahl erreichte der Verein 4,51 Prozent der Stimmen und konnte sein Ergebnis im Vergleich zur letzten Wahl deutlich steigern.

Von Bruno Stubenrauch

Klare Sprache statt Partei-Rhetorik: Plakatdialog (Foto: DAZ)

Künftig vertreten Raphael Brandmiller, Julia Engelsmann und Ana Babic die Gruppierung im Rathaus. Ein wesentlicher Faktor für den Wahlerfolg war nach Einschätzung von Generation Aux die Art der politischen Ansprache. Man habe im Wahlkampf bewusst auf klare Sprache, konkrete Ideen und unkonventionelle Lösungsansätze gesetzt, statt auf klassische Parteirhetorik. Themen wie Stadtentwicklung, bezahlbares Wohnen, Mobilität, Wirtschaft und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen künftig stärker in den Fokus rücken.

Die Initiative verweist zudem auf starke Ergebnisse in einzelnen Stadtteilen, etwa in Oberhausen. Dort habe sich gezeigt, dass lokale Präsenz und ehrenamtliches Engagement auf Resonanz stoßen.

„Wir brauchen ein neues politisches Mindset“

Mit Blick auf die Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt am 22. März spricht sich Generation Aux für den SPD-Kandidaten Dr. Florian Freund aus. „Augsburg hat enormes Potenzial – wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. Aber dieses Potenzial wurde in den letzten Jahren zu selten genutzt. Jetzt geht es darum, die Stadt wieder in Bewegung zu bringen, Menschen mitzunehmen und Begeisterung für Augsburg zurückzugewinnen. Wir brauchen ein neues politisches Mindset in der Stadt“, so Stadtrat Raphael Brandmiller.