Kommunalwahl 2026
Die Wahlvorschläge stehen fest: 690 Bewerber wollen in den Stadtrat
690 Kandidatinnen und Kandidaten wollen über insgesamt 14 Listen der Parteien und politischen Gruppierungen in den Stadtrat einziehen. Der durchschnittliche Kandidat ist zu 58% männlich und 47 Jahre alt. Der Unterschied zwischen den Parteien ist enorm.
Von Bruno Stubenrauch
Nicht alle Parteien und Gruppierungen haben mit 60 die höchstzulässige Zahl von Kandidaten auf dem Wahlzettel: Die ÖDP tritt mit nur 57 Bewerbern an, die AfD mit 32, Volt mit 21, WSA und Die Partei mit jeweils 20.
Frauenanteil zwischen 18 und 70 Prozent
Der Frauenanteil auf den Listen unterscheidet sich stark: Den Rekord hält die V-Partei³ mit 70 Prozent, während Volt mit 24 und FDP/Pro Augsburg mit nur 18 Prozent Frauen die Schlusslichter sind. Mit 288 Kandidatinnen bei insgesamt 690 sich bewerbenden Personen liegt der Gesamt-Frauenanteil bei 42 Prozent.
Eine ganze Generation Altersunterschied zwischen den Parteien
Enorme Unterschiede gibt es beim Durchschnittsalter der Kandidaten: Während „Augsburg in Bürgerhand“ mit 59 Jahren und „Wir sind Augsburg“ WSA mit 57 Jahren Durchschnittsalter die meiste Lebenserfahrung auf ihren Listen stehen haben, wollen Die Partei mit 36, Volt mit 35 und Die Linke mit sogar nur 33 Jahren Durchschnittsalter jugendlich-frischen Elan in den Stadtrat einbringen.
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Grafiken: DAZ

