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Donnerstag, 01.10.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Die Fugger in Augsburg

Mit diesem abgeschliffenen Titel hat der „context verlag“ einen neuen Augsburg-Reiseführer verlegt.



Die Fugger’schen Sehenswürdigkeiten werden, will man dem Verlagstext glauben, in Augsburg erstmals vollständig aufgeführt. Sämtliche öffentlich zugänglichen Sehenswürdigkeiten der Fugger in Augsburg werden nach dem neuesten Stand der Forschung vorgestellt. Neben den bekannten Fakten wisse nämlich kaum ein Augsburger, dass die Basilika St. Ulrich und Afra wegen ihrer fünf Fuggerkapellen schon mal als Fugger’sche Grablege bezeichnet wurden – und dass die fünf Grabkapellen de facto eine hochrangige „Kunstausstellung“ darstellen würden. Wenig bekannt seit auch die Rolle der Fugger bei der Entstehung der Augsburger Prachtbrunnen. „Und kaum jemand weiß, was zum Beispiel auch das Kathanhaus, die kleine Kirche St. Margareth oder ein Epitaph im Stadtteil Bergheim mit den Fuggern zu tun habe“, wie es in einer Pressemitteilung des Verlages heißt.



Martin Kluger: „Die Fugger in Augsburg. Stifter, Kaufherren und Mäzene“. ISBN: 978-3-939645-31-3