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Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

DFB Pokal: FCA zieht ins Achtelfinale ein

Der FC Augsburg steht im Achtelfinale des DFB-Pokals! In der zweiten Runde rang der FCA den 1. FSV Mainz 05 in der Verlängerung 3:2 nieder

Im Pokal veränderte FCA-Trainer Manuel Baum im Vergleich zum 2:1-Sieg bei Hannover 96 seine Startelf auf vier Positionen: Raphael Framberger, Jan Moravek, Caiuby und Michael Gregoritsch begannen für Jonathan Schmid, Marco Richter, Alfred Finnbogason (alle Bank) und Daniel Baier (nicht im Kader).

Beide Mannschaften versuchten von Beginn an ihr Heil in der Offensive und Mainz war dabei gefährlicher und kam durch Robin Quaison zu ersten Abschlüssen (11./14.). Mit der ersten guten Aktion erzielten die Rheinhessen die Führung: Maxim setzte sich links durch und hämmerte den Ball Richtung Tor und der von Luthe unglücklich abgewehrte Ball wurde unfreiwillig von Philipp Max zu Phillipp Mwene bugsiert, der der das Spielgerät problemlos über die Linie drückte (19.).

Nach Augsburger Ausgleich geht Mainz erneut in Führung

Danach verschärfte der FCA seine Offensivbemühungen, allerdings zunächst ohne Erfolg: Hinteregger und Caiuby vergaben in aussichtsreichen Positionen. Mainz konterte blitzartig und hätte durchaus die Führung ausbauen können. Doch dann jubelte der FCA: Eine Flanke wurde von Caiuby nicht getroffen, die Kerze landete bei Max und dessen harte Hereingabe prallte vom Mainzer Stefan Bell ins Tor der 05er (40.).

Kurz vor der Pause ging Mainz erneut in Führung: Quaison bekam Zeit und Raum, um sich 18 Meter vor dem FCA-Tor den Ball zurechtzulegen und traf mitten ins Herz des FCA zum 2:1 für Mainz (45.).

Gregoritsch schockt Mainz und erzwingt spät die Verlängerung

Nach der Pause hatte der FCA mehr vom Spiel und hielt Mainz erfolgreich vom eigenen Strafraum weg. Nach vorne blieben die Augsburger aber harmlos, weil ungenau. In dieser Phase des Spiels passte sich das Niveau der Partie dem nasskalten Herbstwetter an. Es war deprimierend. Aber Mainz baute ab und brach kaum noch nach vorne durch, sondern war nur noch mit der Destruktion beschäftigt. Erst in der 78. Minute sollte der FCA eine Torchance bekommen, doch Gregoritsch köpfte ins Seitenaus. Der FCA stürmte nun mit mehr Druck und Struktur, was auch an der Einwechslung von Finnbogason lag, da Gregoritsch von der Sturmmitte auf die 10 gehen konnte. Schließlich war es Gregoritsch, der eine kluge Hereingabe von Max direkt und kontrolliert versenkte (86.). Mit dem 2:2 ging es in die Verlängerung, wo der beste FCA-Spieler das spielentscheidende Tor köpfte. Eine klasse Flanke von Finnbogason konnte Caiuby im Strafraum aus kurzer Distanz mit dem Kopf verwerten (105.).

In der Verlängerung war der FCA eindeutig das bessere Team, was am eingewechselten Marco Richter lag, der mit seiner feinen Technik und schnellen Ballführung für gefährliche Raumgewinne und Torschüsse sorgte und die Mainzer Abwehr somit in große Schwierigkeiten brachte. Am Ende siegte mit dem FCA das bessere Team, das auch einen größeren Willen zum Sieg zeigte.

Die nächste Runde im DFB-Pokal wird am 5. und 6. Februar 2019 gespielt, die Partien werden am kommenden Sonntag, den 4. November, ab 18.00 Uhr ausgelost. In der Liga empfängt der FCA am Samstag, den 3. November (15.30 Uhr), den 1. FC Nürnberg.

FCA: Andreas Luthe; – Jeffrey Gouweleeuw; Philipp Max; Raphael Framberger; Martin Hinteregger; – Rani Khedira; Jan Moravek; Ja-Cheol Koo; André Hahn; Francisco da Silva Caiuby; – Michael Gregoritsch.

Eingewechselt: Felix Götze (77.); Marco Richter (65.); Alfred Finnbogason (74.); Kevin Danso (120.).

Ausgewechselt: Jan Moravek (77.); Ja-Cheol Koo (65.); André Hahn (74.); Francisco da Silva Caiuby (120.).



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