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Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

DFB-Pokal: Drittligist Magdeburg wirf FCA raus

Der FC Augsburg ist bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals gescheitert. Christian Beck erzielte (87.) das entscheidende Tor, ehe Tobias Schwede, als der FCA in der Nachspielzeit alles nach vorne warf, zum 2:0 Endstand für Magdeburg traf (90.+1).

Magdeburg legte vor 21.641 Zuschauern flott los und stellten FCA-Keeper Marwin Hitz bereits in der 3. Minute auf die Probe. Der Bundesligist begann verhalten und fiel in der Offensive erst nach 13 Minuten auf: Neuzugang Michael Gregoritsch legte den Ball schön für Alfred Finnbogason auf, der knapp im Abseits stand.

In der ersten Halbzeit zeigte sich Magdeburg dominant und hatte in der 34. Minute die große Führungschance: Philip Türpitz brachte das Leder flach in den Strafraum, wo zwei Magdeburger Spieler den Ball knapp verpassten. In der Defensive zeigte sich der FCA stabil, aber offensiv ohne Durchschlagskraft. Mit einer starken Abwehr gegen den frei vor ihm auftauchenden Christian Beck rettete Hitz das 0:0-Unentschieden in die Halbzeitpause.

Der FCA entwickelte in der zweiten Hälfte nach vorne mehr Struktur und Entschlossenheit. Nachdem Hitz zunächst stark auf einen missglückten Rettungsversuch eines Mitspielers reagiert hatte (48.), prüfte Finnbogason in der 53. Minute nach Vorarbeit von Daniel Baier Seidel mit einem Schuss aus zehn Metern. Mit zunehmender Spieldauer verlor der FCA wieder den Faden und kam erneut unter Druck. In der 68. Minute musste Hitz einen abgefälschten Schuss von Beck parieren. Dann wurde der FCA wieder munter: Nach einem Solo hielt Schmid aus 17 Metern drauf – Querbalken! (69.). Auch der eingewechselte Sergio Córdova probierte es, sein Abschluss wurde von einem Magdeburger Spieler per Handspiel geblockt (73.) – Pech für Augsburg, dass Schiedsrichter Guido Winkmann keinen Elfer gab.

Der FCA drängte in der Schlussphase auf den Sieg, wollte die Verlängerung vermeiden. Doch drei Minuten vor Spielende konnte Christian Beck den Ball nach einem Hammann-Freistoß aus kurzer Distanz zum 1:0 für Magdeburg (87.) eindrücken. In der Nachspielzeit erhöhte Tobias Schwede auf den 2:0 Endstand.

Am kommenden Samstag startet der FCA beim HSV in seine siebte Bundesligasaison. Die Hamburger blamierten sich in Osnabrück, wo sie trotz Überzahl sang- und klanglos ausschieden.

FCA: Hitz – Framberger, Gouweleeuw, Hinteregger, Max – R. Khedira, Baier – Schmid, Gregoritsch (73. Koo), Heller (67. Córdova) – Finnbogason.



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