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Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

DEL: Panther mit Traumstart

Die Augsburger Panther haben auch das dritte Saisonspiel der Spielzeit 2017/18 gewonnen. In einer spannungsgeladenen Begegnung gegen die Straubing Tigers behielt der AEV vor 5.800 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion mit 5:4 die Oberhand. Die Treffer für die Panther erzielten Matt White (3.), Daniel Schmölz (9.), Drew LeBlanc (17.), T.J. Trevelyan (25.) und Trevor Parkes (44.). Für Straubing waren Alexander Oblinger (15.), Mike Connolly (30.) und Austin Madaisky (37., 48.) erfolgreich.

Trevelyan und Valentine wieder dabei

Mike Stewart konnte gegen die Tigers wieder auf Trevelyan und Scott Valentine zurückgreifen. Derek Dinger fällt dagegen in den kommenden Wochen mit einer Knieverletzung aus und war nicht dabei. Im Tor setzte der Coach wieder auf Jonathan Boutin und dieser konnte gemeinsam mit seinen Vorderleuten früh jubeln.

Bereits in der dritten Spielminute gingen die Panther in Führung. Evan Trupp und Michael Davies eroberten hinter dem Straubinger Tor den Puck, Davies bediente den völlig freistehenden White und dieser hatte keine Probleme, seinen vierten Saisontreffer zu erzielen. Der Höhepunkt einer munteren Anfangsphase, in der die Panther mehr vom Spiel hatten. Mit zunehmender Spielzeit wurde der AEV immer stärker und legte nach.

Schmölz trifft zum 2:0

Schmölz erkämpfte sich die Scheibe an der eigenen blauen Linie, fuhr aufs Gästetor zu, umspielte noch einen Gegenspieler und schoss zum 2:0 ein (9.). David Stieler hätte sogar nachlegen können, aber der nächste Treffer war den Gästen vergönnt. Bei einem Zwei-auf-Eins-Angriff bediente Sandro Schönberger den mitgelaufenen Alexander Oblinger und dieser ließ Boutin mit seinem platzierten Abschluss mit der Rückhand keine Chance (15.).

Doch die Panther schlugen im Powerplay sofort zurück. Über Mark Cundari und Brady Lamb lief die Scheibe hervorragend und letztlich musste LeBlanc nur noch einschieben (17.).

Im zweiten Drittel kamen die Gäste dann besser ins Spiel. Ex-Panther Mike Connolly lief alleine auf Boutin zu, aber der Schlussmann des AEV verhinderte den abermaligen Anschlusstreffer (21.).

Trevelyan aus spitzem Winkel

Panther-Fans sorgten im erneut ausverkauften CFS für Großkampfstimmung (c) DAZ

Panther-Fans sorgten im ersten Heimspiel für Großkampfstimmung (c) DAZ-Archiv


Besser machte es auf der Gegenseite Trevelyan, der aus spitzem Winkel einen Weg vorbei an Sebastian Vogl fand (25.). Doch die Tigers ließen sich nicht hängen und kamen bei vier gegen vier ins Spiel zurück, als Connolly den Puck zum 4:2 über die Linie stocherte (30.). Und ab der 37. Minute führten die Panther nur noch mit einem Treffer. Madaisky schoss eigentlich neben das Tor, aber von der Bande sprang der Puck Boutin von hinten an den Schoner und von dort ins Tor. Ein Glückstor mit Tiefenwirkung. Die Straubinger drängten nun auf den Ausgleich und brachten jede Scheibe konsequent zum Tor. Ein weiterer Treffer fiel im Mitteldrittel aber nicht. Dies änderte sich prompt im dritten Spielabschnitt. Kurz nachdem Straubing eine Unterzahlsituation überstanden hatten, trafen die Panther. Ein Schuss von Gabe Guentzel wurde geblockt, Parkes schaltete blitzschnell und katapultierte den Hartgummi per Rückhand zum 5:3 ins Netz (44.).

Offener Schlagabtausch im dritten Drittel

Der AEV suchte nun die Entscheidung und hatte im nächsten Powerplay mehrfach den sechsten Treffer auf dem Schläger, aber es fehlte das Spielglück, also wenige Millimeter, zum Erfolg. Und so kam es, wie es kommen musste: Straubing fuhr einen perfekten Konter und traf durch Madaisky zum 5:4. Der mittlerweile eingewechselte Ben Meisner war chancenlos (48.).

Das Spiel wogte nun hin und her und beide Teams hatten Chancen auf weitere Treffer. Die größte vergab White, als er alleine auf Vogl zulief, aber am Straubinger Goalie scheiterte (52.). So blieb es bis zum Ende spannend. Straubing nahm Vogl vom Eis, aber ein Treffer sollte nicht mehr fallen. Auch nicht für die Panther, die in der Schlussminute zweimal das leere Tor nicht trafen (David Stieler und Cundari).

Zum Sieg reichte es auch so und damit fahren die Panther mit dem perfekten Punktekonto zum nächsten Derby. Am Sonntag um 19:00 Uhr steht das Spiel beim ERC Ingolstadt auf dem Programm.



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