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Mittwoch, 19.02.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

CFS-Debakel: „Sichtlinien dürfen nicht nur ausreichend sein“

Die neugegründete Gruppierung „Bürger für das CFS“, der auch auch der AEV-Ehrenpräsident Gottfried Neumann angehört, fordert im CFS „perfekte Sicht auf mindestens 95 Prozent der Plätze“.



Nachdem das Gutachten zum Curt-Frenzel-Stadion von Dr. Stefan Nixdorf zu dem Ergebnis gekommen sei, dass die Sichtverhältnisse inakzeptabel seien, liege es nun an den Planern, entsprechende Verbesserungsvorschläge zu präsentieren, so die Gruppierung in ihrer gestrigen Pressemitteilung. Im zweiten Anlauf müsse eine perfekte Sicht von mindestens 95 Prozent der Plätze auf das komplette Eis, die Spieler- und die Strafbänke gewährleistet sein. Eine Reparatur der inakzeptablen Sichtverhältnisse, die nur eine „akzeptable“ Sicht von vielen Plätzen anbieten würde, würde auf Dauer die Existenz der Augsburger Panther in der DEL gefährden. – „Ein ,ausreichend‘ können und werden wir nicht akzeptieren. Grundlage muss der Top-Wert des Sichtlinien-Experten sein“, so Gottfried Neumann, der darauf Wert legt, dass der von Stefan Nixdorf definierte beste C-Wert optimale Sichtverhältnisse generiert. Der optimale C-Wert wird bei Nixdorf mit der Zahl 12 beziffert. „Die 12 muss auch für das künftige Curt-Frenzel-Stadion das Maß der Dinge sein“, so Neumann, der zusammen mit den „Bürgern für das CFS“ darauf insistiert, dass das Nixdorf-Gutachten der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürfe.