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Donnerstag, 18.04.2024 - Jahrgang 16 - www.daz-augsburg.de

Brennpunkt: Stadt erklärt Lösung für Knotenpunkt Hofrat-Röhrer-Straße/Inverness-Allee

Die Bauverwaltung wird dem Bauausschuss am kommenden Donnerstag einen Projektbeschluss zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit an der Einmündung der Hofrat-Röhrer-Straße in die Inverness Allee vorlegen.

Foto: DAZ

Falls der Bauausschuss dem Vorschlag zustimmt, kann das Vorhaben zeitnah in Angriff genommen werden. Wenn auch der Stadtrat dem Vorschlag zustimmt, soll der Umbau im März 2024 abgeschlossen sein. Ziel des Vorhabens sind die Verringerung von Rückstau in der Hofrat- Röhrer-Straße sowie eine Verbesserung der Radverkehrsführung im Knotenpunktbereich (Ein- und Ausleitung der Radwege in den Mischverkehr auf der Hofrat-Röhrer-Straße mittels Rampen und kurzen Schutzstreifen; Erweiterung der Bewegungs- und Aufstellflächen im Bereich der bestehenden Grünfläche zwischen Hofrat-Röhrer-Straße und Inverness-Allee).

Die Planungsabsicht, die Kreuzung in regelkonformer Weise mit einer Aufweitung der Fahrbahn auf zwei Fahrspuren im Zulauf zum Knotenpunkt umzubauen, besteht seit einigen Jahren. Seit 2019 gibt es auch einen Grundsatzbeschluss. In den letzten Jahren gab es an der Kreuzung eine provisorisch hergestellte Rechtsabbiegefahrbahn, die während der Bauzeit für die Erneuerung der Kaufbachbrücke (2020) als leistungsfähige Ausweichroute diente. Dieses Bauprovisorium war nie als dauerhafte Verkehrseinrichtung geplant, entsprach daher nicht dem erforderlichen Standard und kann aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht weiter betrieben werden. Durch die Auflösung des Provisoriums gab es vermehrt Rückstaus.

“Durch die aversierte Zurverfügungstellung der Haushaltsmittel in der kommenden Sitzung des Bauausschusses kann nun eine dauerhafte Lösung umgesetzt werden”, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt.