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Mittwoch, 28.07.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Brecht-Festival: Defizit beträgt 58.800 Euro

Das finanzielle Desaster des diesjährigen Brecht-Festivals ist offiziell bestätigt, Fehlbetrag: 58.800 Euro. Am gestrigen Freitag legte Kulturreferent Peter Grab die Zahlen teilweise offen und führte die Gründe für das Defizit an.

Das Defizit des Brecht-Festivals soll den städtischen Haushalt nicht belasten: Peter Grab

Das Defizit des Brecht-Festivals soll den städtischen Haushalt nicht belasten: Peter Grab


Weniger eingenommen und mehr ausgegeben als kalkuliert, mehr lässt sich aus der städtischen Pressemitteilung nicht herauslesen: Mindereinnahmen aus Eintrittserlösen: 10.700 Euro. Mindereinnahmen aus Sponsoring-Erwartungen: 10.000 Euro. Mehrausgaben Technik/Miete: 18.600 Euro. Mehrausgaben Künstlerübernachtungen: 4.700 Euro. Zusammen: 44.000 Euro. Darauf folgt ein weiterer Defizitbetrag von 14.800 Euro, der in der städtischen Pressemitteilung als „weitere kleinere Kostenerhöhung“ bezeichnet wird.

Gut ein Drittel des Defizits soll durch nachträgliche Förderungen (22.500 Euro) vermindert werden. Nach Informationen der DAZ gehen davon 15.000 Euro auf das Konto der Stadtsparkasse. Womit ein Fehlbetrag von 36.300 Euro stehen bleibt. Ein Betrag, den die Festivalleitung beim kommenden Brecht-Festival 2013 kompensieren soll. Entweder durch höhere Einnahmen oder/und geringere Ausgaben. „Oberstes Ziel ist, den städtischen Haushalt nicht über den beschlossenen Zuschuss hinaus zu belasten. Damit bleibt es bei dem vom Stadtrat gewährten Zuschuss in Höhe von 120.000 Euro“, so Kulturreferent Peter Grab.