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Mittwoch, 18.03.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Beteiligung des Freistaats am Neubau des Römischen Museums wird konkret

Der Freistaat Bayern übernimmt 50 Prozent der Baukosten für das neue Römische Museum und stellt das Grundstück der ehemaligen Justiz­vollzugs­anstalt kostenfrei zur Verfügung. Dies hat das Bayerische Kabinett am Dienstag, 17. März beschlossen.

Von Bruno Stubenrauch

Römisches Museum, Entwurfs­variante aus der Mach­bar­keits­studie

Die Stadt Augsburg wertet den Beschluss des Kabinetts als wichtigen Schritt für die Zukunft des Römischen Museums. Der geplante Museums­neubau ist auf maximal 60 Milli­onen Euro veranschlagt, wovon bis zu 30 Milli­onen Euro vom Freistaat übernommen werden sollen. Grundlage für die Entscheidung ist eine von der Stadt beauftragte Machbar­keits­studie, die den Standort in der Karmeliten­gasse, im Bereich der früheren römischen Siedlung Augusta Vindelicum, als besonders geeignet bewertet.

Oberbürgermeisterin Eva Weber sprach von einer „sehr guten Nachricht“ für die Stadt und verwies auf die enge und vertrauens­volle Zusammen­arbeit mit dem Baye­rischen Staats­mini­sterium für Wissen­schaft und Kunst. Ziel sei es, der römischen Geschichte Augsburgs – die rund ein Viertel der über 2.000-jährigen Stadt­geschichte ausmacht – wieder einen zentralen Ort zu geben.

Grundsatzbeschluss noch im April

Auch Kulturreferent Jürgen K. Enninger sieht das Projekt auf einem guten Weg. Der Neubau rücke „in greifbare Nähe“ und werde das römische Erbe der Stadt künftig wieder sichtbarer machen.

Mit dem Kabinettsbeschluss ist eine wesent­liche Voraus­setzung für die weiteren politi­schen Schritte erfüllt. Der Augsburger Stadtrat will noch im April 2026, also unter der alten Stadt­regierung, einen Grund­satz­beschluss zur Umsetzung des Projekts fassen.