„Bei den Dokumenten handelt es sich um einen Bestand an Materialien, der der nationalen und internationalen Brecht-Forschung schon bekannt war“
Dr. Helmut Gier im DAZ-Interview
Der ehemalige Leiter der Staats- und Stadtbibliothek sah sich unlängst öffentlichen Attacken ausgesetzt. Gegenstand der Erregung: Ein Familienalbum mit Brecht-Fotos und anderen fotografischen Dokumenten, die angeblich unveröffentlicht der Brecht-Forschung und der Öffentlichkeit vorenthalten wurden. Dr. Helmut Gier war 27 Jahre Leiter der Staats- und Stadtbibliothek und befindet sich seit Kurzem im Ruhestand. Das Album wurde nach Giers Pensionierung als „entdeckt“ und als „Sensation“ bezeichnet. Dies wollte die DAZ hinterfragen und ließ Helmut Gier zu Wort kommen. Gier, der große Verdienste in der Augsburger Brecht-Forschung zu verzeichnen hat, stellt im DAZ-Interview seinen Standpunkt dar.