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DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

Ballett Augsburg: Dimensions of Dance. Part 1

Nach 14 ausverkauften Vorstellungen von »Ballett? Rockt it!« zeigt das Ballett Augsburg ab dem 21. April 2018 seine zweite zeitgenössische Produktion mit »Dimensions of Dance. Part 1« im martini-Park

»Six Breaths« mit Jiwon Kim Doede & Nikolaos Doede © Jan-Pieter Fuhr

»Six Breaths« mit Jiwon Kim Doede & Nikolaos Doede © Jan-Pieter Fuhr


Die Choreografen Young Soon Hue, Ricardo Fernando und Mauro Bigonzetti lassen sich von »Reminiscence« (Young Soon Hue), »Six Breaths« (Ricardo Fernando) und »Cantata« (Mauro Bigonzetti) zu expressiven Tanzinszenierungen inspirieren. Sie nähern sich dabei der Suche und Sehnsucht nach einem Sinn und öffnen mit ihren Arbeiten Einblicke in verschiedene Dimensionen des Lebens und des Tanzes.

»Reminiscence« (Uraufführung)

Young Soon Hue, eine international gefeierte Choreografin (Augsburg: 2012 »Carmina Burana« und 2015 »Romeo und Julia«), ließ sich von der Musik des preisgekrönten isländischen Pop-Musikers Ólafur Arnalds zu »Reminiscence« inspirieren. Ólafur Arnalds gestaltete in seinem Album »The Chopin Project« gemeinsam mit der Pianistin Alice Sara Ott eine außergewöhnliche Interpretation Chopin’scher Werke. Für Hue spiegelt diese Einspielung ihre eigene große Liebe zu Chopin wider, die sie in ihre Komposition mit einfließen lässt. In der eigens für Augsburg kreierten Choreografie erzählt Young Soon Hue von Chopins Schaffensprozessen und seinen Beziehungen zu Franz Liszt, George Sand und Fiance Maria Wodzinska.

»Six Breaths«

Zur Musik des italienischen Pianisten und Komponisten Ezio Bosso choreografiert Ricardo Fernando »Six Breaths«. Die Komposition für Celli und Piano setzt Schluchzen, Flüstern und Atemlosigkeit in Töne, die Ricardo Fernando in expressive, teils introvertierte Bilder verwandelt, die vom ersten und letzten Atemzug sowie vom Seufzen und Ringen nach Atem erzählen.

»Cantata«

Das süditalienische »Trio Assurd« regte Mauro Bigonzetti zu einer Choreografie über Verführung, Eifersucht und Leidenschaft an. »Cantata« kam 2001 in Lissabon zur Uraufführung und wurde seitdem auch an den Theatern in Stuttgart und Dortmund sowie dem Festival für Tanz in Neapel gezeigt.

Musik: Ólafur Arnalds, Ezio Bosso, Trio Assurd



Choreografie: Young Soon Hue, Ricardo Fernando, Mauro Bigonzetti



Bühnenbild: Peer Palmowski (»Reminiscence« & »Six Breaths«)



Lichtdesign: Carlo Cerri (»Cantata«)



Kostüme: Rosa Ana Chanzá (»Reminiscence« & »Six Breaths«),
Helena de Medeiros (»Cantata«)



Choreografische Assistenz: Carla Silva (»Reminiscence« & »Six Breaths«)



Einstudierung: Carlos Prado, Macha Daudel (»Cantata«)



Dramaturgie: Sophie Walz



Die Premiere
 findet am 21.4.2018 um 19:30 Uhr im martini-Park statt.

Weitere Termine: 
25.4. und 27.4. 19.30 Uhr, 1.5. 18:00 Uhr, 4.5. 19:30 Uhr, 6.5. und 10.5. 18:00 Uhr, 12.5. 19:30 Uhr, 3.6. 15:00 Uhr, 15.6. 19:30 Uhr, jeweils im martini-Park



Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn



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