Augsburger Geierwally: wild, stolz und konzeptlos
Unbestechlicher Stolz, ein endloser Kampf um individuelle Freiheit sowie absolute Willensstärke sind Eigenschaften, die abschreckend und anziehend sind. Das verkörpert „Geierwally“ als Romanfigur der Autorin Wilhelmine von Hillern (1836-1916) und wurde somit Symbol- und ironisierte Klischeefigur für die Fahnenträgerinnen der Emanzipationsbewegungen. Geierwally verschaffte sich Ruhm in zahlreichen Theaterinszenierungen, Verfilmungen, einer Oper und einem Musical. Jetzt will das Theater Augsburg ihrer Geschichte unter der Regie von Gregor Turecek einen neuen Aspekt abgewinnen, ein neues Leben einhauchen.