Augsburg in Bürgerhand fordert 3-Punkte-Programm für regionale Wirtschaft
Mit einem 3-Punkte-Programm zur Stärkung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KuM) sowie des Dienstleistungsgewerbes will die Wählervereinigung „Augsburg in Bürgerhand“ dem Arbeitsplatzabbau in der Region entgegenwirken. Ziel ist eine öko-soziale Transformation der lokalen Wirtschaft – verbunden mit der Gründung von 1000 regionalen Start-ups.
Von Bruno Stubenrauch

Heimische Landwirtschaft stabilisieren: regionale Agrarprodukte (Symbolbild)
Im Zentrum steht die Einrichtung eines städtischen „Innovationshubs“. Dieser soll Stadt, Hochschulen und regionale Unternehmen strukturell vernetzen. Eine Koordinierungsstelle im Rathaus soll Gründungen fachlich begleiten, Fördermittel bündeln und gemeinsam mit der Stadtsparkasse Verantwortung für Anschubfinanzierungen übernehmen. Der OB-Kandidat und Listenführer Bruno Marcon betont, öffentliche Mittel dürften nicht länger vorrangig an Großkonzerne fließen, sondern müssten gezielt regionale Wertschöpfung stärken.
Die Initiative setzt dabei auf öko-soziale Innovationen etwa in den Bereichen Energieeffizienz, Wasserstofftechnologie, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft. Augsburg solle sich als nach-industrieller Standort mit nachhaltigem Profil positionieren.
Als dritten Baustein schlägt die Wählervereinigung ein „Beschaffungsmodell Augsburg“ vor. Öffentliche Aufträge sollen stärker an regionale Betriebe vergeben und Pilotprojekte mit KuM gezielt gefördert werden. Auch die verstärkte Beschaffung regionaler Agrarprodukte und Lebensmittel soll die heimische Landwirtschaft stabilisieren und die regionale Kreislaufwirtschaft ankurbeln.