Auf den Spuren jüdischer „DPs“
Eine Exkursion des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg
„DPs“ – displaced persons – unter diesem Begriff führten die Alliierten nach dem 2. Weltkrieg jene überlebenden Juden aus dem Osten Europas, die heimatlos durch West-Deutschland irrten, bis sie, oft erst Jahre später, eine Möglichkeit fanden, nach Palästina oder in die USA zu emigrieren. Denn nur wenige von ihnen konnten sich vorstellen, dauerhaft im „Land der Täter“ zu bleiben. Nie vorher und nie danach lebten so viele Juden in Bayern wie in dieser Zeit – trotzdem gibt es kaum Erinnerungen an dieses kurze Aufleben ostjüdischer Kultur.
