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Montag, 27.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

AfD: Schwaben zieht es in den Bundestag

Königsbrunner und Augsburger Kandidaten der “Alternative für Deutschland” stehen weit vorn auf der bayerischen Landesliste zur kommenden Bundestagswahl.

Hermann Mayer, AfD-Bundestagskandidat aus Königsbrunn

Hermann Mayer, AfD-Bundestagskandidat aus Königsbrunn


Bei der Delegiertenversammlung des bayerischen Landesverbandes der noch jungen Partei “Alternative für Deutschland” AfD wurde am vergangenen Donnerstag in Ingolstadt die Landesliste für die Bundestagswahl 2013 aufgestellt. Dabei holten die beiden Direktkandidaten aus dem Augsburger Raum vordere Plätze. Hermann Mayer (Augsburg-Land) landete auf Platz 6, Thomas Eisinger (Augsburg-Stadt) wurde auf Platz 12 der 50 Kandidaten umfassenden Liste gewählt.

Zumindest Mayer hat damit gute Chancen auf ein Bundestagsmandat, sollte die AfD im Herbst die Fünf-Prozent-Marke knacken. So zog 2009 für die Linken der Augsburger Alexander Süßmair von Platz 6 der Bayerischen Liste in den Bundestag ein, bei einem bayerischen Ergebnis der Linken von 6,5 Prozent.

AfD am Wochenende mehrfach in Augsburg präsent

Heute vor der City-Galerie zu sehen: das umweltfreundliche Wahlkampf-Mobil der AfD

Heute vor der City-Galerie zu sehen: das umweltfreundliche Wahlkampf-Mobil der AfD


“Mit den zwei Augsburger Vertretern so weit vorne, können wir mit viel Elan in unseren ersten Wahlkampf ziehen”, kommentierte Thomas Lis, Kreisvor­stand in Augsburg, das Ergebnis. Wer die AfD in Augsburg persönlich kennenlernen will, hat an diesem Wochenende reichlich Gelegenheit: Von 10 bis 18 Uhr präsentiert sich die AfD am heutigen Samstag mit ihrem Bundestagskandidaten Hermann Mayer vor der City-Galerie. Am Sonntag, 9. Juni ist die AfD von 11 bis 13 Uhr beim Politfrühschoppen auf dem Grenzenlos-Festival im alten Augsburger Gaswerk dabei. Im Reinigerhaus des Industriedenkmals bieten alle in Augsburg etablierten Parteien den politisch interessierten Bürgern gemeinsam Gelegenheit zum zwanglosen Kennenlernen.

» Die AfD bekommt ein schwäbisches Gesicht