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Freitag, 24.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

AfD bringt Weitzel als Kulturreferent ins Gespräch

Mit 5,9 Prozent und vier Stadträten zieht die „Alternative für Deutschland“ als Fraktion in den neuen Augsburger Stadtrat ein. Für AfD-Frontmann Thomas Lis ein Zeichen dafür, „dass die AfD weiter dabei ist, sich in der Parteienlandschaft als eine Kraft der bürgerlichen Mitte zu etablieren“, wie Lis gestern via Pressemitteilung verkündete.

„Da sich bei der Regierungsbildung in Augsburg entgegen mancher Aussagen im Vorfeld nun doch kein Bündnis über die Parteigrenzen hinweg abzeichnet, wird die neue Fraktion aus der Opposition heraus eine konstruktive Mitarbeit an den zu lösenden Aufgaben in Augsburg anbieten. Gespräche mit anderen kleineren Parteien zeigen, dass hier durchaus der Wille zur Zusammenarbeit da ist“, wie es heißt. „Es wäre im Sinne guter Lösungen für Augsburg, alle Referate auszuschreiben, um zu sehen, ob sich gute Fachleute finden. Selbstverständlich können sich ja dann auch die bisherigen Referenten bewerben, die ja teilweise ganz gute Arbeit gemacht haben“, so Thomas Lis, der wohl den Fraktionsvorsitz bei der AfD übernehmen wird. In Sachen Kulturreferent brachte Lis Kulturamtsleiter Thomas Weitzel ins Spiel. „Er genießt hohes Ansehen bei vielen Parteien und auch bei vielen Kulturschaffenden. Es wäre schön, wenn er sich mit bewerben würde.“