Kommentar: Bayerns Uhren gehen nicht mehr anders
Die CSU ist trotz aktuell hervorragender Wirtschaftwerte im Freistaat vom Souverän abgewatscht und somit zu einer normalen Volkpartei, die sich nach Wahlen um Koalitionäre zu bemühen hat, zurechtgestutzt worden. Erklärungen dafür müssen nicht im Kaffeesatz gesucht werden. Stoibers quälender Niedergang, Transrapid, Landesbank, achtjähriges Gymnasium, Rauchverbot sowie das Rumeiern bei der Pendlerpauschale und vor allem ein zu blasses Führungsduo sowie eine Ministerriege, in der keiner durch Herausragendes auffiel, gaben den Oppositionsparteien genügend Stoff zum Zündeln, ohne dass ihre eigenen Profilschwächen auffällig geworden wären.