Kommentar: Ullrichs Fall
Bis auf Rose-Marie Kranzfelder-Poth (FDP), die sich noch nicht zu Wort gemeldet hat, haben nun alle Parteienvertreter im Augsburger Stadtrat das „Brodeln in der CSU-Fraktion“ eher als Struktur- und Inhaltskrise der CSU denn als „Fall Ullrich“ interpretiert. Selbst die Fraktionschefin des Koalitionspartners PRO Augsburg sprach von „Lähmung“. Rainer Schönberg (Freie Wähler) will einen Niedergang des Ansehens Augsburgs in den Münchner Ministerien erkannt haben und der Fraktionschef der Grünen, Reiner Erben, betrachtet das „Postengeschachere der CSU“, „das System Kränzle“ als gescheitert.