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Samstag, 21.02.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Halbzeit: FCA mit viel Druck – Wolfsburg nutzt eine Ecke eiskalt

Der FC Augsburg zeigte in Wolfsburg eine engagierte erste Hälfte – steht zur Pause aber dennoch mit leeren Händen da. Beim VfL Wolfsburg führt ein Standard zur knappen 1:0-Pausenführung.

Nach anfänglichem Wolfsburger Pressing übernahm der FCA zunehmend die Kontrolle. Über die Außenbahnen, vor allem durch Giannoulis und Fellhauer, machte Augsburg das Spiel breit und setzte die Gastgeber unter Druck. Massengo prüfte Grabara aus spitzem Winkel, Kömür zwang Gerhardt beinahe zu einem Eigentor an den Pfosten. Auch Ribeiro war immer wieder anspielbar, konnte seine Aktionen im Strafraum aber nicht entscheidend vollenden.

Wolfsburg blieb lange harmlos und suchte sein Heil in langen Bällen. Doch in der 41. Minute folgte der Dämpfer: Nach einer Ecke stieg Yannick Gerhardt am kurzen Pfosten am höchsten und köpfte zur Führung ein. Kurz zuvor hatte Dahmen noch stark gegen Vavro pariert.

Unterm Strich eine bittere, aber keineswegs verdiente Führung für die Hausherren. Der FCA war über weite Strecken das aktivere Team, erspielte sich die besseren Ansätze und wirkt in den Zweikämpfen präsent. Wenn die Baum-Elf im zweiten Durchgang ihre Zielstrebigkeit im letzten Drittel erhöht und bei Standards wacher agiert, ist hier trotz Rückstand alles drin.


Tore:

1:0 Gerhardt (41.)

Startaufstellungen:

VfL Wolfsburg: Grabara – Kumbedi, Vavro, Jenz, Belocian – Eriksen, Gerhardt, Daghim, Majer, Svanberg – Amoura

FC Augsburg: Dahmen – Banks, K. Schlotterbeck, Zesiger – Fellhauer, Massengo, Jakic, Giannoulis, Kömür, Claude-Maurice – Ribeiro