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Montag, 16.02.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Augsburg in Bürgerhand fordert 3-Punkte-Programm für regionale Wirtschaft

Mit einem 3-Punkte-Programm zur Stärkung kleiner und mittel­ständi­scher Unter­nehmen (KuM) sowie des Dienst­leistungs­gewerbes will die Wähler­ver­einigung „Augsburg in Bürgerhand“ dem Arbeits­platz­abbau in der Region entgegen­wirken. Ziel ist eine öko-soziale Trans­formation der lokalen Wirtschaft – verbunden mit der Gründung von 1000 regionalen Start-ups.

Von Bruno Stubenrauch

Heimische Landwirtschaft stabilisieren: regionale Agrarprodukte (Symbolbild)

Im Zentrum steht die Ein­rich­tung eines städti­schen „Inno­vations­hubs“. Dieser soll Stadt, Hoch­schulen und regio­nale Unter­nehmen struk­turell ver­netzen. Eine Koordi­nierungs­stelle im Rathaus soll Grün­dungen fachlich begleiten, Förder­mittel bündeln und gemein­sam mit der Stadt­spar­kasse Ver­ant­wortung für Anschubf­inan­zie­rungen über­nehmen. Der OB-Kandidat und Listen­führer Bruno Marcon betont, öffent­liche Mittel dürften nicht länger vor­rangig an Groß­konzerne fließen, sondern müssten gezielt regionale Wert­schöpfung stärken.

Die Initiative setzt dabei auf öko-soziale Inno­va­tionen etwa in den Berei­chen Ener­gie­effizienz, Wasser­stoff­techno­logie, Digi­tali­sierung und Kreis­lauf­wirt­schaft. Augsburg solle sich als nach-indu­strieller Standort mit nach­haltigem Profil positionieren.

Als dritten Baustein schlägt die Wähler­vereinigung ein „Beschaffungs­modell Augsburg“ vor. Öffentliche Aufträge sollen stärker an regionale Betriebe vergeben und Pilot­projekte mit KuM gezielt gefördert werden. Auch die verstärkte Beschaffung regionaler Agrar­produkte und Lebens­mittel soll die heimische Land­wirtschaft stabili­sieren und die regionale Kreis­lauf­wirtschaft ankurbeln.