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Sonntag, 15.02.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

„26 für 26“ – Landesgartenschau soll Augsburg neuen Schwung geben

Mit „Wendepunkt 18“ seiner Agenda „26 für 26“ will OB-Kandidat Dr. Florian Freund die Landesgartenschau nach Augsburg holen. Ziel ist es, Stadtentwicklung wieder aktiv zu gestalten und Grünflächen als Teil moderner Infrastruktur zu begreifen.

Von Bruno Stubenrauch

Symbolbild

Parks, Wasserläufe und das UNESCO-Welterbe „Augsburger Wassermanagement-System“ böten dafür ideale Voraussetzungen, so Freund. Neue Grünzüge, Entsiegelung, bessere Aufenthaltsqualität in der Altstadt sowie Investitionen in Kanäle und Wasseranlagen könnten gebündelt umgesetzt werden. Eine Landesgartenschau sei allerdings kein kurzfristiges Event, sondern ein Instrument nachhaltiger Entwicklung. Freund sieht in der Bewerbung einen strategischen Neustart: Die Stadt solle aus dem „Dornröschenschlaf“ geweckt und mit klarem Konzept zukunftsfähig aufgestellt werden.

Nichts für die kommende Legislaturperiode

Unterstützung für Freunds Vorstoß signalisierte Carsten Träger, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Die Vergabe der Landesgartenschauen in Bayern folgt einem langwierigen Bewerbungs- und Auswahlprozess. Bis 2032 sind die Schauplätze bereits verplant: Bad Windsheim 2027, Donauwörth 2028, Günzburg 2029, Nürnberg 2030, Schrobenhausen 2031 und Langenzenn 2032. 2026 findet keine Landesgartenschau statt.

„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunal­wahl. 26 politi­sche Projekte und Posi­tionen, mit denen die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadt­­teilen kommu­ni­ziert werden.