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Samstag, 24.01.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kommunalwahl 2026

Die Wahlvorschläge stehen fest: 690 Bewerber wollen in den Stadtrat

690 Kandidatinnen und Kandidaten wollen über insgesamt 14 Listen der Parteien und politischen Gruppierungen in den Stadtrat einziehen. Der durch­schnitt­liche Kandidat ist zu 58% männlich und 47 Jahre alt. Der Unterschied zwischen den Parteien ist enorm.

Von Bruno Stubenrauch

Nicht alle Parteien und Gruppierungen haben mit 60 die höchst­zulässige Zahl von Kandidaten auf dem Wahlzettel: Die ÖDP tritt mit nur 57 Be­werbern an, die AfD mit 32, Volt mit 21, WSA und Die Partei mit jeweils 20.

Frauenanteil zwischen 18 und 70 Prozent

Der Frauenanteil auf den Listen unterscheidet sich stark: Den Rekord hält die V-Partei³ mit 70 Prozent, während Volt mit 24 und FDP/Pro Augsburg mit nur 18 Prozent Frauen die Schluss­lichter sind. Mit 288 Kandi­datinnen bei insgesamt 690 sich bewerbenden Personen liegt der Gesamt-Frauenanteil bei 42 Prozent.

Eine ganze Generation Alters­unterschied zwischen den Parteien

Enorme Unterschiede gibt es beim Durch­schnitts­alter der Kandidaten: Während „Augsburg in Bürgerhand“ mit 59 Jahren und „Wir sind Augsburg“ WSA mit 57 Jahren Durch­schnitts­alter die meiste Lebens­erfahrung auf ihren Listen stehen haben, wollen Die Partei mit 36, Volt mit 35 und Die Linke mit sogar nur 33 Jahren Durch­schnitts­alter jugendlich-frischen Elan in den Stadtrat einbringen.

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Grafiken: DAZ