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Mittwoch, 05.08.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

AEV: Und wieder grüßt das Murmeltier – Gute Leistung, keine Punkte in Straubing

Die Augsburger Panther schließen die Auswärtsreise von vier Spielen mit einer weiteren unglücklichen Niederlage ab. Wie schon in Berlin und Wolfsburg zeigten die Panther auch bei den Straubing Tigers eine gute Leistung, verloren am Ende aber knapp mit 2:3. Die Treffer für den AEV erzielten Matt Fraser (2.) und T.J. Trevelyan (58.). Für Straubing waren Fredrik Eriksson (10.) sowie Antoine Laganiere und Sandro Schönberger (je 38.) erfolgreich.

T.J Trevelyan gelang in 58. Minute in Straubing ein Traumtor © S. Kerpf/DAZ-Archiv

Tray Tuomie musste weiter auf Mitch Callahan, Daniel Schmölz und Hernry Haase verzichten, zudem fiel kurzfristig auch Alex Lambacher aus. Dennoch erwischten die Panther einen Traumstart, denn bereits nach 110 Sekunden ging der AEV in Führung. Fraser zog in Überzahl direkt ab und ließ Sebastian Vogl keine Chance (2.). Der AEV war gut im Spiel, aber die Tigers erholten sich recht zügig vom Rückstand und glichen in der 10. Minute aus. Eriksson zielte ganz genau und Markus Keller, der für Olivier Roy zwischen die Pfosten rückte, war chancenlos.

Sternheimer an die Latte

Bei diesem 1:1 blieb es auch nach 20 Minuten – Chancen gab es allerdings auf beiden Seiten zuhauf. Bei den Tigers scheiterte Mitchell Heard beispielsweise am herausragend reagierenden Keller (12.) und auf der Gegenseite traf Marco Sternheimer nach toller Kombination aus kurzer Distanz nur die Latte (17.).

Im Mitteldrittel hatten die Hausherren dann mehr vom Spiel und waren während einiger Überzahlsituationen dem Führungstreffer auch näher, aber Keller und seine Vorderleute verteidigten gut und hielten das Spiel offen. Bei einem Lattenschuss von Benedikt Kohl hatte der AEV jedoch auch einmal Glück (33.).

Doppelschlag für Straubing

Kurz vor der zweiten Pause wechselte dieses aber offenbar die Seiten, denn der Führungstreffer der Tigers war durchaus umstritten. Laganiere fälschte einen Schuss von Schönberger stark ab, aber die Panther protestierten, dass der Schläger zu hoch war. In der Tat schien das Spielgerät des Tigers-Angreifers über Schulterhöhe zu sein, aber die Unparteiischen blieben nach langem Videostudium bei ihrer Entscheidung auf dem Eis und gaben den Treffer (38.). Doch damit nicht genug, denn nur 16 (!) Sekunden später legte Schönberger nach und Straubing war nun auf Kurs.

Trevelyans Supersolo kommt zu spät

Im Schlussdrittel beschränkten sich die Hausherren darauf, das Ergebnis zu verwalten. Die Panther versuchten alles, um noch einmal ins Spiel zurück zu kommen, aber die Tigers verteidigten geschickt. Kurz vor Ende fasste sich Trevelyan aber noch einmal ein Herz und schloss ein unglaubliches Solo zum Anschlusstreffer ab (58.). Der Ausgleich sollte aber nicht mehr fallen.

Für die Panther geht es nun am Freitag endlich wieder mit einem Heimspiel weiter. Ab 19:30 Uhr sind die Schwenninger Wild Wings in Augsburg zu Gast.