DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Mittwoch, 21.01.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

„26 für 26“: SPD will den Wohnungsmarkt reformieren

Im Rahmen ihrer Wahlkampagne „26 für 26“ präsentiert die Augsburger SPD mit den Wende­punkten 12 bis 14 konkrete Pläne gegen die Wohnungsnot. OB-Kandidat Dr. Florian Freund setzt auf eine Entlastung für Normal­verdiener und Azubis sowie eine Aufwertung der Stadtteile.

Von Bruno Stubenrauch

Nachverdichtung durch Aufstockung (Symbolbild)

Freund kritisiert die aktuelle Stadtführung als „büro­kratische Warte­schleifen­managerin“ und betont: „Wohnen hat oberste Priorität“. Um das Bauen zu beschleu­nigen, will die SPD städtische Satzungen – wie etwa die Spiel­platz­satzung – auf den Prüfstand stellen, da diese das Bauen oft unnötig verteuern.

Bauen, bauen, bauen

Zentrale Forderungen sind die Nach­verdichtung durch konse­quente Auf­stockung bestehender Gebäude und die zügige Ent­wicklung von Haun­stetten-Südwest, um in großem Stil neuen Wohnraum zu schaffen.

Ein weiterer Pfeiler der „Augsburg-Wende“ der SPD ist die gezielte Aufwertung der Stadt­teil­zentren. Freund plant, jährlich einen Stadtteil gemeinsam mit den Bewohnern zu begehen, um einfache, aber effektive Ver­besse­rungen umzusetzen: Mehr Parkbänke, Trink­wasser­brunnen und saubere öffentliche Toiletten sollen die Parks wieder zu echten Orten der Begegnung machen.

Fokus auf den Nachwuchs: Das Auszubildendenwerk

Um den Wirtschaftsstandort zu sichern, nimmt die SPD die Wohn­situation von Auszu­bildenden in den Blick. Da WG-Zimmer oft unbezahlbar seien, solle ein neues Auszu­bildenden­werk geschaffen werden. Ziel ist der Bau von Apartments mit Gemein­schafts­infra­struktur, die zu einem festen, niedrigen Quadrat­meter­preis exklusiv für junge Menschen in Ausbildung reserviert sind.

„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunal­wahl. 26 politi­sche Projekte und Posi­tionen, mit der die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadt­­teilen kommu­ni­ziert werden.