„26 für 26“: Freund will Augsburg zur Kulturhauptstadt machen
Mit den Wendepunkten 24 und 25 seiner Reihe „26 für 26“ setzt SPD-OB-Kandidat Dr. Florian Freund auf einen kulturpolitischen Neustart: Augsburg soll sich als Europäische Kulturhauptstadt 2040 bewerben – und zugleich seine Identität als Wasserstadt stärker sichtbar machen.
Von Bruno Stubenrauch
Freund verweist auf internationale Erfolge wie das UNESCO-Welterbe des Augsburger Wassermanagement-System sowie frühere kulturelle Glanzpunkte. Augsburg sei Fugger-, Brecht-, Mozart- und Friedensstadt – dieses Profil müsse selbstbewusst nach Europa getragen werden. Eine Bewerbung sei kein Prestigeprojekt, sondern ein gemeinsames Zukunftsversprechen für die ganze Stadt.
„Erlebnis- und Aufenthaltsräume inszenieren“
Da Deutschland turnusgemäß 2040 wieder an der Reihe ist, müsste die Vorbereitung spätestens ab 2028 beginnen. Freund fordert daher frühzeitige konzeptionelle Arbeit, breite Bürgerbeteiligung und eine politische Grundsatzentscheidung. Kulturhauptstadt werde man nicht durch Verwaltung, sondern durch Begeisterung.
Zugleich rückt er das „Herzstück“ der Stadt in den Fokus: das Wasser. Lech, Wertach und die innerstädtischen Kanäle sollen stärker als Erlebnis- und Aufenthaltsräume inszeniert werden – durch bessere Sichtbarkeit, Vermittlung und städtebauliche Akzente. Das UNESCO-Welterbe-Büro solle dafür politisch gestärkt werden.
„Wieder Leuchtkraft entwickeln“
Freunds Ziel: ein Kultur- und Identitätsschub für Augsburg – mit internationaler Strahlkraft für Tourismus, Innenstadt und kreative Wirtschaft. „Augsburg hat alles, was Europa spannend macht“, so der OB-Kandidat. „Jetzt müssen wir daraus wieder Leuchtkraft entwickeln.“
„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunalwahl. 26 politische Projekte und Positionen, mit denen die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadtteilen kommuniziert werden.
