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Freitag, 20.02.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kommunalwahl 2026

„26 für 26“: Freie Fahrt fürs Rad

Radfahrer sollen künftig sicherer und schneller durch die Stadt kommen. Mit seinen Wendepunkten 19, 20 und 21 setzt SPD-OB-Kandidat Dr. Florian Freund auf durchgehende Nord-Süd- und Ost-West-Routen statt einzelner, abrupt endender Fahrradwege.

Von Bruno Stubenrauch

Symbolbild

„Radverkehr braucht Struktur statt Symbol­fahrrad­wegchen“, betont Freund. Externe Verkehrs­planer sollen deshalb die besten Routen fachlich und städte­baulich planen. Gleichzeitig soll der motorisierte Verkehr neu geordnet werden, um Konflikte zu reduzieren. Dies komme allen Verkehrs­teil­nehmern zugute.

Stadt der kurzen Wege – Alltag praktisch gestalten

Lange Wege im Alltag würden Zeit und Lebens­qualität kosten. Die SPD will Augsburg deshalb zu einer Stadt der kurzen Wege machen: Kita, Einkauf, Arztbesuch oder Freizeit sollen innerhalb von zehn Minuten erreichbar sein. „Wenn wir Alltag wieder im Quartier organisieren, stärken wir Gemeinschaft, reduzieren Verkehr und erhöhen die Lebens­qualität“, so Freund. Modell­viertel sollen als Pilot­projekte gemeinsam mit Handel, sozialen Ein­richtungen und Anwohnern entwickelt werden.

Feiern, Singen, Tanzen – Augsburg lebt am Abend

Die Stadt soll auch abends attraktiv sein. Freund möchte den öffent­lichen Raum genera­tionen­über­greifend beleben – inspiriert von der Konferenz „Stadt nach acht“. Geplant sind kulturelle Formate, Open-Air-Ver­anstal­tungen und neue Konzepte für Jung und Alt. Ein erster Schritt könnte eine temporäre Freilicht­bühne am Fugger­boulevard sein. Parallel soll geprüft werden, ob bestehende Groß­ver­an­stal­tungen noch zeitgemäß sind und die Innenstadt nachhaltig stärken.

„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunal­wahl. 26 politi­sche Projekte und Posi­tionen, mit denen die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadt­­teilen kommu­ni­ziert werden.