FCA verpasst in letzter Sekunde Sieg gegen Leverkusen
Demarai Gray flankt von rechts flach nach innen und findet mit mit Edmond Tabsoba punktgenau den Abnehmer, der in allerletzter Sekunde (90.+4) für Leverkusen zum 1:1 Ausgleich trifft, nachdem der FCA bereits in der 5. Minute in Führung ging, weil Florian Niederlechner einen schweren Patzer von Bayer-Keeper Lomb verwerten konnte.

Als FCA-Trainer Heiko Herrlich von der 66. Minute bis zur 79. Minute vier Mal defensiv wechselte, entstand genau das, was der FCA lange Zeit zu vermeiden verstand, nämlich ein Druckspiel der Gäste, das meist über die rechte Leverkusener Seite zu zahlreichen Flanken führte. Darüber, dass die letzte Bayer-Flanke den ersten Augsburger Sieg über die Werkself vermasselte, und sich das hoch verdiente Unentschieden für den FCA wie eine Niederlage anfühlt, sollte man nicht hadern, sondern sich besser selbst an die Nase fassen, denn in der letzten Viertelstunde wurde der FCA von Herrlich in sein Furcht-Muster hinein gecoacht und spielte Angsthasen-Fußball. Ein Spielbericht von Udo Legner folgt.