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Montag, 01.12.2025 - Jahrgang 17 - www.daz-augsburg.de

CSU und Grüne sehen Weg für neues Römer­museum frei

Das geplante Römermuseum in Augsburg rückt näher: Die Stadtrats­fraktionen von CSU und Grünen begrüßen die entschei­denden Fort­schritte bei Finan­zierung, Standortwahl und Planungs­sicherheit, die die Verwaltung in ihrer Beschluss­vorlage für die Stadt­rats­sitzung am 11. Dezember aufgezeigt hat.

Von Bruno Stubenrauch

Römisches Museum, Entwurfs­variante aus der Mach­bar­keits­studie (Grafik: DAZ)

Mit der Zusage des Freistaats Bayern, bis zu 50 Prozent der Investi­tions­kosten zu übernehmen, stehe erstmals eine belast­bare finan­zielle Grundlage. Zugleich habe die Stadt eine Kosten­obergrenze von 60 Milli­onen Euro gesetzt (DAZ berichtete).

CSU und Grüne begrüßen außerdem die Empfehlung in der Mach­bar­keits­studie mit der Karmeliten­gasse als besten Standort. Dort, auf dem Gelände der ehe­maligen Justiz­vollzugs­anstalt, sehen die beiden Parteien das größte Potenzial für ein zeit­gemäßes, gut zugäng­liches Museum, das Augsburgs römisches Erbe sichtbar macht und zugleich städte­baulich überzeugt (DAZ berichtete).

CSU-Kultursprecher Andreas Jäckel spricht von einer „realisti­schen Chance“ für ein voll­wertiges Römermuseum und lobt Ober­bürger­meisterin Eva Weber für die erfolg­reiche Sicherung der Landes­förderung. Grünen-Fraktions­chef Peter Rauscher nennt das Projekt einen „kultu­rellen Meilen­stein“. Das Museum solle in städti­scher Ver­ant­wortung bleiben und Augsburgs viel­fältige Geschichte für alle Genera­tionen vermitteln.