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Mittwoch, 25.03.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Augsburg wird digital vermessen

Augsburg treibt die Digitalisierung des öffent­lichen Raums voran: Von Anfang April bis Ende Mai erfassen spezielle Mess­fahrzeuge das gesamte Straßennetz in 3D.

Von Bruno Stubenrauch

Messfahrzeug mit Kameras und Laserscanner (Foto: iNovitas)

Erfasst werden neben Straßen auch Geh- und Rad­wege, Bord­steine, Ver­kehrs­zeichen und sogar Be­grü­nungen sowie angren­zende Gebäude. Die hoch­auf­lö­senden 3D-Daten bilden ein digi­tales Abbild der Stadt und sollen künftig regel­mäßig, etwa alle zwei Jahre, aktu­ali­siert werden.

Für die Stadt­ver­wal­tung be­deu­tet das einen deut­lichen Effi­zienz­gewinn: Viele Pla­nungen, etwa in den Be­rei­chen Ver­kehr, In­stand­hal­tung oder Stadt­ge­stal­tung, können künf­tig direkt am Bild­schirm er­folgen. Auch für die Ent­wick­lung zur Smart City ist das Projekt zentral. Die Daten sollen künftig etwa für intelli­gente Verkehrs­steue­rung, bessere Mobi­li­täts­angebote oder barriere­freie Routen genutzt werden.

Nur für interne Zwecke

Auftraggeber das Geodatenamt. Erfasst werden die Daten von der iNovitas Deutschland GmbH – mit Fahrzeugen, die mit Kameras und Laser­scannern aus­ge­stattet sind. Dabei werden Personen und Fahrzeuge auto­matisch ano­nymi­siert. Zugriff erhalten aus­schließ­lich berech­tigte Stellen der Stadt­ver­waltung und beauf­tragte Unter­nehmen; eine Ver­öffent­lichung der Aufnahmen ist nicht geplant.