Augsburg wird digital vermessen
Augsburg treibt die Digitalisierung des öffentlichen Raums voran: Von Anfang April bis Ende Mai erfassen spezielle Messfahrzeuge das gesamte Straßennetz in 3D.
Von Bruno Stubenrauch

Messfahrzeug mit Kameras und Laserscanner (Foto: iNovitas)
Erfasst werden neben Straßen auch Geh- und Radwege, Bordsteine, Verkehrszeichen und sogar Begrünungen sowie angrenzende Gebäude. Die hochauflösenden 3D-Daten bilden ein digitales Abbild der Stadt und sollen künftig regelmäßig, etwa alle zwei Jahre, aktualisiert werden.
Für die Stadtverwaltung bedeutet das einen deutlichen Effizienzgewinn: Viele Planungen, etwa in den Bereichen Verkehr, Instandhaltung oder Stadtgestaltung, können künftig direkt am Bildschirm erfolgen. Auch für die Entwicklung zur Smart City ist das Projekt zentral. Die Daten sollen künftig etwa für intelligente Verkehrssteuerung, bessere Mobilitätsangebote oder barrierefreie Routen genutzt werden.
Nur für interne Zwecke
Auftraggeber das Geodatenamt. Erfasst werden die Daten von der iNovitas Deutschland GmbH – mit Fahrzeugen, die mit Kameras und Laserscannern ausgestattet sind. Dabei werden Personen und Fahrzeuge automatisch anonymisiert. Zugriff erhalten ausschließlich berechtigte Stellen der Stadtverwaltung und beauftragte Unternehmen; eine Veröffentlichung der Aufnahmen ist nicht geplant.