Eine starke Stimme für die Vielfalt
Augsburgs Integrationsbeirat stellt sich neu auf
Mit der konstituierenden Sitzung am 14. Januar 2026 hat der Augsburger Integrationsbeirat seine Arbeit für die neue Amtsperiode aufgenommen. Unter dem neuen Vorsitzenden Frédéric Zucco will das Gremium die Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte stärken und Brücken in der Stadtgesellschaft bauen.
Von Bruno Stubenrauch

Augsburg versteht sich als Friedensstadt – und als Ort gelebter Diversität. Um dieser Vielfalt eine politische Stimme zu geben, sind nun 30 stimmberechtigte Mitglieder zur ersten Sitzung der neuen Periode zusammengekommen. Im Fokus stand dabei die Neubesetzung der Führungsspitze: Frédéric Zucco wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er wird flankiert von Dr. Tanja Hoggan-Kloubert und Dr. Senem Şahin als Stellvertreterinnen.
Konkrete Impulse für das Stadtleben
„Unser Ziel ist eine Stadtgesellschaft, in der jede Stimme zählt“, betonte Zucco nach seiner Wahl. Dabei geht es dem Beirat nicht nur um Symbolpolitik, sondern um handfeste Ergebnisse. Um diese zu erreichen, hat sich das Gremium in drei spezialisierte Ausschüsse gegliedert. Diese decken das gesamte Spektrum des städtischen Lebens ab – von Wirtschaft und Stadtplanung über Bildung und Kultur bis hin zu den sensiblen Bereichen Asyl, Recht und Gesundheit.
„Unverzichtbarer Motor“
Vonseiten der Stadtspitze erfährt das Gremium volle Rückendeckung. Martina Wild, Zweite Bürgermeisterin und Referentin für Bildung und Migration, bezeichnete den Beirat als „unverzichtbaren Motor“ für den Zusammenhalt. In Zeiten gesellschaftlicher Spannungen fungiert das Gremium als wichtiges Scharnier zwischen den Kulturen und berät den Stadtrat in Integrationsfragen.
Auch landesweit ist der Beirat aktiv: Mit der Wahl der Ausschusssprecher im Februar und der Entsendung von Delegierten in den bayerischen Landesverband (AGABY) wird der Grundstein für eine aktive Mitwirkung auf kommunaler und landesweiter Ebene gelegt.
Links:
augsburg.de/integrationsbeirat