Die Augsburger Zeitung

DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur

Samstag, 16.12.2017 • Nr. 350 • Jahrgang 6 • www.daz-augsburg.de

Forum für Klimaschutz: Die Augsburger Klimakonferenz

Die Stadt Augsburg lädt am Mittwoch, 6. Dezember, zur Augsburger Klimakonferenz ein

Geladen sind Fachleute aus der Region Augsburg im Bereich „Klimaschutz“. Die Konferenz ist ein wichtiges Instrument des Augsburger Klimadialog 2020 – des städtischen Klimaschutzprogramms. Dieses entstand in einem Beteiligungsverfahren und wird auch in diesem Sinne fortgeführt. Nicht nur Klimaschutzmaßnahmen in der Stadt, sondern auch die Verknüpfung mit dem regionalen Klimaschutz steht in diesem Jahr im Mittelpunkt.

„Die Kommunen spielen eine wichtige Rolle“, so Hans Peter Koch, Leiter des städtischen Umweltamtes, „denn Städte und Gemeinden gestalten den Umweltschutz vor Ort“. Die Augsburger Klimakonferenz ist ein Forum für Antworten unter anderem auf Fragen, wie es um den Klimaschutz in Augsburg steht, was sich seit der letzten Konferenz 2015 getan hat oder wie sich die Rahmenbedingungen entwickeln.

„Denn es gibt nicht beeinflussbare Änderungen, beispielsweise in der Gesetzgebung auf Bundesebene, die die Umsetzung vor Ort maßgeblich beeinflussen können“, so Umweltreferent Reiner Erben. Der Umweltausschuss der Stadt Augsburg setzte im Juni 2016 mit seinem Beschluss des „Klimadialog 2020“ den entsprechenden Rahmen, auf äußere Einflüsse flexibel einzugehen. Die Maßnahmen des Klimadialogs umfassen Energieberatung und quartiersbezogene Sanierungsinitiativen, wie die Energiekarawane oder die energetische Optimierung von Gewerbegebieten. Gemeinsame Zusammenarbeit besteht mit Partnern, wie beispielsweise der Handwerkskammer für Schwaben oder den Stadtwerken Augsburg.


ÖDP fordert Analyse der Stausituation in Augsburg

Gespenstische Situationen spielten sich in den vergangenen Wochen in der Augsburger Innenstadt ab: Es ereigneten sich Verkehrsstaus aus dem Nichts, die die Stadt stundenlang lahmlegten.

Eine Reihe von Artikeln in der Augsburger Allgemeinen befassten sich mit der Situation und zuletzt titelte sie „Wie Augsburg den Dauerstau verhindern will“. Was zu den stadtumfassenden Staus aus dem Nichts [...]

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Lösch: Stadt lässt nach Altlasten suchen

Das Umweltamt der Stadt Augsburg hat eine Krumbacher Firma mit der Durchführung einer historischen Erkundung der Altablagerung „Schwarzer Weg“ beauftragt.

Im Rahmen der Erkundung soll die Nutzungshistorie der Altablagerung insbesondere mittels einer Archivrecherche und der Befragung von Zeitzeugen rekonstruiert werden. Die vom Umweltamt anvisierte Verdachtsfläche befindet sich unmittelbar westlich der Wertach, südlich der [...]

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Flugplatzheide: Freistaat stoppt Bebauungsprojekt

Der Freistaat Bayern legt sein umstrittenes Wohnungsbauprojekt am Haunstetter Bischofsackerweg auf Eis.

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, hat die Staatsregierung im Doppelhaushalt 2018/19 für sein Wohnbauprogramm “Wohnungspakt Bayern” bezüglich der Augsburger Flugplatzheide keine Mittel eingestellt. Zirka 300 Wohnungen für anerkannt Geflüchtete waren auf dem Gelände geplant, auf dem der Freistaat Baurecht hat und das rund 85 [...]

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Siebentischwald: Löschproben wurden nur in Nähe Stempflesee entnommen

Die unbedenklichen und für den Menschen nicht schädlichen Schadstoffanteile in der Schlacke (Lösch), die im Siebentischwald bei den Sanierungsarbeiten am Stempflesee gefunden wurden, wurden im vergangenen Stadtrat von Umweltreferent Reiner Erben vorgestellt.

Eva Weber sprach im Rahmen dieser Stadtratssitzung von Bedenklichkeitsanteilen wie bei “Blumenerde”. Das Umweltamt gab Entwarnung. Diese Unbedenklichkeitsfeststellungen bezogen sich allerdings nur [...]

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Siebentischwald: Ergebnisse der Bodenuntersuchung beim Stempflesee liegen vor

Auf der Sitzung des heutigen Stadtrats verkündete Umweltreferent Reiner Erben die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen, die im Umfeld des Stempflesees vorgenommen wurden.

Während der Sanierungsarbeiten am Stempflesees wurde schlackehaltiges Material im Boden gefunden. Laut Ergebnis der Bodenuntersuchung im Auftrag der Forstverwaltung stellen die angetroffenen Schadstoffe kein Risiko für das Trinkwasserschutzgebiet dar. Der sogenannte Lösch wurde nach dem [...]

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Schlacke im Siebentischwald: Stadt im Zugzwang

Im Augsburger Siebentischwald befinden sich offenbar in unbekannten Mengen Schlacke (Lösch), mit der seit 1920 bis in die 70er Jahre Wege aufgeschüttet und gewalzt wurden. Die Stadt ließ nach Funden am Stempflesee Materialproben entnehmen und auf Verträglichkeit überprüfen. Der Lösch befindet sich weit verzweigt in der Nähe des Trinkwasserschutzgebiets beziehungsweise innerhalb der sensiblen Zone.

“Ende [...]

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Stempflesee: Müssen Bäume gefällt werden? - Was passiert mit dem Lösch?

Die Fraktion Pro Augsburg will wissen, ob aufgrund der Sanierung beim Stempflesee Bäume gefällt werden müssen.

Bei der letzten Waldbegehung wurden von Stadträten auch die Sanierungsarbeiten am Stempflesee besichtigt. Dabei wurde man darüber informiert, dass eventuell der Gehweg um den See im Rahmen der notwendigen Arbeiten abgetragen und tiefergelegt werden müsse. “In dem Gehweg am See, [...]

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Stempflesee: Stadt bestätigt Lösch-Funde

Bei Sanierungsarbeiten am Stempflesee sind rund um den See Schlacken gefunden worden. Das Umweltamt prüft derzeit Proben des sogenannten “Lösch”.

Dies gab heute die Stadt über ihre Pressestelle bekannt. Die Stadt reagierte somit auf einen DAZ-Artikel, der auf diese Funde hinwies: “Während der derzeitigen Sanierungsarbeiten am Stempflesse wurde bei Bauarbeiten am Weg sogenannter „Lösch“ gefunden. Hierbei [...]

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Streit um Flugplatzheide: ÖDP fordert Konzept für schützenswerte Flächen

Die Augsburger ÖDP fordert, dass in Augsburg ein systematisches Verfahren eingeführt wird, das alle Flächen im Stadtgebiet ermittelt, die einen hohen ökologischen Schutzwert wie die Flugplatzheide besitzen, aber noch nicht unter Landschafts- oder Naturschutz stehen.

Im Streit um die geplante Bebauung der Haunstetter Flugplatzheide haben die Gegner der Bebauung alle zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft. “Leider [...]

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Bayern: Grüne starten Volksbegehren gegen Flächenverbrauch

Bayern-Grüne präsentieren Versiegelungszahlen und starten Volksbegehren gegen Flächenfraß

Bayernweit hat die versiegelte Fläche zwischen den Jahren 2000 und 2015 um zirka 670 Quadratkilometer zugenommen. Das entspricht der Größe von Bodensee, Chiemsee und Starnberger See zusammen. Deutschlandweit ist Bayern damit für knapp die Hälfte der Neu-Versiegelung – also neu asphaltierte, betonierte oder bebaute Fläche – verantwortlich.

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