Die Augsburger Zeitung

DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur

Montag, 1.5.2017 • Nr. 121 • Jahrgang 6 • www.daz-augsburg.de

Theater: Bücker stellt neues Team und Programm vor

Am vergangenen Dienstag stellte der künftige Intendant des Augsburger Stadttheaters André Bücker auf einer Pressekonferenz das neue Führungsteam und den Spielplan 2017/18 vor.

Neu im Team sind der Operndirektor Daniel Herzog, Ricardo Fernando als neuer Ballettdirektor und Sophie Walz als Leitende Musiktheaterdramaturgin. Domonkos Héja bleibt als Generalmusikdirektor am Theater Augsburg.
 Im Schauspiel werden Lutz Keßler als Leitender Dramaturg, Sabeth Braun (Dramaturgin), Nicole Schneiderbauer (Hausregisseurin) und David Ortmann (Hausregisseur) als Team die Künstlerische Leitung übernehmen.

Das Theater soll wieder ein politischer Ort werden, der gesellschaftliche Entwicklungen thematisiert

Unter dem Motto »Sinnsucht« will das Ensemble des Theater Augsburg neue Wege gehen.
 André Bücker versteht das Theater als Ort des Diskurses, in dem aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen thematisiert werden: “Theater ist für mich ein politischer Ort, der soziale Gegenwart reflektiert.” 
Der neue Intendant hat vor, den Fokus auf die aufklärerische Kraft des Theaters zu legen und die Potentiale für Bildung und Vermittlung zu verstärken. Dafür soll eine zusätzliche Stelle in der Theaterpädagogik sorgen.
 Durch Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Kulturinstitutionen sowie der “freien Szene” möchte Bücker die gesellschaftliche Bedeutung und die Diskursfähigkeit des Augsburger Stadttheaters stärken.


Kaspar Hauser im tim: Aus der Not eine Tugend gemacht

Als vorletzte Opernpremiere dieser Spielzeit zeigt das Theater Augsburg die zeitgenössische Oper „Kaspar Hauser“ von Hans Thomalla. Eine Produktion aus Freiburg, die dort im Herbst uraufgeführt wurde und in Koproduktion auf der Bühne des Großen Hauses ein Höhepunkt der Opernsaison sein sollte.

Von Halrun Reinholz

Die halb-szenische Aufführung im tim ist dennoch mehr als eine Notlösung. [...]

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Fulminantes Finale der Conn-Ära mit Carmen und Bolero

Die letzte Ballettproduktion der aktuellen Spielzeit ist auch der fulminante Abschied von Ballettdirektor Robert Conn und vermutlich dem größten Teil seines Ensembles, das noch einmal alle Facetten seines Potenzials zum Besten gibt.

Von Halrun Reinholz

Ravels Bolero gilt mit seinem rhythmischen und klanglichen Spannungsbogen als Inbegriff der musikalischen Erotik, prädestiniert für eine tänzerische Darstellung, für [...]

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Ballettfinale der Conn-Ära: Narzissmus und Erotik mit Bolero und Carmen

Die letzte Ballettproduktion der aktuellen Spielzeit ist auch der fulminante Abschied von Ballettdirektor Robert Conn und vermutlich dem größten Teil seines Ensembles, das noch einmal alle Facetten seines Potenzials zum Besten gibt.

Von Halrun Reinholz

Ravels Bolero gilt mit seinem rhythmischen und klanglichen Spannungsbogen als Inbegriff der musikalischen Erotik, prädestiniert [...]

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Name wechsle dich: WBG wird “Wohnbaugruppe Augsburg”

Die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) kümmert sich seit 90 Jahren um den Erhalt ihres bestehenden Wohnraums und um den Bau neuer Wohnungen. Dieses Jubiläum nimmt die WBG-Unternehmensgruppe zum Anlass, ihr Erscheinungsbild zu ändern.

Aus der WBG-Unternehmensgruppe wird die “Wohnbaugruppe Augsburg”. Die WBG stellt sich künftig als “Wohnbaugruppe Augsburg | Leben” unverändert der Aufgabe, breite Schichten [...]

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Das M.T.heatre auf dem Weg zu den Bayerischen Theatertagen

„Schule ist mehr“ - mit diesem Motto ist die Grafik (Nontira Kigle) zum Leitbild des städtischen Maria-Theresia Gymnasiums überschrieben. Einen wichtigen Baustein bilden hierbei Kreativprojekte, aus denen die Aufführungen des M.Theatres seit vielen Jahren herausragen. Nach der Verjüngung an der Spitze der MT-Theatertruppe – erstmals führte das Tandem Katja Bergmann und Markus Chech Regie – [...]

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Theater für alle: André Bücker verspricht für seine erste Spielzeit ein facettenreiches Programm

Im Kulturausschuss stellte der designierte Intendant André Bücker sein Programm für die Spielzeit 2017/2018 vor. Das Augsburger Publikum kann sich auf Vertrautes, Ungewöhnliches und Neues freuen. Und auf einen Augsburger “Tatort”.

Von Halrun Reinholz

Sechs Erstaufführungen und drei Premieren von lebenden Künstlern hat André Bücker in seinem Portfolio für die neue Spielzeit, seine erste am Theater Augsburg. [...]

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GAZ. Das Brechtfestival 2017 endet mit der großen poetischen Kraft des Theaters

Nach einem inhaltlich und künstlerisch eher schwachen Brechtfestival endete die zehntägige Veranstaltungsreihe am gestrigen Sonntag mit einem großartigen Theaterabend.

Von Siegfried Zagler

Die Frage, ob es stimme, dass man nach dem Lesen von Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ein anderer Mensch sei, beantwortete Marcel Reich-Ranicki mit einem kurzen „Ja“ und fügte hinzu, dass [...]

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Brechtfestival: „Das Brot des Volkes” - Ein Versuch über die Gerechtigkeit

„Die Gerechtigkeit ist das Brot des Volkes. So wie das andere Brot muss das Brot der Gerechtigkeit vom Volk gebacken werden. Reichlich, bekömmlich, täglich.“ Bertolt Brecht

Von Andrea Huber

Was bedeutet „Gerechtigkeit“ und welchen Stellenwert hat Gerechtigkeit nicht nur hierzulande, sondern weltweit? Das herauszuarbeiten waren Aufgabe und Herausforderung für die Klasse 9b der Werner-von-Siemens-Mittelschule Augsburg zusammen [...]

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Brechtfestival: Brecht quält Benjamin

Mit „Krise ist immer“ beschreibt das Künstlerensemble um Regisseurin Friederike Heller die langjährige Freundschaft von Bertolt Brecht und Walter Benjamin als narzisstische Beziehung zwischen Zerstörung und Selbstzerstörung. Aufhänger sind Dokumente der zwischen Benjamin und Brecht geführten Debatten aus der Entstehungszeit des 1931 gescheiterten Zeitschriftenprojekts „Krise und Kritik“.

Von Bernhard Schiller

Was wäre geschehen, hätte Brecht die Pfingstrose [...]

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Nachtrag zu Brechts „Maßnahme“ vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise

Glanz und Elend des Gegenwartstheaters waren in dem von Selcuk Cara für das Brechtfestival 2017 inszenierten Lehrstück Bertolt Brechts „Die Maßnahme“ zu erleben.

Von Dr. Helmut Gier

Pathetische Momente durch sakral anmutende Choreographien sowie stimmliches und körperliches Verausgaben, großartige Musik, aufdringliche Symbolik (Schlauchboot und Weihrauchfass), die verfremdende Konfrontation der Werke großer Autoren mit den Werken anderer großer [...]

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