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Coronavirus in Augsburg: 11 Neuinfektionen bestätigt

Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg meldet elf neue Covid-19-Fälle.

Drei Neuinfektionen wurden bei Kontaktpersonen bestätigter Covid-19-Fälle festgestellt, drei Neuinfektionen traten bei Reiserückkehrenden auf. Bei fünf infizierten Person ist die Infektionsquelle (noch) unbekannt. Aufgrund der ermittelten Fälle hat das Gesundheitsamt Quarantänemaßnahmen für eine Schulklasse des Maria-Ward-Gymnasiums und eine Kita-Gruppe veranlasst. Insgesamt hat das Gesundheitsamt in Augsburg 1122 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 1019 Personen gelten als genesen, 87 sind aktuell infiziert, 16 Personen sind verstorben.

In den vergangenen sieben Tagen wurden 83 Neuinfektionen im Stadtgebiet gemeldet. Das entspricht etwa 27,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Weitere Informationen stehen unter www.augsburg.de/fallzahlen.



Kommunalwahl: Linke fordern kürzeren Plakatierungszeitraum

Die Linken Stadträte Christine Wilholm und Frederik Hintermayr haben gestern in einem Antrag gefordert, dass der Zeitraum, in dem vor Wahlen Plakate aufgestellt werden dürfen, von zehn auf sechs Wochen reduziert wird.

“Unmut über Vermüllung”: Historische Politplakate zum Königsplatzumbau – Fotomontage: DAZ

„Gerade während der Kommunalwahl bin ich von vielen Bürgern angesprochen worden, die mir ihren Unmut über die Vermüllung der Stadt über einen so langen Zeitraum ausgesprochen haben. Viele Plakate, die vom Wind oder durch Vandalismus heruntergerissen wurden, blieben lange im öffentlichen Raum liegen. Wenn man die Dauer des Plakatierens verkürzt, so wird auch die Akzeptanz der Plakate höher und die Wahrscheinlichkeit von Vandalismus und wetterbedingten Schäden geringer“, so Christine Wilholm.

„Zehn Wochen vor allen Wahlen, Volks- und Bürgerentscheiden ist ein zu langer Zeitraum. Ein Zeitraum von sechs Wochen reicht völlig aus, um die Bürger*innen über die Parteien, Personen und Ziele, die zur Wahl stehen zu informieren. Und genau das ist doch die Absicht des Plakatierens“, ergänzt Frederik Hintermayr.



FCA nimmt dänischen U-Nationalspieler Frederik Winther unter Vertrag

Der FC Augsburg hat sich vor dem Ende der Wechselfrist noch die Dienste eines jungen Abwehrtalents gesichert und Frederik Winther vom dänischen Erstligisten Lyngby BK unter Vertrag genommen.

Frederik Winther Bildquelle: FCA

Der 19- Jährige hat einen Fünf-Jahres-Vertrag bis 2025 unterschrieben, wird aber noch nicht sofort zum FCA kommen. Vielmehr wird der Innenverteidiger noch bis zum Ende dieser Saison auf Leihbasis in Lyngby bleiben.

„Es macht mich stolz, dass der FC Augsburg mir die Chance geben wird, mich in der Bundesliga zu beweisen. Ich sehe den FCA langfristig als den Verein an, bei dem ich mich optimal entwickeln kann. Doch nun werde ich das kommende Jahr in Lyngby nutzen, um mich weiterzuentwickeln und im kommenden Jahr die sportliche Herausforderung in der Bundesliga anzutreten“, sagt Frederik Winther zu dem Wechsel.

„Wir freuen uns, dass sich Frederik Winther trotz zahlreicher Interessenten für den FCA entschieden hat. Wir sind überzeugt, dass diese Konstellation mit einem weiteren Jahr in seinem vertrauten Umfeld eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten sein wird. Ab dem kommenden Sommer freuen wir uns dann auf einen sehr talentierten jungen Spieler, der das Zeug hat, sich beim FCA in der Bundesliga durchzusetzen“, so Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FCA, zu dem Transfer.

Eduard Löwen zurück nach Berlin

Kurz vor Ende der Transferperiode sei Mittelfeldspieler Eduard Löwen mit dem Wunsch auf den FCA zugekommen, die Leihe, die noch bis Sommer 2021 vereinbart war, zu beenden. Diesem Anliegen habe der FCA entsprochen, so dass der 23-Jährige ab sofort wieder zur Hertha nach Berlin zurückkehren könne, wie der FCA vermeldet.

„Die Verantwortlichen der Hertha sind auf mich zugekommen und haben mir mitgeteilt, dass sie mich gerne sofort wieder zurückholen möchten. Daher habe ich mir Gedanken gemacht und möchte nun meine Chance bei dem Klub suchen, bei dem ich noch länger unter Vertrag stehe. Ich bedanke mich beim FCA, dass er mir dies ermöglicht“, sagt Eduard Löwen zu dem kurzfristigen Wechselwunsch.

 



Curt-Frenzel-Stadion bleibt heute geschlossen

CFS ist heute noch wegen Corona-bedingt angeordnete Quarantänemaßnahmen geschlossen, ab Mittwoch, den 7. Oktober, kann der Spätschichtbetrieb täglich wieder ab 15 Uhr wiederaufgenommen werden

CFS vor Sanierung © DAZ

Durch Corona-bedingt angeordnete Quarantänemaßnahmen muss sich nahezu das gesamte Personal des Curt-Frenzel-Stadions vorsorglich voraussichtlich bis einschließlich Mittwoch, 14. Oktober, in Quarantäne begeben. Daher ist das Curt-Frenzel-Stadion am 5. und 6. Oktober ganztägig geschlossen. Ab Mittwoch, 7. Oktober, kann der Spätschichtbetrieb täglich ab 15 Uhr wiederaufgenommen werden. Schulsport und Vormittagsbelegungen müssen bis voraussichtlich einschließlich Mittwoch, 14. Oktober leider entfallen.

Die von der Schließung betroffenen Nutzer (Schulen, Vereine und Hobbygruppen) wurden über die Schließung und den Entfall ihrer Eiszeiten entsprechend informiert. Die zuständigen Gesundheitsbehörden haben routinemäßig alle Kontaktpersonen ermittelt und die erforderlichen Maßnahmen ergriffen. Durch die im Eisstadion allgemein bestehenden Abstands- und Hygieneregeln (AHA-Regel) besteht für die Nutzenden und Vereine kein erhöhtes Infektionsrisiko.

Der öffentliche Publikumslauf, der bei entsprechender Witterung voraussichtlich erst ab 31. Oktober stattfinden wird, ist von den aktuellen Quarantänemaßnahmen nicht betroffen.



Vortrag: “Rassismus – eine Gefahr für die Demokratie“

“Der Rassismus in den USA, wie in vielen anderen Ländern, beunruhigt alle freiheitlich denkenden Menschen, auch bei uns.”

Über dieses Thema spricht Miriam Friedmann. Ihre Familie stammt aus Augsburg. Beide Großeltern und weitere Verwandten waren Opfer des Nationalsozialismus, ihre Eltern konnten fliehen. Sie selbst ist in den USA geboren und aufgewachsen. Sie ist Lehrerin und hat später in der Sozialarbeit für Flüchtlingshilfe (IRC) und für die Friedrich Ebert Stiftung UNO-Büro in New York gearbeitet. Seit 2001 lebt sie in Augsburg. Sie bemüht sich um Themen wie Antisemitismus und Rassismus sowie die vergessene Geschichte ihrer Familie – stellvertretend für so viele, die ein gleiches Schicksal hatten. Gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Josef Pröll hat sie diese Geschichte in dem Film „Die Stille schreit®“ dargestellt.

Das punkt7-Friedensgebet findet statt am Mittwoch, den 7. Oktober, um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche in Augsburg.

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punkt7 ruft dazu auf, Menschen in Not solidarisch zur Seite zu stehen und lädt ein zu 30 Minuten Information, Reflexion, Stille und Hinwendung zu Gott. Getragen wird die Initiative punkt7 von den beiden Kirchengemeinden St. Anna und St. Moritz, sowie der evangelischen und katholischen Citykirchenarbeit und der Fokolar-Bewegung e.V. Weitere Informationen online unter: punkt7.info