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Bürgerschaftliches Engagement im Fokus: Fünfte Augsburger Freiwilligenmesse in Vorbereitung

Die fünfte Augsburger Freiwilligenmesse findet am 25. April 2020 in der Stadtbücherei statt. Informationen für gemeinnützige Organisationen, die mit Freiweilligen arbeiten sind notwendig, deshalb gibt es am Montag, 13. Januar, 17:30 Uhr im S-Forum einen Informationsabend

Einerseits suchen gemeinnützige Organisationen, wie Verbände, Vereine oder Selbsthilfegruppen vermehrt nach neuen Freiwilligen. Auf der anderen Seite äußern Bürger und Bürgerinnen häufig den Wunsch nach mehr Information über Engagement-Möglichkeiten. Mit der Freiwilligen-Messe Augsburg möchten das Büro für Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und das Freiwilligen-Zentrum Augsburg das bestehende Engagement einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen, neue Aktive werben, mit Fachvorträgen bereits Engagierte unterstützen und Interessierte informieren.

Die Freiwilligenmesse am 25. April 2020 gibt Organisationen und Einrichtungen die Möglichkeit, ihre Engagement- Möglichkeiten an Ständen vorzustellen. Kurzvorträge und ein interessantes Rahmenprogramm sowie Aktionen rund um das Freiwilligen-Engagement runden das Messe-Angebot ab. Insgesamt findet die Freiwilligenmesse zum fünften Mal statt.

Infoabend für Organisationen, Vereine, Initiativen

Das Büro für Bürgerschaftliches Engagement lädt alle interessierten Organisationen, Vereine, Initiativen und Verbände zu einem Informationsabend über die Rahmenbedingungen zur Messe sowie die Anläufe zur Anmeldung ein. Er findet statt am Montag, 13. Januar 2020, von 17.30 bis 18.30 Uhr, im Sparkassenforum der Stadtbücherei, Ernst-Reuter-Platz 1. Dazu wird um Anmeldung für gemeinnützige Organisationen bis Dienstag, 7. Januar an buero.be@augsburg.de gebeten.

Weitere Informationen gibt es unter www.augsburg.de/freiwilligen messe.de



Eilmeldung

Tödliche Schlägerei am Königsplatz: Alle Beschuldigten wieder in Haft

Das Augsburger Oberlandesgericht hat die Entscheidung der Jugendkammer des Landgerichts Augsburg am heutigen Freitag kassiert – und somit dem Widerspruch der Staatsanwaltschaft Augsburg stattgegeben.

Foto: © DAZ

Wie berichtet wurde, wurden nach der tödlichen Gewaltattacke am Königsplatz sieben Jugendliche und junge Männer verhaftet und in verschiedene Gefängnisse gebracht: Untersuchungshaft. Der Hauptverdächtige wird des Totschlags verdächtig, sechs sind zur Beihilfe des Totschlags seitens der Augsburger Staatsanwaltschaft verdächtigt. Dagegen haben die Anwälte der sechs Verdächtigen Beschwerde eingelegt, der zunächst vom Landgericht stattgegeben wurde. Diese Entscheidung wurde nun wiederum vom Oberlandesgericht aufgehoben. Die jungen Männer befinden sich bereits wieder in Haft. Der 17-jährige Halid S., der den tödlichen Schlag gegen einen 49-jährigen ausgeführt haben soll, ist davon nicht betroffen, da er nicht aus der Haft entlassen wurde. Dies berichten übereinstimmend die Augsburger Allgemeine und der BR. Ein Stellungnahme des Oberlandesgerichts steht noch aus.

 



Silvester: Feuerwerksverbot in der Innenstadt

Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und sonstigen pyrotechnischen Gegenständen ist in Augsburgs Innenstadt nicht erlaubt

Pyroverbot im roten Bereich Grafik: Geodatenamt/Stadt Augsburg

Das regelt die seit April 2017 geltende Verordnung der Stadt Augsburg über Menschenansammlungen in der Maximilianstraße und angrenzenden Straßen und Plätzen. Sie enthält darüber hinaus weitere Verbote, die auch für Silvester gelten. Die Verordnung gilt räumlich auf folgenden Straßen und Plätzen: Königsplatz, Fuggerstraße, Grottenau, Karlstraße, Leonhardsberg, Pilgerhaus, Mittlerer Graben, Oberer Graben, Forsterstraße, Remboldstraße, Rote-Torwall-Straße, Eserwallstraße, Theodor-Heuss-Platz und Konrad-Adenauer-Allee.

Ordnungsdienst und Polizei arbeiten zusammen

In der Innenstadt sind an Silvester die Kräfte des städtischen Ordnungsdienstes in enger Zusammenarbeit mit den Polizeikräften im Einsatz. „Selbstverständlich wird verstärkt kontrolliert, inwieweit durch Partybesucher Feuerwerkskörper mitgeführt werden. Gegebenenfalls werden diese konfisziert, um bereits im Vorfeld den verantwortungslosen Umgang damit zu unterbinden“, so Ordnungsreferent Dirk Wurm. Zugangskontrollen wird es im Bereich der Innenstadt nicht geben.