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Aktion gegen Antisemitismus, jeglichen Rassismus, gegen Hass und Gewalt

Erschüttert von dem Attentat in Halle ruft der Runde Tisch der Religionen* Augsburg auf, ein öffentliches Zeichen für den Frieden in unserer Stadt zu setzen und gegen Antisemitismus, jeglichen Rassismus, gegen Hass und Gewalt aufzustehen.

„Wir möchten uns für ein von Mitmenschlichkeit, Achtung und Wertschätzung geprägtes Zusammenleben in unserer Gesellschaft stark machen.“ Die Aktion findet am Mittwoch, 30. Oktober um 17.00 Uhr auf dem Moritzplatz statt. Es wird darum gebeten, eine windgeschützte Kerze mitzubringen. Zum Runden Tisch der Religionen in Augsburg gehören Christen, Juden, Muslime, Aleviten, Buddhisten und Jesiden jeweils unterschiedlicher Ausrichtung.

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Der Runde Tisch der Religionen wurde von der Stadt Augsburg initiiert und wird gemeinsam von der Stadt und den beteiligten Religionsgemeinschaften getragen. Die Koordination hat das Friedensbüro der Stadt Augsburg inne. Der Runde Tisch soll die Vielfalt der Religionen und Konfessionen in Augsburg abbilden. Er versammelt Abgesandte in Augsburg vertretener Religionsgemeinschaften, die sich dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und den formulierten Zielen des Runden Tisches verpflichtet wissen.

Die übergeordneten Ziele des Runden Tisches der Religionen bestehen darin, zu einem friedlichen Zusammenleben der Menschen in Augsburg beizutragen. Die Mitglieder setzen sich ein, Konflikte zu entschärfen, bei denen religiöse Faktoren eine Rolle spielen. Sie wollen Verständnis für die Ausübung der unterschiedlichen Religionen in der Stadtöffentlichkeit wecken. Zum Runden Tisch der Religionen Augsburg gehören Vertreterinnen und Vertreter des Alevitentums, Buddhismus, Christentums, Ezidentums, Judentums und Islams und der Universität Augsburg (Religionspädagogik).

Infos zum Runden Tisch unter www.friedensstadt-augsburg.de



Dirk Wurm: Es braucht Klarheit zur Modernisierung und zum Neubau des Theaters

Die aktuell in die Kritik geratene Planung des Bauteils 2 der Augsburger Theatersanierung könnte zu einem Thema im Wahlkampf werden. Die Politik schießt sich gerade darauf ein. Vergangene Woche gab OB-Kandidat Dirk Wurm ein Statement ab. 

Nach intensiven Diskussionen über die Modernisierung des Großen Hauses des Staatstheaters Augsburg und die Ausgestaltung des sogenannten Bauteils 2 – den Neubau des Verwaltungs- und Werkstättengebäudes samt Schauspielhaus – im Sommer dieses Jahres, sei nicht klar, wie es nun weitergehe und welche Kosten dafür voraussichtlich auf die Augsburgerinnen und Augsburger zukommen werden. So beginnt eine Stellungnahme vom OB-Kandidaten der SPD, Dirk Wurm.

„Klar ist, dass die Modernisierung des Großen Hauses am Kennedy-Platz kommt, und dass dafür auch die Infrastruktur mit einem entsprechenden Verwaltungs- und Werkstättengebäude errichtet werden muss. Das Große Haus in zentraler Lage mit seinem differenzierten Programm stellt einen Mehrwert für unsere Stadt und sein kulturelles Leben dar“, so Wurm.

„Klar ist auch, dass das ganze Vorhaben finanzierbar sein muss, weswegen der Stadtrat auf Antrag der SPD eine Kostenobergrenze von 189 Millionen Euro für beide Bauteile beschlossen hat (zuzüglich konjunkturell bedingter Baupreissteigerungen)“, so Wurm.

Unklar stellt sich dagegen für Dirk Wurm und die SPD-Fraktion im Rathaus die Situation rings um das neue Schauspielhaus dar, welches als Anbau an das Große Haus geplant ist. Die Kostensituation sei nicht geklärt.

„Hier braucht es schnellstmöglich Antworten, unter Berücksichtigung der temporären und gut angenommenen Spielstätten im martini-Park und am Gaskessel. Denn einerseits wurden diese Spielstätten mit erheblichem finanziellen Aufwand hergestellt, andererseits kann in der räumlichen Diversität durchaus eine Chance für die Verankerung des Staatstheaters in der Stadtgesellschaft liegen, indem neue, „theaterfernere“ Zielgruppen angesprochen werden“, erklärt Dirk Wurm.

„Mir ist wichtig, dass Modernisierung und Neubau des Theaters Augsburgs realistisch und ordentlich dargestellt werden und, dass nicht Luftschlösser gebaut werden, die am Ende nicht finanzierbar sind, sodass damit das Engagement der Mitarbeiter*innen des Staatstheaters auf allen Ebenen, ebenso wie das der Bürger*innen umsonst war“, so Wurm weiter.

„Dies sollte bis Ende des Jahres gelingen, denn nur mit einem klaren Konzept zur Umsetzung wird es auch möglich sein, private Unterstützer mit Hilfe der Stiftung für das neue Staatstheater Augsburg zu gewinnen. Unterstützung, die es dringend braucht und die bei ähnlichen Vorhaben in anderen Städten dann auch akquiriert werden konnte“, so Wurm abschließend.