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Götterdämmerung: AEV kassiert fünfte Heimniederlage in Folge

Im fünften DEL-Heimspiel verlieren die Augsburger Panther zum fünten Mal in Folge in der ehemaligen Festung CFS.

Trotz einer starken Schlussphase blieb das Berliner Tor vernagelt – © Siegfried Kerpf

Vor 5175 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion verloren die Augsburger Panther gegen die Eisbären Berlin und kassierten somit ihre fünfte Heim-Niederlage in Folge. Gegen den Tabellenletzten der DEL knüpften die Panther erst im letzten Drittel an die überzeugenden Vorstellungen der CHL zum Saisonbeginn an, doch der Ausgleich wollte trotz eines begeisternden Sturmlaufs nicht gelingen. Die Panther verloren mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) und der Tabellendritte der Vorsaison rutscht damit ins hintere Tabellendrittel.

AEV-Trainer Tuomie brachte Alex Lambacher und Thomas J. Trevelyan für Christoph Ullmann und Thomas Holzmann, die pausierten. Keine gute Idee: Publikumsliebling Trevelyan, der sich mitten in den vergangenen Play-offs schwer verletzte, gab seine Saisonpremiere und enttäuschte ebenso wie Neuzugang Mitch Callahan.

„Berlin hatte einen guten Start, wir nicht so, deshalb haben wir wieder ein Spiel mit einem Tor Unterschied verloren. Mit der Leistung im letzten Drittel bin ich zufrieden, mit dem Gesamtergebnis natürlich nicht“, so Panther-Trainer Tray Tuomie, der langsam an den Qualitäten von Neuzugang Mitch Callahan zu zweifeln beginnt. Wieder begannen die Panther schwach und machten mit dummen Fehlern den Gegner stark: Patrick McNeill bringt das Hartgummi nicht aus dem eigenen Drittel und in der Folge erzielte James Sheppard das 1:0 der Berliner (14.). Danach ging nicht mehr viel bei den Panthern, die kaum noch Druck auf das Berliner Tor brachten.

Sieben Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, als wiederum nach einem Abwehrfehler die Berliner auf 2:0 stellten. Juniorenspieler Lukas Reichel ließ seine Klasse aufblitzen und ließ Panther-Keeper Roy keine Chance (27.). Danach schien den Panthern das Spiel zu entgleiten und die ersten Unmutskundgebungen waren von den Rängen nzu vernehmen, aber die Panther fingen sich wieder. Daniel Schmölz wurde schön freigespielt, doch bei der 1:1 Situation schlenzte er den Puck weit über das Gestänge.

Tuomie reagierte und stellte um: „Sterni“ Sternheimer rückte für den enttäuschenden Callahan in die erste Reihe und schon gings ein bisschen besser, allerdings waren die Berliner stets gefährlich und die Augsburger durften sich bei Roy bedanken, dass es nur mit einem 0:2 in die letzte Drittelpause ging.

In der 45. Minute fiel das erste AEV-Tor, als Drew Leblanc in Unterzahl (!) mit seiner unnachahmlichen Art mit der Scheibe durch die Gegnern kurvte und quer zu Sahir Gill passte, der zum Anschlusstreffer einnetzte. Das Publikum wachte auf und trieb die Panther zu einem starken Finish nach vorne, doch der Ausgleich wollte trotz guter Möglichkeiten nicht fallen.

 



Neue Sonderausstellung im „Römerlager“: Die Via Claudia Augusta, ein unsichtbares Denkmal

Eine neue Sonderausstellung kommt ins „Römerlager“ 

Nur bei großer Trockenheit oder wenn der Forggensee im Oberallgäu abgelassen ist, wird ein Abschnitt der Via Claudia Augusta sichtbar – Bildnachweis: Kunstsammlungen und Museen/Manfred Hahn

Die Kunstsammlungen und Museen Augsburg zeigen vom 12. Oktober 2019 bis 1. März 2020 im „Römerlager“ (Zeughaus), die Sonderausstellung „Die Via Claudia Augusta, ein unsichtbares Denkmal“. Neben erhaltenen Spuren der antiken Straße in Bayern ist auch Wissenswertes zur Organisation einer Baustelle und den Urhebern der Via Claudia Augusta zu sehen. Während der Ausstellungsdauer widmet sich jeden Sonntag um 13 Uhr eine kostenfreie Turnusführung (zu zahlen ist nur der Eintritt) den Inhalten der Sonderausstellung.

 



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