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FCA verstärkt die Defensive mit Stephan Lichtsteiner

Der FC Augsburg ist am Montag auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat mit Stephan Lichtsteiner einen erfahrenen Abwehrspieler verpflichtet. Der 35-jährige Schweizer, der 105 Länderspiele für sein Heimatland bestritt, unterschrieb einen Ein-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Zuletzt war der Rechtsverteidiger in der Premiere League für den FC Arsenal am Ball. Da sein Vertrag in England zum Saisonende ausgelaufen war, wechselt Lichtsteiner ablösefrei nach Augsburg.

„Wir freuen uns, das wir mit Stephan Lichtsteiner einen erfahrenen Profi für den FCA gewinnen konnten, der durch seine beeindruckende Karriere in der Schweiz, Frankreich, Italien, England sowie der Schweizer Nationalmannschaft einen unglaublichen Erfahrungsschatz aufweisen kann, den er neben seinen sportlichen Qualitäten in unsere Mannschaft einbringen wird“, freut sich Stefan Reuter über den Transfer.

„Der FC Augsburg ist ein Verein, der sich in den letzten Jahren großartig entwickelt hat. Dieser Schritt ist für mich genau die Herausforderung, die ich mir nach meiner Station in England gewünscht habe. Ich habe das Gefühl, dass ich in diese junge und hungrige Mannschaft viel einbringen kann. Das und die tolle Atmosphäre in der Bundesliga reizen mich sehr“, kann es Stephan Lichtsteiner kaum erwarten, mit den neuen Kollegen auf dem Platz zu stehen.

Stephan Lichtsteiner, der unter anderem bereits bei Top-Klubs wie dem OSC Lille, Lazio Rom, Juventus Turin oder dem FC Arsenal Leistungsträger war, wird beim FC Augsburg das Trikot mit der Rückennummer 2 tragen. Bereits am Dienstag soll der Schweizer erstmals mit dem FCA-Team auf dem Trainingsplatz stehen und die Vorbereitung auf das erste Heimspiel der Saison gegen Union Berlin (Samstag, 24. August, 15.30 Uhr) aufnehmen.



Dolomiten Cup: AEV schlägt Bern

Die Augsburger Panther haben ihren Titel beim Dolomiten Cup erfolgreich verteidigt und das Turnier in Südtirol zum fünften Mal gewonnen.

Dolomiten Cup 2019: Mitch Callahan und David Stieler ©  Siegfried Kerpf

Im Finale gegen den favorisierten SC Bern siegte der AEV mit 4:3 nach Verlängerung. Die Treffer für die Panther erzielten Sahir Gill (16., 61.), Matt Fraser (27.) und Scott Valentine (50.). Für den schweizer Meister waren Simon Moser (13., 56.) und Andrew Ebbett (37.) erfolgreich.

Bern trifft in Überzahl – AEV gleicht aus

Beide Teams zeigten dabei trotz des frühen Zeitpunkts in der Vorbereitung vom ersten Bully weg eine gute Leistung, so dass die Zuschauern ein hochwertiges Spiel zu sehen bekamen. Der erste Treffer gelang dem schweizer Meister, als die Scheibe im Powerplay schnell durch die eigenen Reihen lief und am Ende Moser nur noch einschieben musste (13.). Markus Keller, der erneut zwischen den Pfosten stand, war chancenlos und musste erstmals beim diesjährigen Dolomiten Cup hinter sich greifen. Doch die Panther schlugen zurück und glichen noch im ersten Drittel aus. Torschütze war Gill im Nachschuss (16.).

Powerplay-Treffer auf beiden Seiten

Auch im Mitteldrittel begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe und dieses Mal waren es die Panther, die zuerst jubeln konnten. In Überzahl brachte Matt Fraser den AEV erstmals in Führung (27.). Doch der SCB hatte eine Antwort parat und erzielte auch seinen zweiten Treffer mit einem Mann mehr auf dem Eis. Ebett fälschte einen Schuss von Calle Andersson unhaltbar zum 2:2 ab und mit diesem Zwischenstand ging das Spiel auch in den Schlussabschnitt (37.).

Gill mit der Entscheidung in Overtime

Dort ging der DEL-Halbfinalist des Vorjahres ein zweites Mal in Führung, als Valentine per Schlagschuss in den Winkel den dritten Panther-Treffer besorgte (50.). Doch das Powerplay der Schweizer war in diesem Abend unglaublich stark und so gelang Bern in der Schlussphase – erneut in Überzahl – durch Mosers zweitem Treffer noch das 3:3 (56.).

Es ging also in die Verlängerung und dort war bereits nach 38 Sekunden alles entschieden. Gill verwandelte einen Alleingang und beschwerte dem AEV den insgesamt bereits fünften Triumph beim Dolomiten Cup.



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