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U-23-Spieler für die Panther: Mayenschein kommt nach Augsburg

Die Augsburger Panther haben mit Jakob Mayenschein einen weiteren U23-Spieler für die Saison 2019-20 in ihrem Kader. Der 22-jährige Angreifer wechselt auf Leihbasis vom Ligakonkurrenten EHC Red Bull München nach Augsburg.

Mayenschein stammt aus dem Nachwuchs des EV Landshut und steht seit der Saison 2016-17 in der Organisation der Red Bulls unter Vertrag. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler absolvierte für München bereits 58 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (zwei Tore und acht Assists) sowie 17 Partien in der Champions Hockey League (zwei Tore). Viel Eiszeit und Verantwortung bekam der 181 cm große und 83 kg schwere Linksschütze speziell in den Spielzeiten 2016-17 und 2017-18 beim Münchner Kooperationspartner SC Riessersee in der DEL 2. Insgesamt bestritt Mayenschein in drei Jahren für den SCR 58 Spiele in der DEL2 (14 Tore und 14 Assists) und Oberliga (acht Tore und neun Assists). Jakob Mayenschein nahm in dieser Woche auch am Sommercamp des „Top Team Peking“ der deutschen Nationalmannschaft teil. Diese Auswahl des DEB ist eine Perspektivmannschaft, die mit Hinblick auf die Olympischen Spiele 2022 jungen deutschen Spielern Spielpraxis und Wettkampferfahrung im internationalen Eishockey bringen soll.

Panthercoach Tray Tuomie: „Wir bekommen mit Jakob Mayenschein einen hochtalentierten deutschen Stürmer für unser Team. Jakob kennt sowohl die DEL wie auch die CHL aus seiner Zeit in München und wird keine lange Eingewöhnungszeit benötigen. Wir sind froh, dass wir mit seiner Verpflichtung unsere Offensive sowohl qualitativ als auch quantitativ aufwerten können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.“



Vanitas Contemporary: Neue Ausstellung im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst

Vom 23. Juli 2019 bis 19. Januar 2020 findet im im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst eine bemerkenswerte Ausstellung statt 

Gloria Friedmann: L’envoyé spécial, 1995/2019. Mixed- Media-Installation. Bildnachweis: © Gloria Friedmann

Vanitas, die Vergänglichkeit all unserer Bemühungen und letztlich allen Seins, ist von jeher ein zentrales Thema der Kunst. Dies spiegelt sich auch und gerade in einer Vielzahl künstlerischer Reflexionen der Gegenwart. Anhand herausragender Beispiele internationaler zeitgenössischer Kunst und Fotografie zeigt die Ausstellung ein Panoptikum der bewussten und unbewussten Präsenz des Themas – von Szenarien gesellschaftlicher Dekadenz über werbeästhetische Darstellungen bis hin zu abstrakten Bild-Metamorphosen als Vanitas-Symbole unserer Zeit.

Zu sehen sind Arbeiten von: Benjamin Appel, Jürgen Brodwolf, Gloria Friedmann, Lois Hechenblaikner, Jaakko Heikkilä, Christofer Kochs, Herlinde Koelbl, Stefan Moses, Trevor Paglen, Stephan Reusse, Jean Noel Schramm und Norbert Tadeusz.

 

 



Heute: Zweite Kaiserliche Nacht im Maximilianmuseum

Am heutigen Samstag, den  27. Juli, finden von 18.30 bis 23 Uhr im Rahmen der  Maximilian-Ausstellung Konzerte, Lesungen, und Tanzaufführungen statt.

Am 27. Juli erstrahlt das Maximilianmuseum im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kaiserliche Nächte“ zum zweiten Mal in majestätischem Rot. Die Abendveranstaltung ist ein Highlight des Programms zur Sonderausstellung „Maximilian I. (1459– 1519). Kaiser. Ritter. Bürger zu Augsburg“.

Die „Kaiserliche Nacht“ beginnt ab 18.30 Uhr, das Programm startet um 19 Uhr und umfasst folgende Events: Tanzaufführung, Augsburger Geschlechtertanz e.V., Innenhof, Konzert, Forum Alte Musik Augsburg e.V. (FAMA), Michael Eberth, Clavicytherium, Iris Lichtinger, Renaissanceflöten, Stefan Steinemann, Altus, Festsaal Lesung „Unterwegs“, Jovita Dermota, Festsaal Konzert, Forum Alte Musik Augsburg e.V. (FAMA), Michael Ebert, Clavicytherium, Iris Lichtinger, Renaissanceflöten, Stefan Steinemann, Altus, Festsaal (19 bis 21 Uhr).

21.30 Uhr Lesung „Unterwegs“, Jovita Dermota, Festsaal
22 Uhr Tanzaufführung, Augsburger Geschlechtertanz e.V.,

Zudem ist während des ganzen Abends der Verein Brettener Artillerie 1504 e.V. zu Gast und stellt Lichtballen und Feuerkugeln her, die früher als Geschütze verwendet wurden. Ebenso ist ein Feldscher, ein militärischer Wundarzt, vor Ort, der Einblick in die medizinische Ausrüstung gibt, mit der verletzte Soldaten zu Zeiten Maximilians behandelt wurden.

Ermäßigter Eintritt

Der reguläre Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 9 Euro. Alle Gäste, die in majestätischem Rot gekleidet sind, erhalten einen ermäßigten Eintritt für 3 Euro. Die nächste und dritte Kaiserliche Nacht wird am Samstag, 31. August stattfinden.



Der tibetische Kulturraum im Spiegel seiner Kunst: Neue Ausstellung im Schaezlerpalais

Schmuck und Kultfiguren aus dem tibetischen Großreich, Exponate aus dem 1. Jahrtausend v. Chr. bis Mitte des 20. Jahrhunderts und die Zusatzausstellung „Land der hohen Pässe“ im Café des Schaezlerpalais, rätselhafte archäologische Streufunde, Schmuck und prachtvoll verzierte Gebrauchsgegenstände sowie mittelalterliche Kultfiguren aus dem tibetischen Kulturkreis stehen im Zentrum der neuen Ausstellung im Schaezlerpalais. Die Ausstellung wurde am 20. Juli eröffnet und ist bis zum 20. November zu sehen. (Di–So 10–17 Uhr).

 

Amulettbehälter (ga’u) mit Kultfigur, Gold, Silber und vergoldetes Silber, Tibet und Nepal, 18./19. Jahrhundert Bildnachweis: © Janos Stekovics 

Die Exponate skizzieren die Kulturen des einstigen tibetischen Großreichs – eines geografisch riesigen Raumes in Zentralasien. Auch die zeitlichen Dimensionen, in welchen die Objekte angefertigt wurden, sind beeindruckend: Sie reichen vom 1. Jahrtausend v. Chr., über das Mittelalter bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Eines jedoch verbindet diese völlig unterschiedlichen Artefakte: Sie alle wurden auf die eine oder andere Weise von der tibetischen Kultur geprägt und sind eng mit den magischen Aspekten der tibetischen Religion verbunden. Durch sie erschließt sich die beeindruckende Geisteswelt eines Kulturkreises, der sich dank ungezählter Einflüsse aus Zentralasien, Indien, dem iranischen Raum und China zu einer der faszinierendsten Kulturen der Menschheitsgeschichte entwickelte. Die Ausstellung wurde im April 2018 im Schloss Wernigerode gezeigt und kommt nun im Rahmen einer Kooperation ins Schaezlerpalais. Zur Ausstellung ist ein reich bebilderter Katalog zum Preis von 24,80 Euro im Verlag Janos Stekovics erschienen.

Amulettbehälter, Gold, Türkise, Silber, 19. Jh. – © Janos Stekovics

„Das Land der hohen Pässe“ im Café des Schaezlerpalais

Parallel zur Präsentation im zweiten Stock werden im Café und Liebertzimmer des Schaezlerpalais bis zum 20. Oktober unter dem Titel „Land der hohen Pässe“ historische Fotografien gezeigt, die Chantal Bialais-Weihreter auf den gemeinsamen Reisen nach Tibet mit Hans Weihreter, dem Kurator der Hauptausstellung, anfertigte. Der Eintritt ins Café ist frei.

 



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