KMA Demnächst
Maximilian I.
2. Augsburger Radlwoche
DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
DAZ-Archiv - www.daz-augsburg.de

Jonas Riegel neuer Vorstand des Stadtjugendrings

Der Stadtjugendring Augsburg (SJR) hat einen neuen Vorstand

Der neu gewählte Vorstand des Stadtjugendring Augsburg (SJR): Vorne v. l.: Vorsitzender Jonas Riegel (DPSG), stv. Vorsitzender Daniel Schweiger (verbandlos) 2. Reihe v. l.: Frederic Schießl (verbandlos), Marlene Mechold (BSJ), Mathias Gleich (DPSG) Hinten v. l.: Vincent Bentele (DGB-Jugend), Christian Fischer (Evangelische Jugend), Marie Rechthaler (queerbeet e. V.) und Kilian Krumm (DGB-Jugend)

Der neue Vorstand des Stadtjugendrings: Vorne v. l.: Vorsitzender Jonas Riegel (DPSG), stv. Vorsitzender Daniel Schweiger (verbandlos) 2. Reihe v. l.: Frederic Schießl (verbandlos), Marlene Mechold (BSJ), Mathias Gleich (DPSG) Hinten v. l.: Vincent Bentele (DGB-Jugend), Christian Fischer (Evangelische Jugend), Marie Rechthaler (queerbeet e. V.) und Kilian Krumm (DGB-Jugend) Foto: © Andreas Keilholz 

Im Rahmen seiner Frühjahrsvollversammlung am 26. Juni wählten die Delegierten der Augsburger Jugendorganisationen Jonas Riegel von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) mit 46 von 52 Stimmen als neuen Vorsitzenden an die Spitze des drittgrößten Jugendrings in Bayern. Jonas Riegel folgt damit auf Franz Schenck (Evangelische Jugend), der den Vorsitz seit 2015 innehatte. Der 29-jährige Teamleiter für Softwareentwicklung gehört dem Vorstand seit 2017 an und war davor Leiter des Umweltmanagements beim Modular Festival. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Daniel Schweiger (32, verbandlos) mit 43 von 50 Stimmen gewählt. Er gehört dem SJR Vorstand seit 2014 an und repräsentierte den SJR bereits bei zahlreichen Anlässen. Neu in den SJR-Vorstand gewählt wurden die 19-jährige Marlene Mechold von der Bayerischen Sportjugend (BSJ), der 24-jährige Christian Fischer (Evangelische Jugend) und der 29-jährige Vincent Bentele von der DGB-Jugend. Als Beisitzer wiedergewählt wurden Kilian Krumm (29) von der DGB-Jugend, Frederic Schießl (30, verbandlos), Marie Rechthaler (23) von Queerbeet Augsburg e. V. und Mathias Gleich (28) vom Bund der katholischen Jugend Augsburg Stadt (BDKJ).

Die bisherigen Rechnungsprüfer Christoph Meier (DBBJ) und Roberto Armellini (DGB) wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Als Einzelpersönlichkeiten wurden erneut Cornelia Kollmer (Stadtsparkasse Augsburg) und Verena von Mutius (Die Grünen) sowie neu Prisca Satzger-Pucher vom staatlichen Schulamt gewählt. In seiner zweijährigen Amtszeit möchte sich der neu gewählte Vorstand den Themen Jugendpartizipation, bezahlbarer Wohnraum für Jugendliche, Digitalisierung in der Jugendarbeit, Leitbildentwicklung sowie der Sicherung des Modular Festivals und dem Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit widmen. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden der Vorsitzende Franz Schenck (Evangelische Jugend), die stellvertretende Vorsitzende Barbara Wengenmeir(BSJ) und Beisitzerin Acelya Aktas (SofA). Die Delegierten beschlossen die Jahresrechnung 2018 und entlasteten den Vorstand einmütig. Mehr als 90 Gäste, davon rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der Augsburger Jugendverbände, erschienen zur turnusgemäßen Neuwahl des gesamten Vorstands.

 

 



Der Spielplan für die kommende Saison steht fest: FCA startet in Dortmund

Der FCA präsentierte kürzlich seine neue Trikot-Kollektion, die sich nicht wesentlich von der alten unterscheidet. Zum erstenmal wird der neue Zwirn in einem Pflichtspiel gegen SC Verl übergestreift. Eine Woche vor dem Bundesligaauftakt startet nämlich der DfB-Pokal, genauer gesagt am Samstag, 10. August, 15.30 Uhr. An diesem Tag gastiert der FCA in der Pokal-Hauptrunde beim Regionalligisten SC Verl. Der Ernst der Bundesliga beginnt für den FCA richtig ernst, nämlich bei den Dortmunder Borussen. Anschließend empfängt der FCA den Neuling Union Berlin, dann geht es an die Weser zu Werder Bremen.

 

  1. Borussia Dortmund – FCA (Sa./So., 17./18.08.2019)
  2. FCA – 1. FC Union Berlin (Fr.-So., 23.-25.08.2019)
  3. Bremen – FCA (Fr. 28.-So., 30.08.-01.09.2019)
  4. FCA – Eintracht Frankfurt (Fr.-So.  13.-15.09.2019)
  5. SC Freiburg – FCA (Fr.-Mo., 20.-23.09.2019)
  6. FCA – Bayer Leverkusen (Fr.-So., 27.-29.09.2019)
  7. B.M. Gladbach – FCA (Fr.-So., 04.-06.10.2019)
  8. FCA – FC Bayern München (Fr.-So., 18.-20.10.2019)
  9. VfL Wolfsburg – FCA (Fr.-So., 25.-27.10.2019)
  10. FCA – FC Schalke 04 (Fr.-So., 01.-03.11.2019)
  11. SC Paderborn 07 – FCA (Fr.-So., 08.-10.11.2019)
  12. FCA – Hertha BSC (Fr.-So., 22.-24.11.2019)
  13. 1. FC Köln – FCA (Fr.-Mo., 29.11.-02.12.2019)
  14. FCA – 1. FSV Mainz 05 (Fr.-So., 06.-08.12.2019)
  15. TSG Hoffenheim – FCA (Fr.-So., 13.-15.12.2019)
  16. FCA – Fortuna Düsseldorf (Di./Mi., 17./18.12.2019)
  17. RB Leipzig – FCA (Fr.-So., 20.-22.12.2019)
  18. FCA-Dortmund (Fr.-Mo., 17.-20.01.2020)
  19. Union-FCA (Fr.-Mo., 24.-27.01.2020)
  20. FCA  – Bremen (Fr.-Mo., 31.01.-03.02.2020)
  21. Frankfurt-FCA (Fr.-Mo., 07.-10.02.2020)
  22. FCA-Freiburg (Fr.-Mo., 14.-17.02.2020)
  23. Bayer-FCA (Fr.-Mo., 21.-24.02.2020)
  24. FCA-Gladbach (Fr.-Mo., 28.02.-02.03.2020)
  25. München-FCA (Fr.-Mo., 06.-09.03.2020)
  26. FCA-Wolfsburg (Fr.-Mo., 13.-16.03.2020)
  27. Schalke-FCA (Fr.-So., 20.-22.03.2020)
  28. FCA-Paderborn (Fr.-Mo., 03.-06.04.2020)
  29. Hertha-FCA (Sa.-Mo., 11.-13.04.2020)
  30. FCA-Köln (Fr.-Mo., 17.-20.04.2020)
  31. Mainz-FCA (Fr.-Mo., 24.-27.04.2020)
  32. FCA-Hoffenheim (Sa.-Mo., 02.-04.05.2020)
  33. Düsseldorf-FCA (Sa., 09.05.2020, 15.30 Uhr)
  34. FCA-Leipzig (Sa., 16.05.2020, 15.30 Uhr)

 



MEINUNG

Kommentar: Die Zustände, die sie kritisieren müssen, haben sie selbst geschaffen

Ja, Martina Wild hat eine gute Wahlkampfrede gehalten und Ja, die Grüne Wild wäre eine Alternative zu Eva Weber, der OB-Kandidatin der CSU, die nach dem Rückzug des amtierenden Oberbürgermeisters Kurt Gribl, eine Quasi-Oberbürgermeisterin ist.

Kommentar von Siegfried Zagler 

Festzuhalten ist allerdings, dass sich die Grünen als Teil der Gribl/Weber Ära definieren lassen müssen. Und somit eine Politik mitzuverantworten haben, die aus Kundensicht eine strukturschwache wie teuere ÖPNV-Versorgung beinhaltet und kaum Fortschritte für den Fahrradverkehr zu verzeichnen hat. Kein „Wild-Wort“ zur Rekordverschuldung der Stadt und zur gescheiterten Wirtschaftspolitik, die immerhin die direkte Konkurrentin, also Wirtschaftsreferentin Weber zu verantworten hat.

Die gescheiterte Fusion, die die Grüne Stadtratsfraktion mehrheitlich wollte, die gescheiterte Fahrradstadt, die irrwitzige Finanzierung der Theatersanierung und die ständigen Überschreitungen der zulässigen Stickoxidwerte in der Innenstadt: Sich davon zu distanzieren würde die Glaubwürdigkeit der Augsburger Grünen deutlich erhöhen und auch das Scheitern des Dreierbündnisses untermauern. Die Zustände, die sie kritisieren müssen, haben sie selbst mitgeschaffen. Seit 2002 waren die Grünen zweimal Regierungspartei im Rathaus. In 11 Jahren der letzten 17 Jahre haben sie mitregiert.

Die Glaubwürdigkeit der Augsburger Grünen im Kampf um die politische Macht wird also davon abhängen, ob sie sich selbst an die Nase fassen können und zur Selbstkritik fähig sind. Bisher war davon nichts zu vernehmen.



Kommunalwahl: Grüne nominieren Martina Wild als OB-Kandidatin

Am 26. Juni um 20.44 Uhr war es so weit. Auch die Grünen hatten nach langem Hin und Her ihre Hoffnungsträgerin für die anstehende Kommunalwahl gekürt. Am Ende ihrer Bewerbungsrede für das höchste politische Amt dieser Stadt machte sich auf der Nominierungsversammlung im Foyer der Augsburger Stadtbücherei Euphorie breit.

Von Udo Legner

Martina Wild Foto: Udo Legner

Martina Wild Foto: Udo Legner

Diese Euphorie war nicht nur dem Ergebnis geschuldet. Von den nur 60 abgegebenen gültigen Stimmen entfielen bei der Nominierungsversammlung 55 Ja-Stimmen auf die 42-jährige Martina Wild. In einem Redemarathon listete die Grüne Kandidatin alles auf, was sich in Augsburg unter einer Grünen Oberbürgermeisterin so alles ändern würde. Die dreifache Mutter versprach eine Oberbürgermeisterin für alle Augsburger zu sein: für Jung und Alt, für Arm und Reich und für die Bürger und Bürgerinnen im Bärenkeller genau mindestens so viel Herz zu haben wie für die Bewohner und Bewohnerinnen des Bismarckviertels.

Besonders viel Platz nahm bei der siegesgewissen Kandidatin eine konsequente Klima- und nachhaltige Verkehrspolitik ein. „Je früher, desto besser“ wolle sie Augsburg klimaneutral machen und sie bekannte sich zu der Vision einer autofreien Augsburger Innenstadt. Martina Wild zitierte am Ende ihrer Bewerbungsrede Altbundeskanzler Helmut Schmidt, der Visionäre bekanntlich zum Arzt schicken wollte. „Ich will mit meinen Vorstellungen für Augsburg nicht zum Arzt gehen – sondern ins Oberbürgermeisteramt“, so Wild. „Dazu habe ich jede Menge Energie, dafür habe ich einen Plan, dafür habe ich die Kompetenz und darauf habe ich Lust.“ Wild beschränkte sich in ihrer Rede auf Grüne Kernthemen wie Verkehrs- Bildungs-, Kultur-, Klima- und Umweltpolitik.

Viel Beifall und mehrfache Standing Ovations bei den Mitgliedern dieser Nominierungsversammlung standen für Aufbruchsstimmung und  Siegeshoffnung für den kommenden Kommunalwahlkampf, der mit der Schüleraktion „Friday for Future“ längst begonnen hat und kaum besser für die Grünen laufen könnte.

„Geschlossen, kreativ und kämpferisch“ wolle man den Wahlkampf gestalten. „Wir haben eine einzigartige Chance, wie es sie bisher nicht gab. Lasst die uns gemeinsam nutzen“, waren die Schlussworte von Martina Wild, mit denen sie ihre Partei in den Wahlkampf und „into the Wild“ schickte.



300 Millionen
Buergerbueros
Stadtteilgespraeche
Filmfestkuh