DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
DAZ-Archiv - www.daz-augsburg.de

Eishockey

Panther verlieren Spiel sechs

52 Sekunden fehlten den Augsburger Panthern zum vorzeitigen Einzug ins DEL-Halbfinale. Der AEV führte in Spiel sechs lange Zeit bei der Düsseldorfer EG, musste aber in der Schlussminute der regulären Spielzeit den Ausgleich hinnehmen und unterlag letztlich mit 3:4 nach Verlängerung. Die Treffer für die Panther erzielten Matt Fraser (6.), Drew LeBlanc (7.) und Brady Lamb (36.). Für die Rheinländer waren Jaedon Descheneau (32., 61.), Alexander Barta (50.) und Kevin Marshall (60). erfolgreich.

Die Panther gingen unverändert ins Spiel, zu Beginn stand aber – anders als zuletzt – Olivier Roy im Blickpunkt, der bereits nach wenigen Sekunden stark gegen den freistehenden Philip Gogulla parierte (1.). Anschließend konnten die Teams ihre Special Teams üben, denn es hagelte Strafen auf beiden Seiten. Die Panther überstanden erst eine Unterzahl und schlugen dann selbst im Powerplay eiskalt zu. Fraser ließ Niederlechner mit seinem Schuss in den Winkel keine Chance (6.). Kurz danach folgte die nächste Strafe und der AEV musste wieder in Unterzahl ran. Dennoch konnten die Gäste jubeln, als LeBlanc sich fast gegen die komplette Mannschaft der DEG durchsetzte und letztlich auch Niederberger tunnelte (7.).

Panther verteidigen clever

Und sogar ein dritter Treffer wäre möglich gewesen, aber LeBlanc nutzte einen Abwehrfehler der Hauherren nicht (9.). Auch danach blieben die Panther bei Kontern gefährlich, verstanden es aber vor allem, das eigene Tor clever zu verteidigen, so dass die DEG kaum zu gefährlichen Chancen kam. Und wenn es doch brenzlig wurde, war Roy zur Stelle, so dass es mit dem 0:2 in die erste Pause ging.

Im zweiten Durchgang hatte Daniel Schmölz bei einem Breakaway das 0:3 auf dem Schläger, aber Niederberger war zur Stelle (22.). Danach bekamen die Zuschauer das gleiche Bild wie im ersten Durchgang zu sehen: Die Panther verteidigten geschickt und es gab kaum Großchancen für die Hausherren.

Ullmann verletzt

Bis zur 30. Spielminute, als plötzlich Descheneau nach einem langen Pass von Gogulla alleine vor Roy auftauchte, aber dieser stark mit dem Schoner abwehren konnte. Allerdings war diese Chance der Auftakt einer starken Phase der DEG, die auch mit dem Anschlusstreffer belohnt wurde. Torschütze war einmal Düsseldorfs Topscorer Descheneau, der den Puck mit der Hose über die Linie bugsierte (32.). Doch wenig später hatten die Gäste die große Chance auf die Antwort. John Henrion kassierte nach einem Check gegen Christoph Ullmann eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Für beide war damit die Partie beendet, denn Augsburgs Angreifer musste nach dem Hit per Trage vom Eis gebracht werden und konnte nicht mehr weitermachen.

Lamb stellt Abstand wieder her

In der folgenden fünfminütigen Überzahl traf Adam Payerl zunächst nur die Latte (36.), aber kurz danach machte es Lamb besser und stellte mit seinem Schuss von der blauen Linie den alten Abstand wieder her (36.).

Das dritte Drittel war dann fast eine Kopie des zweiten Durchgangs, denn lange passierte nichts. Augsburg verteidigte weiter stark und es gab keine Möglichkeiten im Spiel. Bis zur 50. Minute, als Barta sich ein Herz fasste und einen starken Alleingang zum 2:3-Anschlusstreffer abschloss (50.). Der AEV verteidigte auch danach noch gut, ließ sich aber zu stark in die Defensive zurückdrängen und sorgte zu selten für Entlastung. So kam es dann letztlich zur einer Wiederholung der Geschehnisse des Spiels vom vergangenen Sonntag.

Ausgleich 52 Sekunden vor dem Ende

Damals fiel Augsburgs Treffer zum Ausgleich 46 Sekunden vor dem Ende. Dieses Mal gelang der DEG der Treffer zum 3:3, als noch 52 Sekunden zu spielen waren. Marshall hatte aus der Distanz abgezogen (60.).

Und wie schon in Spiel fünf dauerte es in der folgenden Verlängerung nicht lange, denn bereits nach 36 Sekunden erzwang Descheneau mit seinem zweiten Treffer ein allesentscheidendes Spiel (61.).



Am Samstag ist “WWF-Earth Hour 2019”

Augsburg beteiligt sich auch dieses Jahr wieder an der weltweiten Aktion “WWF-Earth Hour 2019” für den Umwelt- und Klimaschutz. Am Samstag, 30. März, wird von 20.30 bis 21.30 Uhr an zahlreichen städtischen Gebäuden die Beleuchtung ausgeschaltet.

Mehr lesen…



Stadt und Bündnis für Augsburg laden zum Neubürgerempfang

Unter dem Motto „Miteinander sprechen“ laden OB Dr. Kurt Gribl und Aktive aus dem Bündnis für Augsburg am Freitag, 5. April, von 19 bis 23 Uhr zum Neubürgerempfang 2019 ins Rathaus ein.

Das Augsburger Rathaus – Foto: DAZ-Archiv

Zum fünfzehnten Mal werden in Augsburg neu zugezogene Bürgerinnen und Bürger in besonderer Weise begrüßt. Alle Räume des Hauses stehen den Gästen an diesem Abend offen. In ungezwungener Atmosphäre haben Personen, die 2018 erstmals nach Augsburg gezogen sind, Gelegenheit, Vertreter aus Verwaltung, Bürgerschaft und Politik kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. „Dieser Anlass ist ein wichtiger Teil im Konzept für die Bürgerstadt Augsburg. Ich freue mich sehr auf die Begegnungen mit den Neu-Augsburgern und bin auf ihre Eindrücke gespannt, die sie zwischenzeitlich gewonnen haben“, so OB Kurt Gribl.

Über 20.000 Menschen sind im vergangenen Jahr zu Neubürgern in Augsburg geworden. Rund 700 Gäste werden zum Empfang erwartet. Zusammen mit Herta Hiemer, Sprecherin der Steuerungsgruppe vom Bündnis für Augsburg, und den Projektvertretern des Bündnisses, wird der OB den Abend eröffnen. Im Anschluss daran stehen den Neubürgern über 50 Gesprächspartner – darunter Bündnis-Aktive, Amtsleitungen, Beschäftigte und Beiräte der Stadt Augsburg – für Auskünfte zur Verfügung. Auch die Stadtratsfraktionen öffnen ihre Räume für das Publikum und beantworten Fragen zu politischen Themen und zu Abläufen im Stadtrat.

Neben Informationen zu Augsburgs verschiedenen Beirats-Gremien erhalten die Gäste hilfreiche Wegweiser durch das Angebot der Stadtverwaltung sowie Hilfestellung bei Fragen aller Art. Den ganzen Abend hindurch finden außerdem Führungen durch den Goldenen Saal statt. Sie bieten Gelegenheit, Geschichte und Wurzeln der Stadt kennen zu lernen und die Identifikation mit Augsburg zu erleichtern.

Weitere Informationen: Einladungsflyer (pdf 969 kB, via Stadt Augsburg)



Augsburg Open: Virtuelle Stadtführung im Geoportal

Im Rahmen von Augsburg Open ist unter dem Motto „Virtuelle Stadtführung“ am 4. April, 5. April und 6. April ein Blick in den städtischen Geodatenpool möglich.

Bild (von Ruth Plössel): Mehr als 200 Besucher kamen im Vorjahr zur „Virtuellen Stadtführung“ ins städtische Geodatenamt in der Welserpassage.

Geodaten sind aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken. So profitieren wir von ihnen beim Autofahren mit dem Navi oder bei der Urlaubsplanung mit Google Maps. Aber sie vereinfachen und verbessern auch die Arbeit der Stadtverwaltung. Für die Erfassung, Pflege und Bereitstellung verschiedenster Geodaten vom Augsburger Stadtgebiet sorgt das Geodatenamt, eine 43-köpfige Dienststelle der städtischen Bauverwaltung. Die aktuellen und historischen Karten, Luftbilder und sonstigen raumbezogenen Informationen erlauben eine vielfältige Sicht auf Augsburg, auch in die Vergangenheit und in die Zukunft sowie unter die Erdoberfläche. Im Rahmen der „Virtuellen Stadtführung“ ist ein Blick in den städtischen Geodatenpool möglich. Dabei kann man besondere Adressen kennenlernen, so die älteste, exklusivste und glücklichste Augsburger Anschrift. Die 45-minütige Liveshow im verwaltungsinternen Geoportal wird angeboten am 4. April (Donnerstag) und 5. April (Freitag) jeweils um 17 und 18.30 Uhr sowie am 6. April (Samstag) um 11, 12.30 und 14 Uhr. Das Geodatenamt findet man in der Maximilianstraße 6 a (Welserpassage).



Zwei Konzerte der Reihe „un-er-hört“ im Kleinen Goldenen Saal

Am Sonntag, den 7. April um 18 Uhr spielen Solisten der bayerischen kammerphilharmonie eines der klangschönsten Kammermusikwerke der Romantik: Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur.

Foto: Josep Molina

Er vereint darin in einmaliger Weise alle Qualitäten seiner Instrumentalmusik: sinfonische Form, entrückte Klangschönheit und ein durch roman­tische Gegensätze bis zum Zerreißen gespannter Ausdruck. Kurz vor seinem Tode komponiert, ist das Stück Schuberts kammermusikalischer Schwanengesang. Die Tragik des Romantikers, dessen Träume nicht in Erfüllung gegangen sind, legt sich wie ein Firnis von Trauer über die Musik.

Eröffnet wird das Konzert mit Beethovens virtuosem Sextett Es-Dur für Streichquartett und 2 Hörner. Die munter frische Musik diente der Unterhaltung und der Vorführung der Kunstfertigkeit der Instrumentalisten.

Bereits um 15 Uhr erklingen die Hörner im Familienkonzert „un-er-hört mini“ ab 5 Jahren. Nach dem überwältigenden Erfolg des Vorjahres setzt die bayerische kammerphilharmonie ihre Reihe der Instrumentenvorstellung fort und präsentiert den kleinen und großen Konzertbesuchern das moderne Waldhorn. Allerdings kann man auch auf meterlangen Alphörner, Posthörnern und sogar auf einem Gartenschlauch musizieren – es heißt gespannt sein!

Unterstützung bekommen die Solisten der bayerischen kammerphilharmonie von Schülern des Gymnasiums bei St. Stephan, Moderation und Konzept stammen von der Konzertpädagogin Dr. Stefana Titeica. Ab 14 Uhr haben alle Interessierten die Möglichkeit, Instrumente im Foyer des Kleinen Goldenen Saals auszuprobieren.

Konzerte der Reihe „un-er-hört“
Ort: Kleiner Goldener Saal, Jesuitengasse 12, 86152 Augsburg
Wann: Sonntag, 7. April, 15 Uhr und 18 Uhr
Tickets: www.kammerphilharmonie.de, Tel: 0821 – 521 36 20 und an der Abendkasse