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Playoffs: Panther gewinnen Spiel vier

Die Augsburger Panther haben sich in der Viertelfinalserie gegen die Düsseldorfer EG den Heimvorteil zurückgeholt. In einer umkämpften Partie gewann der AEV Spiel vier dank einer starken Defensivleistung mit 2:1 (0:0/2:0/0:1). Die Treffer für die Panther erzielten Patrick McNeill (22.) und David Stieler (23.). Für die DEG traf Ryan McKiernan (36.).

Pantherjubel: Matt White und David Stieler Foto: DAZ-Archiv © Siegfried Kerpf

Der AEV hat die Playoff-Serie gegen die Düsseldorfer EG wieder auf Ausgleich gestellt. Nach dem vierten Spiel im ISS-Dome steht es nun 2:2 im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Vor 11.027 Zuschauern in der 14.282 Zuschauer fassenden Halle erlebten 800 mitgereiste AEV-Fans hochkonzentrierte wie kampfstarke Panther sowie einen überragenden Olvier Roy.

Beide Teams gingen erneut unverändert ins Spiel und im ersten Drittel dominierten meistens die Abwehrreihen. Die Panther waren allerdings das etwas bessere Team und wirkten gefährlicher. Bei der größten Chance des Abschnitts hatten die Gäste aber Pech, dass Adam Payerl einen Schuss von Stieler nur an den Pfosten abfälschte (19.).

Im Mitteldrittel klappte es besser, denn dem AEV gelang durch einen unorthodoxen Powerplaytreffer die Führung (22.). Torschütze war McNeill, aber bei dem Tor verletzte sich leider auch T.J. Trevelyan und konnte nicht mehr weiterspielen. Doch die Panther ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und legten nur 59 Sekunden später nach. Nach tollem Zuspiel von Daniel Schmölz bugsierte Stieler den Puck zum 0:2 über die Linie (23.).

Roy mit starkem Save – McKiernan verkürzt

Die DEG zeigte jedoch eine Reaktion und hatte bei einer Zwei-auf-Eins-Situation nach Zuspiel von Jaedon Descheneau durch Philip Gogulla die Riesenchance auf den Anschlusstreffer. Olvier Roy verhinderte aber mit einem überragenden Fanghand-Save den Einschlag (24.). Wenig später hatte Augsburgs Goalie bei einem Schuss an den Pfosten von Alexander Barta auch Glück (26.). Insgesamt waren die DEG nun druckvoller und Roy konnte sich wiederholt auszeichnen. In der 36. Minute war allerdings auch der Frankokanadier machtlos, als McKiernan in Überzahl aus der Distanz abzog und mit einem Hammer ins Kreuzeck zum 1:2 verkürzte.

AEV bringt Sieg über die Zeit

Mit diesem Spielstand ging es auch ins dritte Drittel und dort zeigten die Panther eine überragende Abwehrleistung. Der AEV igelte sich nicht im eigenen Drittel ein, sondern störte den Spielaufbau der DEG immer wieder früh und ließ somit kaum etwas zu. Einzig bei einem Powerplay mit vier gegen drei wurde es gefährlich, aber die Gäste überstanden diese Situation und bejubelten am Ende einen keinesfalls unverdienten Auswärtssieg.

Damit ist klar, dass diese umkämpfte Serie mindestens über sechs Spiele geht. Spiel fünf steht bereits am Sonntag um 14:00 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion auf dem Programm.



Konrad-Adenauer-Allee: Wird sie Fahrradstraße?

Die Stadtratsfraktion der Grünen wünscht sich als mutigen Schritt auf dem Weg zur Fahrradstadt eine Umwidmung der Konrad-Adenauer-Allee zur Fahrradstraße.

Das Zeichen 244.1 der StVO kennzeichnet den Beginn einer Fahrradstraße (Bild: gemeinfrei)

Seitdem die Konrad-Adenauer-Allee durch den Kö-Umbau ihre Funktion als Durchgangsstraße verloren habe, habe der Fahrradverkehr kontinuierlich zugenommen, so die Grünen in einer Pressemitteilung. Durch eine eingerichtete Messeinrichtung lägen nun belastbare Zahlen vor, wie hoch das Radverkehrsaufkommen sei. Bis zu 5.000 Radfahrende an Sonntagen seien gezählt worden. Im Schnitt liege das Radverkehrsaufkommen bei gut 2.500 Fahrrädern pro Tag. Deshalb sei es an der Zeit, hier eine „baldige und mutige Entscheidung pro Fahrradverkehr“ zu treffen. Nur so werde die Fahrradstadt mit Leben gefüllt und die Mobilität der Zukunft gestaltet.

Bei einer Umwidmung zur Fahrradstraße würde der gesamte Straßenraum zum Radweg. Nebeneinander radeln ist erlaubt. Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr darf Fahrradstraßen nur benutzen, wenn dies durch Zusatzzeichen erlaubt ist. Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Es gilt automatisch eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr seine Geschwindigkeit weiter verringern.



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