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Kleiner Martinipark wird öffentlich zugänglich gemacht

Die ökologisch wertvolle Parkanlage des Kleinen Martiniparks soll erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Stadt Augsburg hat sich mit der Grundstückseigentümerin Martini GmbH & Co. KG auf einen Grundstückstausch geeinigt. Im Tauschweg erhält die bisherige Eigentümerin des Kleinen Martiniparks ein Grundstück im Gewerbegebiet „Bgm.-Wegele-Straße“ an der Ulstettstraße in Lechhausen.

Um die Anlage der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sind noch weitere Maßnahmen erforderlich. Unter anderem müssen der über dem Gebiet liegende Bebauungsplan und eine naturschutzrechtliche Verordnung angepasst werden. Dies wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach Abschluss der Verfahren kann der Park mittelfristig für eine öffentliche Nutzung hergerichtet werden. Vom verbleibenden Firmenareal wird der Park durch einen Zaun abgetrennt.



Alles nach Plan am Schmiedberg: Vertreter des Bezirks Schwaben besichtigen Baustelle

Im September soll der Umzug der Sozialverwaltung des Bezirks Schwaben in das renovierte Gebäude am Augsburger Schmiedberg beginnen – noch ist dort aber eine große Baustelle. Vom Fortschritt der Bauarbeiten konnten sich nun Bezirkstagspräsident Martin Sailer und Vertreter des Personalrats vor Ort überzeugen: Architekt Géza Varga führte durch die Räumlichkeiten und erläuterte die weiteren Schritte, die noch zu deren Fertigstellung fehlen. Dabei hob er die gute und detaillierte Abstimmung mit der Bezirksverwaltung hervor, dank der die Arbeiten ganz nach Plan verlaufen. Der Bezirk Schwaben wird als Mieter rund 6.000 der insgesamt 10.000 Quadratmeter Bürofläche übernehmen, die in dem Gebäudekomplex an der Ecke Karolinenstraße/Schmiedberg entstehen.

Bezirkstagspräsident Sailer (links) und Architekt Varga freuen sich über den guten Fortschritt der Bauarbeiten (Bild: Daniel Beiter / Bezirk Schwaben)



Architekturauszeichnung für Wertstoff- und Servicepunkt Holzweg

Der Neubau Wertstoff- und Servicepunkt Holzweg wurde in der Kategorie Gewerbe- und Verwaltungsbau mit dem BDA Preis Bayern 2019 (Bund Deutscher Architekten) ausgezeichnet.

Die Verleihung fand am 23. Februar in München statt. Bauherr ist der AWS Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg. Die Planung hat das Architekturbüro Knerer und Lang Architekten GmbH aus München übernommen. Initiiert wurden die Projektbeschlüsse für den Neubau in der vorherigen Legislaturperiode unter dem damaligen Umweltreferenten und Werkleiter Rainer Schaal.

Im Urteil der Jury überzeugte vor allem die Farbkonzeption: „Die Komplementärfarben Blau und Orange bestimmen das Bild. Sie setzen sich kontraststark voneinander ab und harmonieren zugleich“, so die Preisrichter. Zugleich sei alles wortwörtlich unter einem Dach: „Die verschiedenen Funktionen des Depots wie Verwaltung, Aufenthaltsräume, Fahrzeughalle, Salzlager und Unterstand für die Wertstoffcontainer erstrecken sich dreiseitig um einen zentralen Hof.“

Weitere Informationen:
Architekturbüro KNERER und LANG, Projektseite
BDA Preis Bayern 2019 – Die Preisträger



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