Wendejahre
Maximilian I.
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Kunst aus Schwaben auf der afa

Der Bezirk Schwaben präsentiert sich vom 30. Januar bis 3. Februar auf der Augsburger Frühjahrsausstellung und stellt sich und seine Zuständigkeitsbereiche vor
2019 steht die Kulturarbeit auf der Augsburger Frühjahrsausstellung im Mittelpunkt. Am Bezirksstand wird das Thema „Kunst aus Schwaben“ in Zusammenarbeit mit der Schwäbischen Galerie im Museum Oberschönenfeld sowie dem Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Schwaben-Nord und -Süd präsentiert. 28 Künstlerinnen und Künstler – darunter mehrere Kunstpreisträger des Bezirks Schwaben – zeigen aktuelle Arbeiten und lassen sich von den Besuchern in einem „Offenen Atelier“ über die Schulter sehen. Unter dem Motto „Kunst für alle“ sind die Originale, die auf dem Messestand gezeigt werden, auch käuflich zu erwerben. 
 


Startschuss für Sanierungsprogramm der Schulen

Die Förderbescheide des Freistaates  Bayern werden am kommenden Montag in der Aula des Jakob-Fugger-Gymnasiums im Rahmen eines Festaktes der Stadt überreicht

Fünf Augsburger Schulen profitieren in Zukunft vom Kommunalinvestitionsprogramm „Schulinfrastruktur KIPS-S“, mit dem der Freistaat Bayern mit Mitteln des Bundes Maßnahmen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur allgemeinbildender und berufsbildender Schulen einschließlich Förderschulen unterstützt. Diese Schulen sind das Sonderpädagogische Förderzentrum II (Martinschule), die Fröbel-Grundschule und die Gymnasien bei St. Stephan, Maria-Theresia und Jakob-Fugger.

Im Rahmen eines Festaktes überreicht Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner die Förderbescheide an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und die jeweiligen Schulleiter und gibt damit den offiziellen Startschuss für die Sanierungsprojekte dieses Förderprogramms.



Berliner Luft in der Augsburger Puppenkiste

Karin Kurzendörfer entführt das Publikum im Foyer der Puppenkiste ins Berlin der Zwanziger Jahre

Von Halrun Reinholz

Karin Kurzendörfer und Stephan Kaller Foto: privat

Die Konzertreihe „Live in der Kiste“ im Foyer der Puppenkiste hat sich vom reinen Jazz-Programm verabschiedet und ist nun auch für andere musikalische Genres offen. Sehr zur Freude des Publikums, wie gleich die erste Veranstaltung im neuen Jahr gezeigt hat. Angekündigt war die Sängerin Karin Kurzendörfer mit ihrem Programm „Berlin – Lieder einer Großstadt“. Im aus allen Nähten platzenden Raum erschien die Künstlerin stilecht mit Federboa und der „feschen Lola“ auf den Lippen. Danach zündete sie „von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ ein Hit-Feuerwerk nach dem anderen, unterbrochen nur von ihrer eigenen charmant-schnoddrigen Moderation im Berliner O-Ton und dem frenetischen Applaus der Zuhörer. Der zweite Teil des Abends spielte sich nicht in den verruchten Varietés, sondern in den Hinterhof-Kneipen der Berliner Kieze ab. Hier zeigte die Sängerin nicht nur Berliner Schnauze, sondern auch, dass sie von der Bühne kommt. Ihr darstellerisches Talent versetzte so manchen Mann im Publikum in Angst und Schrecken, dem sie bitterböse Vorwürfe machte. („Ach Jott, was sind die Männer dumm!“). 

Treu und kongenial an ihrer Seite der Pianist Stephan Kaller. Trotz der späten Stunde kamen die beiden nicht ohne Zugaben davon. Ein herrliches Vergnügen. Für künftige Veranstaltungen wird man sich rechtzeitig Karten besorgen müssen.



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