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AEV: Panther-Serie endet in Straubing

Die Siegesserie der Augsburger Panther ist vorbei. Bei den Straubing Tigers holte der AEV bei der 1:2-Niederlage nach Verlängerung aber immerhin einen Punkt. Das Tor für die Panther erzielte Simon Sezemsky (28.) vor 3799 Zuschauern. Für Straubing waren Antoine Laganiere (2.) und Stefan Loibl (61.) erfolgreich.

White und Valentine fehlen

Mit Verspätung erreichte der AEV den Pulverturm zu Straubing. Da der Panther-Bus lange im Stau stand, erreichten die Augsburger den Zielort erste eine Stunde vor Spielbeginn. Ein weiteres Handicap: AEV-Coach Mike Stewart musste im Vergleich zu den letzten Partien auf den angeschlagenen Topscorer Matt White und den gesperrten Scott Valentine verzichten. Für das Duo rückten John Rogl und Thomas Holzmann in die Mannschaft.

Auch im Tor gab es einen Wechsel – Olivier Roy durfte wieder ran und Markus Keller nahm zunächst auf der Bank Platz. Von dort aus musste er den frühen Rückstand der Panther mitansehen, als Laganiere bei einem Konter trocken abzog und Roy bezwingen konnte (2.). Es sollte der einzige Treffer im ersten Drittel bleiben. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend und viel spielte sich in der neutralen Zone ab. Straubing stellte allerdings das etwas bessere Team, so dass die Führung nach 20 Minuten verdient war.

Sezemsky gleicht aus

Auch im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern zunächst das gleiche Bild. Straubing hatte etwas mehr vom Spiel, aber die ganz großen Möglichkeiten blieben abgesehen von einem Lattentreffer von Jeremy Williams (25.) aus.

Aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich für die Panther. Sezemsky nutzte ein schlimmes Missverständnis in der Straubinger Hintermannschaft und musste den Puck nur noch über die Linie drücken (28.). Nach diesem Treffer war etwas mehr Feuer in der Partie: Drew LeBlanc (29.) und Matt Fraser (30.) hatten nur kurz nach dem Ausgleich sogar die Augsburger Führung auf dem Schläger, aber Jeff Zatkoff – beim 1:1 nicht unbeteiligt – parierte stark.
Auf der Gegenseite konnte sich auch Roy bei Großchancen von Williams (32.) und Fredrik Eriksson (33.) auszeichnen. Tore fielen in diesem Durchgang aber keine mehr – auch weil T.J. Trevelyan Sekunden vor der zweiten Sirene eine weitere Großchance nicht verwerten konnte (40.).

LeBlanc verpasst das leere Tor

Im dritten Abschnitt hatte der AEV allerdings eine noch weitaus größere Möglichkeit zur ersten Führung. Erst scheiterte erneut Trevelyan und dann hatte LeBlanc das leere Tor vor sich, setzte den Puck aus kürzester Distanz aber nur an den Pfosten (44.).

Auf der Gegenseite war Vladislav Filin alleine durchgebrochen, aber Roy blieb im Duell Sieger (45.). Das Spiel hatte insgesamt nicht viele Chancen, aber wenn es gefährlich wurde, dann richtig. So wie bei der letzten hochkarätigen Möglichkeit im dritten Drittel, als Christoph Ullmann nach schönem Alleingang den Puck knapp neben das Tor setzte (52.).

Loibl mit der Entscheidung

Es ging in die Verlängerung, aber dort dauerte es keine Minute bis zur Entscheidung. Loibl brach über die rechte Seite durch und ließ Roy keine Chance (61.). Der AEV fährt somit mit einem Punkt zurück nach Augsburg und empfängt dort am Sonntag um 14:00 Uhr die Krefeld Pinguine.



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