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AEV: Panther verlieren deutlich in Köln

Die Augsburger Panther sind schlecht aus der Deutschlandcup-Pause gestartet. Bei den Kölner Haien kassierte der AEV eine deutliche 1:6-Niederlage. Den einzigen Treffer der Panther erzielte Daniel Schmölz zum Endstand (49.). Für die Haie trafen zuvor Lucas Dumont (3.), Ben Hanowski (18., 24.), Ryan Jones (23.), Alexander Oblinger (25.) und Morgan Ellis (34.) ins Schwarze.

Trainer Mike Stewart stellte sein Team im Vergleich zur 0:4-Niederlage in Mannheim auf zwei Positionen um. In der Defensive musste Arvids Rekis pausieren und wurde von Kapitän Steffen Tölzer ersetzt, der nach überstandener Verletzung sein Comeback feierte. Olivier Roy erhielt zudem das Vertrauen im Tor und rückte für Markus Keller in die Mannschaft.

Doch Roy musste früh hinter sich greifen, denn bereits in der dritten Spielminute gingen die Hausherren durch einen Abstauber von Dumont in Führung (3.). Köln war von Beginn an das aktivere Team und spielte mit der Führung im Rücken befreit auf. In Überzahl stocherte Hanowski den Puck folgerichtig zum 2:0 über die Linie (18.).

Köln nutzt Powerplay

Kurz vor Drittelende musste Adam Payerl nach einem Check gegen Sebastian Uvira dann mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen und dies nutzten die Haie zu Beginn des zweiten Durchgangs eiskalt aus. In der fünfminütigen Überzahl waren Jones (23.) und erneut Hanowski (24.) erfolgreich. Als wenig später Oblinger bei vier gegen vier das 5:0 erzielte (25.), war das Spiel nicht nur endgültig entschieden, sondern auch Roys Abend beendet. Doch auch Keller musste noch einmal hinter sich greifen, als Ellis – erneut in Überzahl – den sechsten Treffer der Gastgeber verbuchte (34.).

Im Schlussdrittel war die Luft raus, auch wenn noch ein letztes Tor fiel. Schmölz besorgte in der 49. Minute den Ehrentreffer der Augsburger.

Für die Panther geht es nun am Freitag mit dem nächsten Duell im Rheinland weiter, wenn der AEV bei der Düsseldorfer EG gastiert. Am Sonntag steht ein Heimspiel gegen die Eisbären Berlin auf dem Programm.



Einsturzgefahr am Oberen Graben: Keine Statikprobleme im Nachbarhaus

Gute Nachricht für Oberen Graben: Beim Nachbarhaus gibt es keine Einsturzgefahr. Dies ist die  Erkenntnis der gestrigen Untersuchungen der Statiker

Nach der Evakuierung des Wohnkomplexes am Oberen Graben 8-12 am Freitagabend fanden in den vergangenen Tagen weitere Untersuchungen der Bausubstanz statt. Die Experten suchten weiter nach den Ursachen für die entstandenen Hohlräume. In diesem Zusammenhang nahmen sie gestern auch die Keller des benachbarten Gebäudes im Oberen Graben 4 in Augenschein. Die Erkenntnisse sind gute Nachrichten für die Bewohner. Im Schreiben an die Stadt heißt es: „Bei der Ortsbegehung wurden keine Anzeichen festgestellt, die auf Setzungen oder Defizite im Gründungsbereich hindeuten, weshalb tiefergehende Untersuchungen derzeit nicht als notwendig erachtet werden.“ Der Bauart und des Baustils des Treppenhauses nach zu urteilen, stamme das heutige Bauwerk aus der Zeit ab 1960.

Bis Anfang kommender Woche werden die Experten voraussichtlich einen Sanierungsplan für den gefährdeten Gebäudekomplex am Oberen Graben 8-12 präsentieren. Erst dann kann entschieden werden, was getan werden muss, damit die Bewohner und Geschäftstreibenden sobald wie möglich in das Gebäude am Oberen Graben zurückkehren können.

Das Gebäude steht im Eigentum einer von der Stadt verwalteten Stiftung. Am vergangenen Donnerstag waren bei Bodenuntersuchungen im Rahmen der Gesamtsanierung des Gebäudes bei der Öffnung der Bodenplatte mehrere Hohlräume unter tragenden Wänden entdeckt worden. In einem Schreiben an die Stadt, das am Freitag vergangener Woche einging, hatte das beauftragte Ingenieurbüro empfohlen, das Gebäude wegen „Gefährdung der Standsicherheit (F) unverzüglich“ zu räumen. Daraufhin war das Gebäude noch am Freitagabend durch die Stadt evakuiert worden.

Bewohner bis auf Weiteres im Hintermayr-Stift

Die 21 am Freitagabend dort angetroffenen Bewohner waren nach dem Gefahrenhinweis der Statiker am Freitagmittag in einer von der Stadt innerhalb von Stunden organisierten Evakuierung zunächst in einem Hotel, im Servatius Stift und bei Angehörigen untergekommen. Sie wurden dort auch von Mitarbeitern der Stadt betreut. Am Montagvormittag siedelten sie nun bis auf Weiteres in derzeit leerstehende Wohnungen im Hintermayr-Stift um.

 



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