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Amt für Statistik veröffentlicht Augsburger Ergebnisse der Landtags- und Bezirkswahl

Hat die CSU bei der Landtagswahl in ihrer Hochburg Bergheim wegen der Klientelpolitik in Sachen Baulandumwidmung mehr Federn verloren als in anderen Hochburgen? (Hat sie!) Haben die Augsburger Grünen durchschnittlich weniger Zugewinne wegen der Baumfällaktionen im Herrenbach? (Haben sie nicht!) Hat die gesichts- und führungslose Augsburger SPD mehr Verlustschmerzen zu ertragen als im bayerischen Durchschnitt? (Hat sie!) Wer diesen lokalpolitischen Fragen nachgehen will, hat dazu nun die passende Lektüre.

Fast 190.000 Augsburger Bürger konnten sich am 14. Oktober 2018 an den beiden Wahlen für den Landtag und Bezirkstag beteiligen. 121.711 haben gewählt – davon 35.745 per Briefwahl. Die Wahlbeteiligung im Stadtgebiet Augsburg betrug 64,6 Prozent (bayernweit 72,4 Prozent). Von den abgegebenen Erststimmen waren 858 ungültig, bei den Zweitstimmen konnten 1620 nicht gewertet werden. Nach Veröffentlichung der amtlichen Wahlergebnisse durch das Bürgeramt hat das Amt für Statistik und Stadtforschung die wichtigsten Ergebnisse für die Stadt Augsburg in der Kurzmitteilung „Die Landtags- und Bezirkswahl 2018 in der Stadt Augsburg“ zusammengefasst.

Neben den eigentlichen Ergebnissen nach Wahlbeteiligung, Erst-, Zweit- und Gesamtstimmen sind dort auch die Vergleiche mit den früheren Wahlen sowie Vergleiche der Stadt Augsburg mit den Ergebnissen der Landtagswahl mit Bayern und der Bezirkswahl mit Schwaben aufgeführt. Außerdem werden in 18 thematischen Karten die Wahlergebnisse für die Stadtbezirke dargestellt, wodurch Schwerpunkte der räumlichen Verteilung erkennbar werden. Die 19-seitige Kurzmitteilung mit zehn Diagrammen, acht Tabellen und 18 Karten kann als Dokumentation und zum Nachlesen der Wahlergebnisse kostenlos als Landtags- und Bezirkswahl 2018 in Augsburg heruntergeladen werden. Für Analytiker der politischen Verhältnisse in Augsburg ist dieses bemerkenswerte Statistik-Werk unverzichtbar.

 



Ausstellung: Mexikos magische Landschaften

Die städischen Kunstsammlungen präsentieren im „Grafischen Kabinett“ (Maximilianstr. 48) Bilder und Zeichnungen von Johann Moritz Rugendas. Das Motto: „Mexikos magische Landschaften“

Johann Moritz Rugendas: Die Hazienda El Mirador mit Ausblick auf den Pico de Orizaba, 1831/33. Bildnachweis: Andreas Brücklmair / Kunstsammlungen und Museen Augsburg

Kaum ein anderer deutscher Künstler verkörpert in seinem Werk so sehr die Verbundenheit Deutschlands mit Mexiko wie Johann Moritz Rugendas (1802-1858). Rugendas, der aus einer angesehenen Augsburger Künstlerfamilie stammte, nahm zunächst als Maler an der Brasilienexpedition von Georg Heinrich von Langsdorff (1774-1852) teil und lernte auf der Rückreise von Brasilien 1825 Alexander von Humboldt (1769-1859) in Paris kennen.

Humboldt schätzte den Maler vor allem wegen seines Sachverstandes und Einfühlungsvermögens und führte ihn freundschaftlich in seine Vorstellungs- und Wissenswelt ein. In ihm hatte Humboldt einen Gleichgesinnten gefunden, der die Verbindung von Kunst und Naturerlebnis wie kaum ein anderer zum Ausdruck bringen konnte. So war Rugendas für Humboldt der „Urheber und Vater aller Kunst in der Darstellung der Physiognomik der Natur“. Humboldt ebnete ihm schließlich den Weg nach Mexiko, den Rugendas 1831 nach einem kurzen Italienaufenthalt antrat. Dort verweilte er bis 1834 und reiste dann nach Chile weiter.

Die Landschaften Mexikos beeindruckten den reisenden Künstler durch das magische Zusammenspiel von Licht und Farben der Tropen und die unendliche Weite des Hochlandes mit seinen geheimnisvoll daraus emporragenden Vulkanen. Rugendas‘ Skizzen und Gemälde zeigen Landschaften, deren Zauber auch Künstler und Reisende, die ihm nachfolgten, immer aufs Neue in ihren Bann zogen.

Die Ausstellung zeigt mit etwa 30 Gemälden, Ölskizzen und Zeichnungen aus den Beständen der Kunstsammlungen und Museen Augsburg Rugendas‘ Eindrücke seiner Mexikoreise, die bis heute das Bild der Neuen Welt nachhaltig mitprägen sollten. Wie es in Mexiko in dieser Jahreszeit Sitte ist, widmet ihm die Ausstellung einen Altar zu Allerheilgen, den traditionellen „Día de los Muertos“.



„Im Schatten der Medici“ – Barocke Kunst aus Florenz: Raffinesse und Sinnlichkeit

Im Schaezlerpalais in der Augsburger Maximilianstraße sind erstmalig in Europa Bilder aus der bedeutendsten Privatsammlung von Florentiner Kunstwerken des 17. Jahrhunderts zu sehen. Eine Sammlung, die der Familie Haukohl in Houston Texas gehört. Raffinesse, Sinnlichkeit und Eleganz bespiegeln eine Epoche, deren Kunst sich zu einem Schwelgen in Farben und Formen, in Luxus und Eleganz verdichtete. Eine solche Ausstellung wird Augsburg so schnell nicht wieder erleben. 

Von Dr. Helmut Gier

Giovanni Dominico Ferretti ist mit zwei Bildern vertreten: Hier mit „Arlechino und seiner Dame“ einem Abbild der Lebensfreude, die sich in der Commedia dell’Arte refkektiert – © Kunstsammlungen Augsburg

„Augsburg ist ein deutsches Florenz, und die Fugger sind den Medici an die Seite zu stellen.“ In dieser Aussage von Philipp Melanchthon aus dem  Jahre 1534 spiegelt sich die Wirtschaftsmacht und der Glanz der damaligen Metropole am Lech und seiner bedeutendsten Familie. Nur eine Stadt und eine Familie schienen in dieser Zeit damit vergleichbar zu sein: Florenz und die Medici.

Und doch bleibt die Kunstförderung und das Mäzenatentum der Fugger weit hinter dem der Medici zurück, kann die Fülle und Pracht des künstlerischen Schaffens in Florenz von der Renaissance bis zum Barock nicht mit der Augsburgs verglichen werden. So käme heute niemand auf die Idee, einen Ehrentitel darin zu sehen, Florenz als „italienisches Augsburg“ zu bezeichnen, während viele deutsche Städte darum wetteifern, die nördlichste Stadt Italiens zu sein. Auch Augsburg war der nehmende Teil und so besteht ein besonderer Ruhm der Stadt und der Fugger in der Kulturgeschichte darin, zuerst in der Grabkapelle von St. Anna und im Damenhof der Fuggerei Anregungen der italienischen Renaissancekunst verwirklicht zu haben. Bis zum dreißigjährigen Krieg währte diese intensive Rezeption der italienischen Kunst. Die Augsburger Prachtbrunnen der Schüler Giambolognas sind dafür das berühmteste Beispiel. 

Den Fuggern ist zu verdanken, dass mehrere an der mediceischen Hofkunst orientierte Künstler, darunter der spätere Schöpfer des Augustusbrunnens Hubert Gerhard, um 1570 nach Augsburg berufen wurden, zunächst für die Ausschmückung der Sammlungs- und Bibliotheksräume in den Fuggerhäusern, den sogenannten „Badstuben“. Davon ging eine Vorbildwirkung auf den Münchner Hof aus, so dass diese Aneignung Florentiner Modeströmungen des Manierismus in der Reichsstadt am Lech einen bestimmenden Einfluss auf die künstlerische Entwicklung der nächsten Jahrzehnte in Süddeutschland ausübte.

Eine schönere innere Rechtfertigung lässt sich deshalb dafür nicht denken, dass eine Wanderausstellung mit Florentiner Werken des Barock, also der auf den Manierismus folgenden Kunst, in Europa als erstes in Augsburg Station macht. Bis zum 20. Januar 2019 ist die bedeutendste Privatsammlung von Florentiner Kunstwerken des 17. Jahrhunderts, die zur Sammlung der Familie Haukohl in Houston Texas gehört, im Schaezlerpalais zu Gast. Dem Sammler Sir Mark Fehrs Haukohl ist deshalb nur zuzustimmen, wenn er sagt: „Ich kann mir keinen Ort in Deutschland vorstellen, der sich besser als erste Station für die Ausstellung eignet als Augsburg mit seinen geschichtlichen Verbindungen zu Italien und den Großherzögen der Medici.“

Pier Dandini: Kleopatra und Mark Anton – Die bewegten Figuren in prächtigen Gewändern, die durch das Gegenlicht effektvoll hervorgehoben werden, vermitteln den Eindruck von Raffinesse und Erhabenheit zugleich © Kunstsammlungen Augsburg

Mit seiner Dauerstellung deutscher Barock- und Rokokokunst bietet das Schaezlerpalais zudem einen hervorragenden Hintergrund, um im Vergleich die Wesenszüge und Merkmale der Florentiner Malerei der Zeit hervortreten zu lassen. Religiöse Sujets dominieren in dieser Epoche, aber welch staunenswerte Eleganz, Raffinesse und Sinnlichkeit strahlen doch die italienischen Kunstwerke aus. Selbst die Darstellungen des gemarterten heiligen Sebastian durch Felice Ficherelli und Onorio Marinari werden zur Feier schimmernder wohlgestalteter Leiblichkeit und der leuchtenden Ebenmäßigkeit des Antlitzes. Erst recht wunderschön, von heiterer Anmut erfüllt ist Onorio Marinaris Gemälde der Madonna mit Kind. 

Onorio Marinari: „Der Heilige Sebastian“ – „Eine Feier schimmernder wohlgestalteter Leiblichkeit und der leuchtenden Ebenmäßigkeit des Antlitzes“ © Kunstsammlungen Augsburg

Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden prächtige Gemälde der bedeutenden Küstlerfamilie Dandini. Cesare Dandinis Darstellungen der christlichen Märtyrerinnen, der heiligen Katharina von Alexandrien und der heiligen Dorothea, verkörpern mit den perfekten Ovalen des Gesichts, der Plastizität der Körper, der Leuchtkraft der üppigen Gewänder das florentinische Schönheitsideal der Ausgewogenheit von barocker Farbenpracht und klassischer Mäßigung. Große Prachtentfaltung zeigt sich erst recht bei einem profanen Sujet wie dem Meisterwerk Pier Dandinis, dem Gemälde mit der Darstellung des Banketts von Kleopatra und Mark Anton. Die bewegten Figuren in prächtigen Gewändern, die durch das Gegenlicht effektvoll hervorgehoben werden, vermitteln den Eindruck von Raffinesse und Erhabenheit zugleich. Der letzte große Vertreter der jahrhundertealten Florentiner Kunsttradition ist Giovanni Dominico Ferretti, von dem sich zwei bedeutende Werke in der Sammlung Haukohl befinden. Da keine volkstümliche Tradition so sehr für italienische Lebensfreude steht wie die Commedia dell’Arte, wirbt seine durch ihre Farbpalette und Anmut außerordentlich reizvolle Darstellung von „Arlechino und seiner Dame“ auf Plakaten und Prospekten für die Ausstellung.

Ein solches Schwelgen in Farben und Formen, in Luxus und Eleganz wird man in Augsburg so schnell nicht wieder erleben. Den Kunstsammlungen kann man nur dankbar sein, dass sie diese Ausstellung in die einstige Reichsstadt am Lech geholt haben. Mit Nachdruck hingewiesen sei auf den wunderbaren Katalog, der weit über ein Verzeichnis der dreißig ausgestellten Meisterwerke mit ausführlichen Beschreibungen und Abbildungen hinausgeht. Die vielen raffiniert ausgewählten Detailansichten in herrlicher Farbenpracht machen den Katalog zu einer Augenweide, die einleitenden Aufsätze ordnen die Werke der Sammlung in ein anregend zu lesendes Gesamtbild der Florentiner Kunst des 17. Jahrunderts ein. Mit Energie, Geschmack und Sachverstand hat Sir Mark Fehrs Haukohl eine bedeutende Sammlung von Florentiner Gemälden aus der Zeit des Barock zusammengetragen.

Sir Mark Fehrs Haukohl

Staunend steht der gebildete Mitteleuropäer vor dem großen Einsatz und der Leidenschaft wohlhabender Amerikaner für Kunst und Kultur des alten Kontinents. Der Augsburger Bürger kann nur für den Gemeinsinn dankbar sein, dass ihm Sir Mark Fehrs Haukohl seine Sammlung nun in einer Ausstellung und dem begleitenden Katalog zugänglich macht. Die Gelegenheit sollte er nutzen.

     



Nach Wasserausstellung: Maximilianmuseum eröffnet wieder

Einen Monat haben der Abbau der Ausstellung „Wasser Kunst Augsburg. Die Reichsstadt in ihrem Element“ und die Wiedereinrichtung des Maximilianmuseums gedauert. Seit heute, 1. November 2018,  ist das Haus wieder geöffnet. „Wasser Kunst Augsburg“ hat einige bleibende Spuren in der Dauerausstellung des Maximilianmuseums hinterlassen, die nun entdeckt werden können.

Zudem wartet die Goldschmiedeabteilung mit neuen Leihgaben, einer besonderen Neuerwerbung und mit der Sonderpräsentation „Mobiler Luxus. Kostbares für unterwegs“ auf. Grund für diese Interimsausstellung ist die in Vorbereitung befindliche Schau „Maximilian I. 1459-1519. Kaiser. Ritter. Bürger zu Augsburg“, die im Juni 2019 im Maximilianmuseum eröffnet wird. In Anlehnung an eine bekannte Fußballweisheit gilt das Motto: „Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung.“



FCA: Stefan Reuter und Rani Khedira Studiogäste beim BR und Sport1

Der FC Augsburg wird am kommenden Wochenende nicht nur mit der Berichterstattung über das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (Samstag, 3. November, 15.30 Uhr) in den Medien präsent sein.

Stefan Reuter

Zwei FCA-Vertreter werden den Verein am Sonntag auch als Studiogäste im Fernsehen vertreten. Am Sonntagmorgen ist Stefan Reuter in der Live-Sendung „Doppelpass“ bei Sport1 zu Gast. Ab 11 Uhr diskutiert der Geschäftsführer Sport mit Moderator Thomas Helmer und den Sport1-Experten über das Derby gegen den Club sowie das aktuelle Geschehen in der Fußball-Bundesliga.

Am Sonntagabend ist dann Rani Khedira Studiogast bei „Blickpunkt Sport“. Der Mittelfeldspieler wird mit Moderator Tom Meiler ebenfalls das Spiel gegen Nürnberg sowie seine persönliche Situation beim FCA beleuchten. Blickpunkt Sport ist ab 21.45 Uhr im Bayerischen Fernsehen zu sehen.



Museen: Ehrung für Emmendörffer

Der Pro Suebia-Preis 2018 geht an den Leiter des Maximilianmuseums Dr. Christoph Emmendörffer

Die Dr. Eugen Liedl Stiftung hat dem Leiter des Maximilianmuseums, Dr. Christoph Emmendörffer, in diesem Jahr den wissenschaftlichen Preis ‚Pro Suebia‘ zuerkannt. Sie würdigt damit sein Engagement „für die Konzeption und Präsentation zahlreicher bedeutender Ausstellungen des Maximilianmuseums zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt Augsburg“. Den Kulturpreis der Dr. Eugen Liedl Stiftung erhält der Verleger und ehrenamtliche Heimatpfleger Anton H. Konrad. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 7. November 2018 statt. Zeit: 19 Uhr Ort: Maximilianmuseum (Felicitassaal), Fuggerplatz 1. Prof. Dr. Rolf Kießling und Prof. Dr. Hans Frei stellen die Leistungen der Preisträger vor. Eine Würdigung nimmt Thomas Weitzel als Kulturreferent der Stadt Augsburg vor. Musikalisch begleitet wird die Preisverleihung vom Erato-Quartett.

 



Fahrradstadt Augsburg: Maxstraße erhält „Komfortstreifen“ für Radler

Die Maximilianstraße erhält durchgehende Komfortstreifen für Radfahrer

Komfortstreifen für Radfahrer in der Maximilianstraße Bildnachweis: Stadt Augsburg

In den Randbereichen der Fahrbahn ist geplant, die Fahrbahn in einem 1,50 Meter breiten Streifen in gehobener Ausführung mit geschnittenem Pflaster zu erstellen. Dies erhöht den Fahrkomfort für den Radverkehr. Da es sich bei der Maximilianstraße um einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich und um eine Tempo 20-Zone handelt, sind nach der Straßenverkehrsordnung keine eigenständigen Radverkehrsanlagen zulässig.

Funktional unterscheidet sich der Komfortstreifen nicht von der Fahrbahn. Im Teilbereich um den Herkulesbrunnen wurden die Radstreifen in dieser Ausführung bereits im Jahr 2016 hergestellt. In dieser Woche wurde bereits mit dem Ausbau in den Bereichen von der Hallstraße bis zum Beginn des Milchbergs und von der Wintergasse bis zum Herkulesbrunnen begonnen. Die reinen Pflasterarbeiten werden voraussichtlich Anfang November beginnen. Die Baustellenlänge wird je Straßenseite auf 100 Meter begrenzt und wandert dann im jeweiligen Abschnitt weiter. Während der Bauarbeiten sind die Zugänge zu den Gebäuden und damit auch zu den Geschäften mit geringen Einschränkungen jederzeit möglich. ——-

Grafik: Stadt Augsburg

Das Parken im Bereich der Baustelle ist während der Bauarbeiten allerdings nicht möglich. In der Winterpause vom 21. Dezember bis voraussichtlich ab Mitte März 2019 findet keine Bautätigkeit statt. Die Baustelle wird vollständig geräumt, so dass auch das Parken in diesem Zeitraum wieder möglich ist.

Im Baubereich zwischen Wintergasse und Herkulesbrunnen wird aufgrund des Weihnachtsmarktes bereits ab 23. November die Bautätigkeit für das Jahr 2018 eingestellt. Voraussichtlich ab August 2019 wird es möglich sein, die Komfortstreifen nach Abschluss der Maßnahme durchgängig zu befahren.

Der Ausbau der Komfortstreifen für Radfahrer ist in vier Baubereiche unterteilt, um die Einschränkungen in der Maximilianstraße möglichst gering zu halten: Westseite: Bereich 1 (in Grün dargestellt) beginnt am Gebäude Maximilianstraße 30 und endet an der Katharinengasse. Ausbaulänge: zirka 190 Meter. Bereich 2 (in Rot) beginnt an der Hallstraße und endet am Beginn des Milchbergs. Ausbaulänge: zirka 265 Meter. Ostseite: Bereich 3 (in Blau) beginnt an der Einmündung Wintergasse und endet vor dem Herkulesbrunnen. Ausbaulänge zirka 170 Meter. Bereich 4 (in Gelb) beginnt an der Heilig-Grab-Gasse und endet am Beginn des Milchbergs. Ausbaulänge: zirka  290 Meter.

 

 



DEL: Augsburger Panther siegreich gegen Bremerhaven

Die Augsburger Panther schlagen die Fischtown Pinguins am 16. Spieltag der Ligaspiele vor 4659 Zuschauern im heimischen CFS mit 4:1 und flanschten sich somit vor der Länderspielpause mit 34 Punkten an der Spitze der DEL-Tabelle fest. In einem ausgeglichenen Match sorgten die Panther im letzten Drittel für die Entscheidung. Die Tore erzielten Gill (14.) für den AEV, Quirk stellte für Bremerhaven wieder auf Ausgleich (26.), doch dann hatten die Augsburger im letzten Drittel ein Quäntchen mehr Präzision und Scheibenglück: 2:1 McNeill (45.), 3:1 Schmölz (50.). Das 4:1 besorgte Hafenrichter 0,6 Sekunden (!) vor der Schlusssirene mit einem Schlenzer ins leere Tor (59.).

Patrick McNeill und Sahir Gill freuen sich im dritten Drittel über die Panther-Führung © Siegfried Kerpf

Knapp 20 Eishockeyfans aus Bremerhaven konnten sich über das erste Drittel freuen, da die Pinguine druckvoller und zielstrebiger zu Werke gingen als die Heimmannschaft, aber AEV-Goalie Markus Keller schien unüberwindbar. Und schließlich kochten die Panther die Nordlichter eiskalt ab: Holzmann passte die Scheibe punktgenau zu Sahir Gill, der geschickt verzögerte und einnetzte (15.). In Drittel zwei leisteten beide Abwehrreihen ganze Arbeit und schließlich verwertete Cory Quirk das Hartgummi volley zum 1:1. Ein Pfostenkracher von Henry Haase (33.) ist noch festzuhalten. Haase, der sich nach seinem Kieferbruch wieder zurückmeldete und mit Vollvisierhelm spielte, verdrängte „Sterni“ Sternheimer auf die Tribüne.

Im Schlussdrittel zeigten sich die Panther als konsequentere Chancenverwerter und unverwundbar in der Abwehr. Patrick McNeill sorgte mit seinem vierten Saisontreffer für die zweite AEV-Führung (45.). Dann ließ Daniel Schmölz einen Schlagschuss zum 3:1 ins Netz prallen (51.). Die Partie war entschieden. In der letzten Sekunde des Spiels gelang Hafenrichter der 4:1-Endstand – ins leere Tor (60.). Der AEV ist nach dem ersten Viertel des Ligabetriebs das Überraschungsteam und steht nun in der DEL-Tabelle auf Platz 3.

Am Sonntag, den 4. November (14 Uhr) müssen die Augsburger Panther zum Spitzenreiter nach Mannheim.



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