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AEV: Panther-Serie endet in Straubing

Die Siegesserie der Augsburger Panther ist vorbei. Bei den Straubing Tigers holte der AEV bei der 1:2-Niederlage nach Verlängerung aber immerhin einen Punkt. Das Tor für die Panther erzielte Simon Sezemsky (28.) vor 3799 Zuschauern. Für Straubing waren Antoine Laganiere (2.) und Stefan Loibl (61.) erfolgreich.

White und Valentine fehlen

Mit Verspätung erreichte der AEV den Pulverturm zu Straubing. Da der Panther-Bus lange im Stau stand, erreichten die Augsburger den Zielort erste eine Stunde vor Spielbeginn. Ein weiteres Handicap: AEV-Coach Mike Stewart musste im Vergleich zu den letzten Partien auf den angeschlagenen Topscorer Matt White und den gesperrten Scott Valentine verzichten. Für das Duo rückten John Rogl und Thomas Holzmann in die Mannschaft.

Auch im Tor gab es einen Wechsel – Olivier Roy durfte wieder ran und Markus Keller nahm zunächst auf der Bank Platz. Von dort aus musste er den frühen Rückstand der Panther mitansehen, als Laganiere bei einem Konter trocken abzog und Roy bezwingen konnte (2.). Es sollte der einzige Treffer im ersten Drittel bleiben. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend und viel spielte sich in der neutralen Zone ab. Straubing stellte allerdings das etwas bessere Team, so dass die Führung nach 20 Minuten verdient war.

Sezemsky gleicht aus

Auch im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern zunächst das gleiche Bild. Straubing hatte etwas mehr vom Spiel, aber die ganz großen Möglichkeiten blieben abgesehen von einem Lattentreffer von Jeremy Williams (25.) aus.

Aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich für die Panther. Sezemsky nutzte ein schlimmes Missverständnis in der Straubinger Hintermannschaft und musste den Puck nur noch über die Linie drücken (28.). Nach diesem Treffer war etwas mehr Feuer in der Partie: Drew LeBlanc (29.) und Matt Fraser (30.) hatten nur kurz nach dem Ausgleich sogar die Augsburger Führung auf dem Schläger, aber Jeff Zatkoff – beim 1:1 nicht unbeteiligt – parierte stark.
Auf der Gegenseite konnte sich auch Roy bei Großchancen von Williams (32.) und Fredrik Eriksson (33.) auszeichnen. Tore fielen in diesem Durchgang aber keine mehr – auch weil T.J. Trevelyan Sekunden vor der zweiten Sirene eine weitere Großchance nicht verwerten konnte (40.).

LeBlanc verpasst das leere Tor

Im dritten Abschnitt hatte der AEV allerdings eine noch weitaus größere Möglichkeit zur ersten Führung. Erst scheiterte erneut Trevelyan und dann hatte LeBlanc das leere Tor vor sich, setzte den Puck aus kürzester Distanz aber nur an den Pfosten (44.).

Auf der Gegenseite war Vladislav Filin alleine durchgebrochen, aber Roy blieb im Duell Sieger (45.). Das Spiel hatte insgesamt nicht viele Chancen, aber wenn es gefährlich wurde, dann richtig. So wie bei der letzten hochkarätigen Möglichkeit im dritten Drittel, als Christoph Ullmann nach schönem Alleingang den Puck knapp neben das Tor setzte (52.).

Loibl mit der Entscheidung

Es ging in die Verlängerung, aber dort dauerte es keine Minute bis zur Entscheidung. Loibl brach über die rechte Seite durch und ließ Roy keine Chance (61.). Der AEV fährt somit mit einem Punkt zurück nach Augsburg und empfängt dort am Sonntag um 14:00 Uhr die Krefeld Pinguine.



AEV: Panther bleiben im Sieger-Modus

Die Augsburger Panther haben auch das zweite Saisonduell gegen die Wolfsburg Grizzlys deutlich gewonnen. Mitte September gab es beim 6:0 den höchsten Saisonsieg, am heutigen Dienstag folgte der zweithöchste Erfolg. Beim 6:2-Triumph überragte Matt Fraser mit drei Treffern (5., 7., 56.). Die restlichen Tore erzielten Daniel Schmölz (15.), Christoph Ullmann (18.) und Drew LeBlanc (19.). Für Wolfsburg waren Daniel Sparre (25.) und Jeremy Dehner (57.) erfolgreich.

22. Spieltag: Augsburger Panther – Wolfsburg – -Torschütze Daniel Schmölz dreht ab © Siegfried Kerpf

Mike Stewart gab Olivier Roy eine kleine Verschnaufpause und schenkte Markus Keller zwischen den Pfosten das Vertrauen. Sonst stand die gleiche Formation auf dem Eis wie beim verdienten Erfolg in Schwenningen. Anders als beim Gastspiel im Schwarzwald gelang aber den Panthern gegen Wolfsburg das erste Tor des Spiels.

In Überzahl bediente LeBlanc Fraser im Slot und dieser nagelte den Puck per Direktabnahme genau in den rechten Torwinkel (5.). Wenig später folgte der nächste Streich von Fraser, als er ein Abpraller von David Leggio nach einem Schuss von Marco Sternheimer zum frühen 2:0 verwertete (7.).

Die Panther waren das klar spielbestimmende Team und dies spiegelte sich auch im Ergebnis wieder. Kurz nachdem der AEV eine eigene Unterzahl überstand, zog Detsch nach Zuspiel von Ullmann ab und Schmölz stand goldrichtig und traf im Nachschuss zum 3:0 (15.).

Ein Doppelschlag innerhalb von 49 Sekunden sorgte dann noch im ersten Drittel für die Entscheidung. Erst markierte Ullmann nach einem schönen Angriff den vierten Treffer (18.) und schließlich besorgte LeBlanc sogar noch das 5:0 (19.).

White an die Latte

Im Mitteldrittel hatten die Panther durch Matt White bereits nach vier (!) Sekunden die Chance auf den sechsten Treffer, aber der Topscorer traf nur die Latte (21.). Das einzige Tor in diesem Durchgang war den Gästen vorbehalten, die durch Sparre auf 1:5 verkürzten (25.).

Die Panther verwalteten das Ergebnis aber sonst souverän. Erwähnenswert war aus dem Abschnitt nur noch ein Faustkampf zwischen Scott Valentine und Christoph Höhenleitner, den der Augsburger Verteidiger für sich entscheiden konnte.

Fraser zum dritten

Auch im Schlussdrittel kam keine große Spannung mehr auf – erst recht nicht, als Fraser mit seinem dritten Tor – erneut in Überzahl – sogar auf 6:1 stellte (56.). Der letzte Treffer des Spiels fiel dann allerdings auf der anderen Seite, als Dehner Keller ein zweites Mal bezwingen konnte (57.).

Der vierte Dreier der Panther in Folge geriet allerdings nicht mehr in Gefahr und am Freitag können die Augsburger bei den Straubing Tigers die nächsten Punkte einheimsen. Zwei Tage später, am Sonntag um 14 Uhr, geben die Krefeld Pinguine ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion ab.



Herrenbach: Baumfällungen werden fortgesetzt

Am kommenden Montag, den 3.Dezember, werden von der Stadt weitere 17 Bäume am Herrenbach gefällt

Rampe für das schwere Gerät der ersten Fällungen (27 Bäume). Ab Montag sollen weitere 17 Bäume gefällt werden © DAZ

Die Baumfällungen und Baumpflegemaßnahmen seien erforderlich, da nach dem Gutachten des Baumsachverständigen Andreas Detter einige der zu fällenden Bäume im Falle eines Umkippens mit ihrem Wurzelteller den für die Stabilität der Uferwand erforderlichen Erdkörper beschädigen könnten. Die Folge wäre, dass Wasser in das angrenzende Wohngebiet bzw. in die Kleingärten fließen könnte und Schäden an Personen und Menschen entstehen könnten. Weitere zu fällende Bäume stehen in einem Abstand von bis zu einem Meter von der Uferwand und können infolge des Dickenwachstums der Wurzeln die Uferwand beschädigen“, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt. Nach Schätzung der Fachleute dauern die Arbeiten bis voraussichtlich Donnerstag, 6. Dezember.

Auf der Grundlage einer Allgemeinverfügung richtet die Stadt wegen der Fällungen ab Montag, 3. Dezember, 7 Uhr, im Bereich des Herrenbachs zwischen der Friedberger Straße und der Reichenberger Straße eine Sperrzone ein. Damit ist es verboten, die Sperrzone zu betreten, zu befahren oder sich innerhalb der Sperrzone aufzuhalten. Dazu wird der Herrenbach auf eine Restwassermenge abgelassen. Darüber hinaus besteht ein Bade- und Schwimmverbot im Hauptstadtbach zwischen der Brücke beim Heimgartenweg und der Friedberger Straße sowie unterhalb der Friedberger Straße. Grund für die Sperrzone sind Baumpflegearbeiten und die Fällung von 17 Bäumen.

Die Sperrzone wird zwischen der Friedberger Straße und der Heinestraße auf der Westseite durch den dort verlaufenden Gehweg begrenzt und auf der Ostseite durch die Grenzen der privaten Grundstücke. Im Weiteren verläuft die Grenze der Sperrzone zwischen der Heinestraße und der Reichenberger Straße auf der Westseite des Kanals entlang des dort vorhandenen Geh- und Radwegs. Der Weg und die Kleingärten sind von der Sperrzone ausgeschlossen. Auf der Ostseite verläuft die Grenze entlang der Kleingartenanlage. Die Sperrzone ist in dem dargestellten Umfang erforderlich, um zu verhindern, dass Personen in diesem Bereich zu Schaden kommen. Die Sperrzone und das Badeverbot bestehen so lange, bis die Schützentafel im Herrenbach nördlich der Friedberger Straße wieder vollständig geöffnet ist und das Wasser ungehindert in den Herrenbach fließen kann. Darüber wird auf der städtischen Internetseite augsburg.de/herrenbach sowie unter Telefon 0821 324-6055 informiert.



Modular: Von nun an im Gaswerk

Das vom Stadtjugendring organisierte Modular Festival zieht 2019 aufs Gaswerkgelände

Das Modular Festival hat 2018 zum letzten Mal im Wittelsbacher Park stattgefunden. Vom 20.-22. Juni 2019 wird das Modular Festival erstmalig auf dem Gaswerkgelände in Oberhausen stattfinden und somit das Festivalgelände am Wittelsbacher Park verlassen. Zudem feiert das Festival sein zehnjähriges Jubiläum. Dies soll in einem gebührenden Rahmen am neuen Standort stattfinden.



Die Schule von morgen denken – Ein Rückblick auf den 4. Augsburger Begabungstag

Wie sich die Bilder gleichen: Einmal mehr war der Obere Rathaus Fletz Schauplatz des Augsburger Begabungstages. Vor dem Logo der Lokalen Agenda war das Pult für die Keynote Speakers postiert. In der rechten Hälfte des Raumes war der Marktplatz der Möglichkeiten, auf dem sich mittags die Besucher tummelten. Im Eingangsbereich diente der Info-Desk als Wegweiser zu den verschiedenen Workshops. Der Gastronomie-Bereich, der von der Catering-Crew des AK Global des Holbein Gymnasiums gestemmt wurde, rundete das Bild ab.

Von Udo Legner

Prof. Dr. Margit Stamm Foto: © Ramona Stonner

Die Zahlen sprechen für sich. Über 150 Besucher hatten sich zum 4. Augsburger Begabungstag angemeldet. 40 Anbieter informierten an den Ständen des Marktplatzes der Möglichkeiten. 9 Workshops luden dazu ein, sich mit Projekten und Angeboten der schulischen und außerschulischen Bildung auseinanderzusetzen. Zweifelsohne: Die vierte Neuauflage des Begabungstages dokumentiert die Erfolgsgeschichte und steht für die Nachhaltigkeit dieses vom Augsburger Bildungsbündnis organisierten Bildungsevents.

Erfolgsfaktoren in der individuellen Lernbegleitung

In seinem Impulsvortrag „Erfolgsfaktoren in der individuellen Lernbegleitung“ ging Referent Torsten Nicolaisen aus Kiel auf die wichtigsten Faktoren und die drei Ebenen für gelingendes Lernen ein. Neben der fachlichen Unterweisung und Unterstützung sollte dabei das dialogische (Weiter-) Entwickeln von Lernstrategien und das Eingehen auf das subjektive Erleben des Lernenden Berücksichtigung finden. Oft seien es Kleinigkeiten, die den Erfolg der Lernbegleitung ausmachen – Selbstbeobachtung (Wie gut komme ich voran?), Verarbeiten von Informationen (Erstellen von Übersichten und Wiederholen) und Stützstrategien wie etwa die Gestaltung der Lernumgebung und das Schaffen von Zeitfenstern. Besonders wichtig für gelingendes Lernen sei die Abkehr von der Defizitorientierung und die Zuwendung zur Ressourcenorientierung, da der Kontakt zu den eigenen Ressourcen Motivation und Anstrengungsbereitschaft schaffe. Wenn der Fokus auf Erlebnisse von Gelingen und Sich-unterstützt-fühlen gerichtet werden könne, dann sollte es auch gelingen, die Emotionen der Lernenden einzubeziehen und für die weitere (Lern-)Entwicklung zu nutzen.

Von der Wiege bis zur Bahre: Begabung und Entwicklung über die Lebensspanne

Der zweite Vortrag von Frau Prof. Dr. Stamm, die bis 2012 Lehrstuhlinhaberin für Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Fribourg war und im Rahmen ihrer Arbeit an dem von ihr gegründeten Forschungsinstitut Swiss Education in der nationalen und internationalen Bildungsforschung tätig ist, rückte das lebenslange Lernen und die Talententwicklung über die Lebensspanne in den Mittelpunkt. Eindrucksvoll führte die Referentin aus, dass es auf der einen Seite noch nie so viele Kinder wie heute gegeben habe, die früh schon als begabt etikettiert und intensiv gefördert worden seien. Doch längst nicht alle von ihnen seien in Schule und Beruf erfolgreich. Gleichzeitig gebe es zunehmend mehr Menschen, die erst spät im Leben ihr Potential entfalten und zu Experten werden würden. Wie Ergebnisse der Begabungsforschung – insbesondere der Terman-Studie – zeigten, lassen sich überragende frühe Fähigkeiten kaum nur durch Umwelteinflüsse erklären. Hohe intellektuelle Fähigkeiten seien keine hinreichende Voraussetzung für spätere herausragende Leistung. Als ebenso wichtig hätten sich Motivation, Übung und Begleitung herauskristallisiert. In Bezug auf die frühe Kindheit und das Schulalter stellte die Referentin fest, dass überdurchschnittliche kognitive Fähigkeiten signifikant mit eigenmotiviertem Kompetenzerwerb einhergingen. Am Ende der Schulzeit käme dem eigenmotivierten Kompetenzerwerb zunehmende Bedeutung zu. Das Fazit des Vortrags lautete, dass Talente und Begabungen nicht auf (akademische) Exzellenz und Hochbegabung eingeengt werden dürfen und die frühe Förderung ebenso wie die Berufsbildung, der Blick auf begabte Minoritäten und die Talente Älterer in den Fokus zu rücken seien.

Global denken, lokal handeln: Netzwerke der Nachhaltigkeit

Der Augsburger Bildungsreferent ließ es sich nicht nehmen, die Besucher des Begabungstages zu begrüßen und den Markt der Möglichkeiten zu eröffnen.

Augsburgs Bildungsreferent Hermann Köhler Foto: © Ramona Stonner

Sein Dank galt dem Team des Bildungsbündnisses Augsburg, dem es einmal mehr gelungen sei, wichtige Impulse für die Augsburger Bildungslandschaft zu setzen. Gerade der Markt der Möglichkeiten ließe die Akteure der schulischen und außerschulischen Bildung miteinander ins Gespräch kommen und Pläne für wertvolle Kooperationen und Projekte schmieden. Als Beispiele verwies er auf den Stand des internationalen ERASMUS Projekts „Owning the Future“ des Holbein und Maria-Theresia Gymnasiums. Hier warben die Schüler im Kontext des globalen Aktionsplans der Vereinten Nationen um die Ausrichtung möglichst vieler Baumfeste an Augsburger Schulen.

Interessenten würden von ihnen an den Kulturkieselstand geschickt, an dem sie Informationen zu möglichen Workshops und konkrete Tipps für die Projektfinanzierung erhielten. Die Auswertung der Feedbackbögen des 4. Augsburger Begabungstages verdeutlichte, was den Teilnehmern am wichtigsten war. Am häufigsten genannt wurden neben den äußerst anregenden Impulsvorträgen die persönliche Begegnung und der Austausch mit anderen Bildungsakteuren sowie die Netzwerksarbeit im Rahmen des Marktplatzes der Möglichkeiten.

Erasmus Projekt „Owning the Future“ Grafik: © Nontira Kigle

 



Die europäische Dimension des Holocaust: Vortrag über die Judenverfolgung im faschistischen Italien

Vom Schutz jüdischer Bürger in den italienisch besetzten Gebieten bis zur Verhaftung der Juden in Italien (1943 – 1945)“, so lautet der Titel des fünften Teils der Vortragsreihe zur europäischen Dimension des Holocaust, die das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben seit Jahresbeginn in Kooperation mit dem Bukowina Institut an der Universität Augsburg und dem Instititut für Zeitgeschichte München-Berlin veranstaltet.

Das von Italienern eingerichtete Lager Fossoli (Carpi) fungierte 1944 als Durchgangslager für die von Einsatzkräften der Italienischen Sozialrepublik verhafteten Jüdinnen und Juden. (© Centro di Ricerca Etnografica del Comune di Carpi – Foto Gasparini)

2018 jährt sich das Datum zum 80. Mal, an dem mit den Novemberpogromen die antijüdische Politik des NS-Staates eine neue Dimension erreichte. Die im selben Jahr einsetzende Expansion des Deutschen Reichs nach Osten führte dazu, dass die systematische Ausplünderung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung immer weitere Kreise zog. Ebenfalls im Jahr 1938 begann im faschistischen Italien ein antisemitischer Kurs, nachdem die Regierung unter der Diktatur Mussolinis Rassengesetze erlassen hatte, die den vollständigen Ausschluss der jüdischen Bevölkerung aus der italienischen Gesellschaft forderten.

Allerdings verfolgte der Fascismo zu diesem Zeitpunkt kein Programm zur Ermorderung des jüdischen Volkes, Italien verweigerte sogar die Deportation italienischer Jüdinnen und Juden an den deutschen Vernichtungsapparat. Diese Haltung des faschistischen Regimes habe sich erst nach der deutschen Besetzung Italiens im September 1943 geändert, so Dr. Sara Berger von der Fondazione Museo della Schoah in Rom, die den Vortrag in Augsburg halten wird.

Die Historikerin, Sozialpsychologin und Literaturwissenschaftlerin ist ausgewiesene Expertin auf diesem Feld. Die Historikerin und Germanistin Dr. Andrea Löw, stellvertretende Leitung des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte, wird in den Vortrag einführen.

Dienstag, 27.11.2018, 19.00 Uhr

Jüdisches Kulturmuseum/Festsaal der Synagoge

Halderstraße 6-8

86150 Augsburg

Eintritt: 5,00 / 3,00 Euro 



AEV: Panther zeigen Spitzeneishockey

Die Augsburger Panther konnten auch das zweite Gastspiel der Saison bei den Schwenninger Wild Wings für sich entscheiden. Nach dem 3:0-Sieg Ende September siegte der AEV dieses Mal mit 6:3. Überragender Mann war dabei Matt White mit drei Treffern (41., 51., 60.) und zwei Vorlagen. Die restlichen Treffer erzielten Christoph Ullmann (11.), Matt Fraser (21.) und Drew LeBlanc (31.). Für Schwenningen waren Ville Korhonen (8.), Anthony Rech (17.) und Mirko Höfflin (38.) erfolgreich.

Großer Jubel beim AEV, der sich an die Tabellenspitze anflanscht Foto: DAZ-Archiv: © Siegfried Kerpf

Mike Stewart veränderte sein Team im Vergleich zum Sieg gegen Nürnberg auf einer Position: Arvids Rekis war wieder mit dabei und ersetzte John Rogl in der Verteidigung. Im Tor stand erneut der zuletzt starke Olivier Roy, der in Schwenningen aber als erster Goalie einen Schuss passieren lassen musste.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte Roy bei einem satten Schuss von Korhonen keine Sicht und folgerichtig auch keine Abwehrchance (8.). Lange hielt die Führung der Hausherren aber nicht, denn die Panther schlugen nach einem tollen Angriff schnell zurück.

Daniel Schmölz setzte sich über die rechte Seite stark durch und legte auf Hans Detsch zurück. Dieser leitete sofort weiter auf Ullmann und die Augsburger Nummer 47 musste nur noch einschieben (11.). Im ersten Durchgang ging es anschließend hin und her, aber ein Tor gelang nur noch den Hausherren: In doppelter Überzahl spielten es die Wild Wings gut aus und am Ende netzte Rech problemlos ein (17.).

Panther mit Blitzstart

Der zweite Durchgang begann dann mit einem Augsburger Powerplay und dieses führte sofort zum Erfolg, denn nach einem herausragenden Anspiel von White musste Fraser den Puck nur noch über die Linie drücken (21.).

Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal 30 Sekunden im Mittelabschnitt gespielt und die Panther drückten das Gaspedal weiter voll durch. Immer wieder kamen die Gäste zu gefährlichen Chancen und belohnten sich in der 31. Minute.

White erkämpfte sich die Scheibe, bediente LeBlanc und der Spielmacher setzte die Scheibe sehenswert unter die Latte zur ersten AEV-Führung. Weitere Treffer waren möglich, aber Dustin Strahlmeier hielt stark und so waren es die Hausherren, die nach einem Konter durch Höfflin jubeln durften (38.).

Lupenreiner Hattrick von White

Im letzten Abschnitt schlug der AEV allerdings erneut früh zu und ging ein zweites Mal in Front, als White nur 19 Sekunden nach Wiederbeginn aus ganz spitzem Winkel das 4:3 erzielte (41.).

Und dieses Mal gaben die Panther den Vorsprung nicht mehr ab – im Gegenteil: White sorgte mit einem sagenhaften Solo für die Vorentscheidung (51.) und machte mit seinem Treffer in leere Tor zum Endstand sogar den lupenreinen Hattrick perfekt.

Durch den Sieg springt der AEV auf Tabellenplatz drei und kann bereits am Dienstag im Heimspiel gegen die Grizzlies aus Wolfsburg die nächsten Punkte sammeln. Am kommenden Wochenende stehen zudem Aufgaben bei den Straubing Tigers am Freitag und zwei Tage später gegen die Krefeld Pinguine auf dem Spielplan.



FCA vs. Frankfurt 1:3

Der FC Augsburg verliert am 12. Spieltag der Fußballbundesliga sein Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:3. Die Tore der Frankfurter erzielten vor 30.660 Zuschauern De Guzman (1.), Haller (47.) und Rebic (68.). Cordova erzielte in der Schlussphase den „Anschlusstreffer“ der Augsburger (90.).

In einer über weite Strecken von beiden Seiten ansehnlich und schnell geführten Partie setzte sich mit der Eintracht die bessere Mannschaft durch. Der FCA zeigte sich im Spiel nach vorne agil und gefährlich, doch fehlte im Abschluss die Präzision. Die Frankfurter generierten zwar weniger Torszenen als die Augsburger, doch die hochkarätigen Chancen hatten die Hessen – und davon konnten sie drei in Tore ummünzen, die alle richtig stark herausgespielt waren. 

Zum ersten Mal in dieser Saison verliert der FCA gegen eine Mannschaft, die sich diesen Sieg auch verdient hatte. Die Frankfurter zeigten sich im finalen Geschehen entschlossener und effizienter als der FCA, der nie aufgab und selbst in der Nachspielzeit noch Torchancen hatte. Mit 13 Punkten aus 12 Spielen geht für den FCA trotz einer bisher großartig gespielten Saison der Blick in die untere Region der Tabelle. Ein Spielbericht folgt.



AEV schlägt Nürnberg 5:2

Die Augsburger Panther haben auch das zweite Duell gegen die Thomas Sabo Ice Tigers für sich entschieden. Trotz eines frühen 0:2-Rückstands siegte der AEV am Ende vor 6099 Zuschauern im CFS verdient mit 5:2. Die Treffer für die Panther erzielten Patrick McNeill (23.), Steffen Tölzer (24.), Matt Fraser (42.), Hans Detsch (50.) und David Stieler (58.). Für die Ice Tigers waren Christopher Brown (1.), Leo Pföderl (3.) erfolgreich.

21. Spieltag:  Augsburger Panther – Nürnberg 5:2 — Panther Christoph Ullmann bringt die Scheibe nicht Andreas Jenike vorbei © Siegfried Kerpf

Mike Stewart veränderte sein Team auf einer Position zum Sieg gegen die Eisbären. Tölzer rückte für Arvids Rekis in die Mannschaft. Doch der Kapitän hatte noch nicht das Eis betreten, als die Panther bereits zurücklagen.

Nürnberg ging gleich im ersten Wechsel durch einen Handgelenksschuss von Brown nach 46 Sekunden in Führung (1.). Und es kam noch schlimmer, denn als die Gäste wenig später in Überzahl randurften schlug es wieder hinter Olivier Roy ein. Nach einem Schuss von Patrick Reimer stand Pföderl goldrichtig und staubte ab (3.).

Die Panther fanden zunächst gar nicht ins Spiel und es dauerte bis zur siebten Spielminute, ehe die Hausherren den ersten Torschuss abgaben. Dieses hatte es allerdings in sich, denn nach tollem Zuspiel von Drew LeBlanc kam T.J. Trevelyan vor Andreas Jenike aus kurzer Distanz frei zum Schuss. Der Schlussmann der Ice Tigers verhinderte den Anschlusstreffer allerdings mit einem überragenden Reflex.

AEV gleicht im Mitteldrittel aus

Roy stand seinem Gegenüber wenig später in nichts nach, als er einen Versuch von Daniel Weiß herausragend entschärfte (10.). Überhaupt waren die Nürnberger das bessere Team im ersten Drittel und hatte weitere gute Möglichkeiten, die Roy aber allesamt zunichte machte.

Der AEV bekam keinen Zugriff auf die Partie und hatte nur noch zwei gute Chancen durch Hans Detsch (13.), der an Jenike scheiterte und Marco Sternheimer, der haarscharf daneben schoss (20.). Somit ging es folgerichtig mit dem 0:2 ins Mitteldrittel. Und dort waren die Vorzeichen komplett anders als noch zu Beginn des Spiels. Denn plötzlich waren die Panther aggressiver dies zahlte sich prompt aus. Im ersten Powerplay stocherte McNeill den Puck zum Anschluss über die Linie (23.) und 83 Sekunden später kam die Scheibe zu Tölzer, der per Schlagschuss sogar den Ausgleich erzielte (24.).

Fraser trifft zum 3:2

Es sollten allerdings die einzigen Treffer im zweiten Durchgang bleiben. Zwar hatten beide Teams in einem mittlerweile ausgeglichenen Spiel gute Chancen, aber an Roy und Jenike führte kein Weg vorbei. Die wohl beste Chance des Drittel hatte Christoph Ullmann nach einem feinen Alleingang, aber auch er scheiterte (30.).

Der dritte Abschnitt begann dann wie die ersten beiden – nämlich mit einem Tor. Und es waren die Panther, die erstmals in Führung gingen: Der Schuss von Simon Sezemsky ging links neben das Tor, kam auf der anderen Seite wieder vor dieses und dort stand Fraser mutterseelenallein und schob problemlos ins leere Gehäuse ein (42.).

AEV zieht davon

Nürnberg suchte nach einer Antwort, aber die Panther standen mittlerweile defensiv deutlich stabiler und ließen die Gäste aus Franken nur noch selten zur Entfaltung kommen. Und bei Kontern war man selbst stets brandgefährlich. Ein Solcher brachte auch das 4:2, als Trevelyan schön verzögerte, den mitgelaufenen Detsch bediente und dieser Jenike mit einem Schuss in den Knick keine Chance ließ (50.). Nach diesem Treffer hatten die Panther das Spiel endgültig im Griff und legten kurz vor dem Ende noch ein Tor drauf, als Stieler einen Schuss von McNeill unhaltbar zum Endstand abfälschte.

Für den AEV geht es am Sonntag mit einem Spiel bei den Schwenninger Wild Wings weiter. Am kommenden Dienstag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm, wenn Wolfsburg Grizzlies ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion abgeben.



Klientelpolitik: CSU will in Bergheim ökologisch wertvolle Fläche zu Bauland machen

Der Bauausschuss der Stadt Augsburg hat in seiner heutigen Sitzung im zweiten Anlauf mit 8:5 beschlossen, dass die politisch brisante Bauland-Umwidmung einer Futterwiese sowie einer Ackerfläche am Ortsrand von Bergheim realisiert werden soll

Von Siegfried Zagler

„Fläche A“ mit hoher ökologischer Wertigkeit – Foto: privat

Die politisch sensible Fläche hat zirka 1,3 Hektar, dabei handelt es sich um eine Fläche, die sich landschaftlich ansehnlich einen Hang hinaufzieht und laut einem städtischen Gutachten (Kosten: bisher zirka 40.000 Euro) „eine hohe ökologische Wertigkeit besitzt“ sowie einen hohen Stellenwert im Landschaftbild einnehme. Auch die Untere Naturschutzbehörde empfiehlt, in diesem Bereich von einer Bebauung abzusehen. Die Fläche B, die gegenüber der der ökologisch wertvollen Fläche A liegt, hat ein Flächenmaß von zirka 1,5 Hektar. Zirka 30 Wohneinheiten sollen auf beiden Flächen entstehen. Bei einer Umwidmung wird die Wertschöpfung (für die Besitzer) der Grundstücke auf einen Betrag von knapp unter 10 Millionen Euro geschätzt.

Die Augsburger Stadtregierung, die aus den Bündnispartnern CSU/SPD und Grüne besteht, ist in dieser Angelegenheit gespalten. Baureferent Gerd Merkle (CSU) sieht die Empfehlung des in Auftrag gegebenen Gutachtens als richtig an, Oberbürgermeister Kurt Gribl wohl ebenfalls, genauso die Grünen und die SPD. Lediglich die CSU, allen voran der Vorsitzende des CSU-Ortsverbands Bergheim, Leo Dietz, sieht sich nicht an die Aussagen des Ortsentwicklungskonzeptes gebunden.

Die Flächen A und B – beide liegen außerhalb des Ortsrandes Foto: DAZ

Zusammen mit Pro Augsburg schien die CSU im Bauausschuss bereits am 19. Juli 2018 das Projekt realisiert zu haben. Es gab drei einstimmige Beschlüsse. Zum entscheidenden Punkt 3 gab es eine 90-minütige Debatte, auf die eine Kampfabstimmung folgte, die mit 7:6 entschied, dass die Verwaltung beauftragt wird, „den Entwurf des Ortsentwicklungskonzeptes Bergheim dahingehend zu überarbeiten, dass die Flächen A,B,C und D als Bauflächenpotentiale für eine mögliche Siedlungserweiterung dargestellt werden.“ Doch in der am Schluss durchgeführten Gesamtabstimmung fehlte ausgerechnet Leo Dietz, der, wie er der DAZ sagte, kurz vor der Gesamtabstimmung die Toilette aufsuchte, weshalb die Gesamtabstimmung 6:6 ausging und das Projekt „abgelehnt“ wurde, wie im Ratsinformationssytem der Stadt Augsburg nachzulesen war.

Nachdem die CSU alle Fristen verstreichen ließ, die einen Widerspruch bezüglich der Gültigkeit der damaligen Gesamtabstimmung ermöglichten, schien das Thema erledigt. Doch heute, Donnerstag, den 22. November 2018 stellte die CSU ihren Antrag erneut zur Abstimmung. CSU-Stadtrat Leo Dietz sah sich in der Juli-Sitzung von Bauausschuss-Sitzungsleiter Stefan Quarg (SPD) ausgetrickst, der die Situation seiner Absenz damals ausgenutzt haben soll, um eine nicht notwendige Gesamtabstimmung durchzuführen.

„Bei den Augsburger Grünen erzeugt das Thema einen dicken Hals. In der Fraktion macht man sich bereits Gedanken darüber, ob man die Bergheimer Futterwiese nicht zur Demarkationslinie für den Fortbestand des Dreierbündnisses erklären soll. Doch soweit muss es nicht kommen, denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Projekt im Stadtrat abgelehnt wird. Der Stadtrat hat deshalb das letzte Wort, weil der heutige Beschluss noch ins Bergheimer Ortsentwicklungskonzept eingepflegt werden muss. Über die Umsetzung des Gesamtkonzeptes muss der Gesamt-Stadtrat befragt werden. Nach Informationen der DAZ gibt es jedoch für die „Dietz-Variante“ im Stadtrat keine Mehrheit, da auch Mitglieder der CSU-Fraktion das ursprüngliche Bergheimer Ortsentwicklungskonzept realisiert sehen wollen. Zu Beginn des kommenden Jahres wird die zum Politikum gewordene Bergheimer Baulandumwidung samt Bebauungsplan dem Stadtrat vorgelegt werden.

Cemal Bozoglu

„Im heutigen Bauausschuss hat die CSU-Fraktion geschlossen gegen eine Vorlage ihres eigenen CSU-Baureferenten gestimmt und in einer Allianz mit Pro Augsburg und den Freien Wählern damit letztlich den Weg für die Bebauung des Gebiets „Zum Fuggerschloss“ frei gemacht. Cemal Bozoglu, der als baupolitischer Sprecher der Grünen in seiner letzten Bauauschusssitzung saß, kommentiert den Vorgang folgendermaßen: „Damit brüskiert die CSU nicht nur ihren eigenen Referenten, sondern auch die Bergheimer Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Erarbeitung des Ortsentwicklungskonzepts beteiligt und in einer Informationsveranstaltung vor Ort nochmals klar gegen eine Außenentwicklung in Bergheim ausgesprochen hatten. Die CSU beweist damit, dass sie Bürgerbeteiligung und Fachkonzepte missachtet und deren Ergebnisse übergeht, wenn sie ihr nicht in den Kram passen. Die betreffende Fläche “Zum Fuggerschloss“ ist ökologisch gerade in ihrer Waldrandlage sehr wertvoll und sollte nach dem Grundsatz Innen- vor Außenentwicklung absolutes Tabu für eine Bebauung sein. Der Weg bis zu einem Bebauungsplan ist noch lange. Wir werden weiter gegen dieses Baugebiet kämpfen und alle Bemühungen dagegen unterstützen.“

Mit dieser finalen Kampfansage verabschiedet sich der lokale CSU-Bündnispartner Cemal Bozoglu (Grüne) vom Augsburger Stadtrat. Bozoglu wurde im Oktober in den Bayerischen Landtag gewählt und wird dort Oppositionspolitik machen. Die Grünen haben bereits laut darüber nachgedacht, gegen dieses Projekt ein Bürgerbegehren zu unterstützen, während Bergheimer Bürger darüber hinaus ein Normenkontrollverfahren auf den Weg bringen wollen, falls der Stadtrat sich doch dafür entscheiden sollte, dem Vorschlag des Bauausschusses zu folgen.

Bezüglich eines anderen Bauvorhabens nur wenige hundert Meter entfernt hat das Grüne Säbelrasseln offenbar Wirkung gezeigt: Zwischen Radegundis und Wellenburg soll nun kein größeres Wohngebiet entstehen. Nachdem die Grünen dieses Projekt skandalisierten, will die Stadt von dieser Bebauung absehen. Baureferent Gerd Merkle sagte heute Nachmittag im Bauausschuss, dass man einer Bebauung der Felder östlich der Radegundisstraße nicht nähertreten wolle. Die Grünen werten das als Fortschritt, den sie auf ihre Fahne schreiben: „Durch die von den Grünen initiierte intensive Diskussion über nachhaltige Stadtentwicklung in Augsburg konnten die Versiegelung von Flächen südlich der Derchinger Straße für ein neues Gewerbegebiet und Wohnbebauung im Außenbereich bei Radegundis verhindert werden“, so Christian Moravcik Grüner Stadtrat im Bauausschuss. Das sogenannte “Urbane Dorf” bei Radegundis, das nur für wenige Menschen Wohnraum angeboten hätte und auf einer großen und ökologisch höchst wertvollen Fläche geplant gewesen sei, solle nun nur noch in reduzierter und naturschutzfachlich angemessener Form auf bereits versiegelten Flächen realisiert werden.



Malzeit
300 Millionen
Buergerbueros