Wendejahre
DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
DAZ-Archiv - www.daz-augsburg.de

FCA: Heimspiel gegen Leipzig ausverkauft

Was in Augsburg üblicherweise nur gegen den FC Bayern, Dortmund oder Schalke der Fall ist, hat das FCA-Management nun ausgerechnet gegen RB Leipzig geschafft: Ein ausverkauftes Haus für das Spiel am kommenden Samstag, den 20. Oktober, (15.30 Uhr), der als „Retrospieltag“ vermarktet wird.

Die Begegnung wird im Rahmen des Vereinsjubiläums 111 Jahre nach dem ersten nachgewiesenen Spiel des damaligen FC Allemania, aus dem der BCA und später dann der FCA hervorging, ausgetragen. Die FCA-Profis laufen einmalig in einem Sondertrikot im Retrostil auf und rund um die Begegnung bietet der FCA ab 11.00 Uhr auf dem Stadionvorplatz einige Aktionen wie Live-Musik an.

Für Fans, die keine Karten mehr für den Retrospieltag erhalten haben, könnte die FCA-Ticketbörse noch eine Möglichkeit darstellen. Dort können nämlich Dauerkartenbesitzer ihre Karte als Tagesticket zum Verkauf anbieten, wenn Sie verhindert sein sollten. Die offizielle FCA-Ticketbörse ist unterwww.fcaugsburg.de zu finden.



AEV begeistert gegen Wolfsburg und gewinnt 6:0

Die Augsburger Panther feiern das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Serie mit dem ersten Dreier im vierten Heimspiel. Gegen die Wolfsburg Grizzlys siegte der AEV gestern Abend vor 4026 Zuschauern klar mit 6:0. Olivier Roy wehrte alle 23 Schüsse der Gäste aus Niedersachsen ab und für den AEV trafen Matt White (2.), Simon Sezemsky (7.), Thomas Holzmann (52.), Patrick McNeill (55., 57.) und Daniel Schmölz (59.).

Der Augsburger Coach Mike Stewart musste neben den Langzeitverletzten (Thomas J. Trevelyan, Henry Haase und Steffen Tölzer) auch auf Sahir Gill verzichten, der kurzfristg mit einer „Unterkörperverletzung“ ausfiel. Deshalb konnte der AEV die Partie mit nur drei Sturmreihen bestreiten. Drew LeBlanc musste Doppelschichten schieben und verstärkte die Reihe mit Hans Detsch und Marco Sternheimer. Erneut erwischten die Panther einen Traumstart. Bereits nach 68 Sekunden brachte White die Panther nach toller Einzelleistung in Führung (2.). Und der AEV blieb dran und legte prompt nach: LeBlanc setzte sich auf der rechten Seite durch, bediente Sezemsky und der Topscorer ließ Gerry Kuhn mit einem platzierten Handgelenksschuss keine Chance (7.).

Roy mit Mega-Save

Wenig später hatten auch die Gäste den Torschrei auf den Lippen, als Spencer Machacek das leere Tor vor sich hatte, aber Roy lenkte den Puck per Hechtsprung irgendwie noch an den Pfosten (9.). Auch danach hatten beide Mannschaften noch gute Chancen, aber es blieb beim 2:0-Zwischenstand nach 20 Minuten.

Im Mitteldrittel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild, wobei die Panther die gefährlicheren Torchancen hatten. Zu nennen sind hier besonders Großchancen von David Stieler (27.) und ein Alleingang von White (29.). In beiden Fällen parierte Kuhn herausragend. Wolfsburg hatte auf der Gegenseite bei einem Lattenschuss von Brent Aubin Pech (22.).

Im Schlussdrittel fielen dann auch wieder Tore – und zwar für den AEV. Holzmann eroberte den Puck in der neutralen Zone, fuhr auch Kuhn zu und traf mit etwas Glück zum 3:0 (52.). In Überzahl machte McNeill kurz danach mit einem Knaller aus der Distanz in Überzahl endgültig alles klar (55.).

AEV macht alles klar

Anschließend beherrschten die Fäuste kurzzeitig das Geschehen und mit zwei weiteren Überzahltoren besorgten die Hausherren den Endstand. Erst traf erneut McNeill per Gewaltschuss zum 4:0 (57.) und dann setzte Schmölz kurz vor dem Ende den Schlusspunkt (59.) im besten Heimdrittel der Saison.

Für den AEV geht es am kommenden Freitag mit dem nächsten Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine weiter, ehe am Sonntag das erste Duell bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg auf dem Spielplan steht.

 



300 Millionen
Buergerbueros
Stadtteilgespraeche